Und der Schachtelhalm ist doch auch ganz doll bedroht:

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Die Gesamtproduktion betrug in diesem Jahr fast 3 Mio. Der Forastero- Kakao wird auch als Konsumkakao bezeichnet. Weltweit wird der Forastero- Kakao Anteilig in den meisten Schokoladenprodukten verwendet.

Die grössten Anbaugebiete des Forastero- Kakaos befinden sich in Westafrika und dort hauptsächlich in der Côte d'Ivoire, aber auch in Ghana und Nigeria. Der Forastero- Kakao ist eine widerstandsfähige und ertragreiche Sorte. Daher beherrscht er den Weltmarkt zu 80 Prozent. Als auf der karibischen Insel Trinidad einmal ein Hurrikan über eine Criollo- Plantage hinweggefegt war, ersetzten die Kakaobauern die zerstörten Pflanzen mit Forastero- Kakao.

Dadurch kreuzten sich beide Sorten und die Vorteile der zwei Sorten vereinten sich. Trinitario ist deshalb ertragreicher als der Criollo und schmeckt wesentlich besser als Forastero. Der Weltmarktanteil von Trinitario- Kakao beträgt heute ca.

Der Criollo- Kakao ist die edelste Kakaosorte der Welt. Der Kakao schmeckt besonders mild und besticht durch eine besonders aussergewöhnliche Aromenvielfalt. Criollo macht weniger als ein Prozent der Kakao- Welternte aus und wächst überwiegend in Venezuela und Kolumbien. Kakaobutter wird durch Abpressen gewonnen. Durch filtrieren und zentrifugieren wird das Fett aus den Kakaokernen oder Kakaomasse gelöst. Die Kakaobohnen werden geröstet. Danach werden sie durch erhitzte Walzen zu Kakaomasse gemahlen.

Die entstandene Masse ist im warmen Zustand zunächst zähflüssig, erstarrt aber dann beim Abkühlen. Die gewonnene Kakaomasse dient als Rohmaterial um Schokolade, Kakaopulver oder Kakaobutter herzustellen. Um diese Kakaobutter herzustellen wird die Kakaomasse nun durch eine spezielle Fettpresse gedrückt, um das darin enthaltene Fett von den anderen Bestandteilen zu trennen. Durch das Pressen entsteht ein sogenannter Pressrückstand Kakaopresskuchen , welcher dann zu Kakaopulver weiterverarbeitet wird.

Auch bleibt dabei noch die gewünschte Kakaobutter übrig. Erst gegen Ende des Jahrhunderts waren die ersten Kakaopflanzen nach Westafrika gelangt. Bis stieg Ghana, die damalige Goldküste, zum weltweit wichtigsten Produzenten von Rohkakao auf. Noch heute machen die Kakaoeinnahmen einen grossen Teil der Gesamtexporterlöse dieses Landes aus.

Ghana bestreitet mit dem Kakaoanbau 70 Prozent seiner Exporterlöse. Die vielen Kleinbauern in Ghana bewirtschaften durchschnittlich 1,5 bis 3,5 Hektar Land. Ganzjährig sind im Kakaoanbau nur relativ wenige Menschen ausreichend beschäftigt, während in den wenigen Erntemonaten Hunderttausende, zumeist ErnteHelfer nötig sind.

Eine eigene Kakaoindustrie mit Lagerhäusern gibt es bis auf zwei Kakaoverarbeitende Fabriken in Ghana nicht. In Westafrika sind ca. Das kann immer wieder zu Ernteausfällen führen und hohe Kosten für Pestizide und grosse Mengen an Wasser.

In Ländern wie Ghana ist dieser Wert meist höher, weil hier nicht so viel von Zwischenhändlern, Rebellen und korrupten Beamten abgenommen wird. In vielen Fällen reicht der Gewinn nicht einmal für den Kauf von Pflanzenschutzmitteln.

So sind die Bauern gezwungen bei den Erntehelfern zu sparen. Wenn die Eltern zu wenig verdienen, müssen die Kinder mithelfen. Bis herrschte in dem Land noch Bürgerkrieg.

Nach einer nicht veröffentlichten Studie der Vereinten Nationen sollen seit grosse Mengen des Kakao aus der Côte d'Ivoire nach Togo geschmuggelt worden sein um die Bewaffnung von Rebellen zu finanzieren. Ein fast nicht durchzuschauendes Handelssystem, das in den Ländern Westafrikas herrscht, bestimmt den Weg der Kakaobohne,bis hin zur Schokolade. Sehr häufig verdienen die Zwischenhändler am Kakao. In der Côte d'Ivoire sammeln die sogenannten Pisteurs bei den Kleinbauern den Rohkakao ein und bringen ihn zu den Händlern.

Es gibt auch Bauern die sich zu Genossenschaften zusammengeschlossen haben. Der Verkauf an die Exporteure geht dann über die Genossenschaften.

Garantierte Mindestpreise gibt es in nicht. Was gezahlt wird, hängt vom Weltmarktpreis ab, der an den Handelsbörsen in London und New York festgelegt wird. Wegen einer Epidemie, die sehr viele Pflanzen vernichtete, fielen die Ernten schlechter aus. Banken, Fonds und private Zocker hatten den Preis zwischenzeitlich auf über Dollar pro Tonne hochgetrieben. Wie bereits vor Jahren werden auch heute noch bei der Kakaoernte die reifen Früchte von Hand mithilfe eines scharfen Messers abgeschlagen.

Die Früchte werden bei der Kakaoernte zunächst auf Sammelplätzen gelagert und dann mit einem Messerschlag geöffnet.

Nach dem Öffnen der Früchte lösen die Arbeiter die Samen, die von einer weissen Substanz umgeben sind, aus der Schale. Die Samenkerne durchlaufen an- schliessend einen Gärungsprozess, erst dann gewinnt man den wertvollen Rohkakao.

Die nach der Ernte für zehn Tage gegorenen Kakaobohnen erhalten nun ihre typische braune Farbe und das entsprechende Aroma. Die Bohnen lässt man kurz ankeimen und absterben. Während des Gärprozesses oder der Fermentation erwärmen sich Bohnen und das Fruchtfleisch, wodurch sich die weisse Substanz verflüssigt und von den Bohnen ablöst. Dann werden die Kakaobohnen getrocknet. Dazu breiten sie die Arbeiter in der Sonne aus für ungefähr zwei Wochen. Die Bohnen verlieren nahezu die Hälfte ihres Gewichts.

Der Gärprozess ist beendet. Wenn die Kakaobohnen genügend getrocknet wurden, besitzen sie nur noch einen Wassergehalt von bis zu 7 Prozent. Erst nach dem Trocknen lädt man die Bohnen in Säcke und transportiert sie in die verarbeitenden Länder. Aus den Bohnen wird dann die Kakaomasse hergestellt, aus der zum Beispiel in verflüssigter Form Schokolade produziert wird. Als Kakao bezeichnet man ganz allgemein die Samen des Kakaobaumes und das daraus gewonnene Pulver.

Eine andere Bezeichnung ist auch Kakaobohne. Der Kakao ist heute ein wichtiges Exportmittel. Das Wort Kakao stammt ursprünglich aus der Aztekensprache. Der Kakaobaum ist eine Wärme liebende Pflanze, deshalb wird er vorwiegend in den Ländern um den Äquator angebaut. Vormals hauptsächlich in Mittelamerika angebaut, verlagerte sich der Kakaoanbau nach Afrika. Die Côte d'Ivoire ist derzeit weltweit führend in der Produktion von Kakao.

Mit Ausnahme von Indonesien waren auch ausserhalb von Westafrika die Ernten ungewöhnlich gut. Das grosse Angebot drückte den Preis auf dem Weltmarkt. Im Sommer sackte er sogar auf ein Fünfjahrestief von knapp unter 1.

Ein Jahr vor dem Preisverfall kostete die Tonne noch gut 3. Wegen der zuletzt sehr niedrigen Preise für die Pflanze konnten sich viele Kleinbauern in Westafrika nicht genügend Pestizide leisten, was zu einer Zunahme von Pilzkrankheiten führen könnte. Hinzu kommen klimatische Schwankungen die sich auf den Anbau von Kakao auswirken da es mehr Regen in der Côte d'Ivoire gab.

Kakaoplantagen in Monokultur überleben Dürrephasen besser als Mischkulturen mit Schattenbäumen. Diese entziehen dem Boden zusätzlich Wasser, so die Göttinger Forscher. Monokulturen sind in Deutschland umstritten. Der einseitigen Bewirtschaftung der Felder wird eine Mitschuld am Rückgang von Insekten und zahlreichen Pflanzen gegeben.

Feldmessungen auf Plantagen in Westafrika ergaben, dass Kakaopflanzen in Monokulturen Trockenheit besser überstehen als Kakaopflanzen, die in Mischkulturen durch Schattenbäume geschützt werden. Experten gehen davon aus, dass Westafrika in Zukunft immer häufiger von heftigen Dürren betroffen sein wird. Um die Kakaopflanzen zu schützen war der Anbau unter Schattenbäumen bisher die beste Lösung.

Diese sogenannten Kakaoproforstsysteme wurden sogar gefördert, weil sie das Mikroklima verbesserten und deshalb angeblich einen Schutz vor Klimarisiken darstellten. Die Daten der Göttinger Forscher zeigten nun, dass Kakaopflanzen, die unter Bäumen wachsen, bei Dürre mehr leiden, als bisher angenommen.

In der weniger feuchten Region starben die Kakaopflanzen ab, während jene, die in Monokultur wuchsen, die Dürre besser überlebten. Anstatt die Kakaopflanzen zu schützen, nehmen diese Schattenbäume in extremen Trockenphasen den Kakaopflanzen das dringend benötigte Bodenwasser weg. Die Studie entstand im Rahmen des Projektes "Trade- offs und Synergien bei der Klimawandelanpassung und - minderung in Kaffee- und Kakaosystemen in Ghana und Uganda", das vom Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert wurde.

Nach Angabe von Experten sinken die Kakaopreise wieder. Mit einem besonders hohen Kakaopreis kämpften in diesem Jahr die Schokoladenhersteller. Eine schlechte Zwischenernte in Westafrika trieb die Preise für Kakaobohnen stark nach oben.

Neben Kakao seien vor allem Nüsse der grosse Kostentreiber. Das Schokoladengeschäft sei aber eines mit sehr geringen Margen, vom Umsatz bleibe also wenig Gewinn.

In diesem Jahr hätten sie ihre Nusstafeln deswegen ausgegliedert, sie würden etwas teurer verkauft. In der Côte d'Ivoire war die Zwischenernte, die im Frühjahr begonnen hatte, wegen Trockenheitetwa 40 Prozent schlechter ausgefallen.

Leichte Regenfälle stimmen Bauern grösstenteils optimistisch. Leichte Regenfälle in der Hauptanbauregion des weltgrössten Kakao- Produzenten Côte d'Ivoire haben Farmer zu Optimismus stimuliert, in anderen Teilen herrscht Angst, dass die Pflanzen von Parasiten befallen werden könnten, berichtet Reuters im August. Die Bauern sagten, dass der leichte Regenfall das Wachstum der Bohnen beflügele. Andere Bauern bemängelten, dass es nicht genug Sonnenschein gebe, dies steigere die Gefahr von Parasitenbefall.

Die bis ppm, die wir nach den Emissionsszenarien erreichen können, sind Maximalwerte im historischen Vergleich bzw.

Die Aussage des Artikels Bild 3: In geologischen Zeiträumen sind sie es nicht. Die oder ppm sind für das Leben auf der Erde physiologisch unbedenklich.

Die Anpassungsfähigkeit der Biosphäre wird aus meiner Sicht allgemein unterschätzt. Der Kohlenstoff-Kreislauf auf der Erde ist mitnichten im Gleichgewicht.

Stattdessen, so die Aussage des Artikels, wird langfristig Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt und in der Lithosphäre gebunden. Kerogene , Gas ist Bild 5 für alle sinnvollen Planungszeiträume als unbegrenzt anzusehen. Ihre Schwierigkeiten, eine komplexe Argumentation in ihrer Gänze zu erfassen und aufzunehmen, sind uns ja lange bekannt. Sie unterscheiden einfach nicht zwischen Fakten und deren Interpretationen.

Die Klimadebatte ist doch längst keine faktenbasierte mehr, sondern eine allein auf Interpretationen beruhende. Was den Aufstieg der Dinosaurier ohne Technologie nicht behindert hat, wird uns mit Technologie erst recht nicht stören. Es ist eine Frage der Sichtweise.

Wir haben dieses Problem immer und immer wieder. Meiner Ansicht nach dürfen Sie Angst vor der Zukunft haben. Das ist weder richtig noch falsch, wer will das auch entscheiden? Wie Sie aber zu sagen, jede Interpretation der Daten, die die Angst nicht unterstützt, sei falsch, ist nicht von Fakten gestützt, sondern von emotional bedingtem missionarischem Eifer. Sagen Sie doch ehrlich, was Sie eigentlich meinen.

Weil das ja Leute auf die Idee bringen könnte, der Klimawandel, wenn er denn noch kommt, wäre vielleicht gar nicht so ein Riesenproblem. Und das darf man ja nicht. Sonst wäre man ja ein Ungläubiger, ein Ketzer, ein Häretiker -- ein Skeptiker gar.

Hoffmann, Meinem Pferd würde ich jetzt sagen: Es gibt jetzt und in relevant absehbarer Zeit über Generationen keinen katastrophalen Klimawandel durch menschliches handeln. Irrelevante Nebenkriegsschauplätze interessieren mich weniger, wie ich oben dargelegt habe. Warum also schreiben Sie also hier nochmal? Denn, so die Aussage des Artikels, die Biosphäre ist auf geologischen Zeiträumen auch bei weit höheren Konzentrationen gedeiht. Das aber nicht nur auf Grund der Anpassung an das jeweilige Klima.

Es mag noch eine ganze Reihe anderer physiologischer Effekte geben, die meisten wohl nicht bei Saeugetieren, aber immerhin. Wie gesagt und am PETM gezeigt duerfte die Uebersaeureung bei mehr als ppm zu einem ganz beachtlichen Artenverlust im Ozean fuehren. Es gibt Millionen-Jahres-Abschnitte mit leicht positiven und mit leicht negativen CO2 Trends je nachdem ob die Plattentektonik ein Gebirge aufschiebt oder gerade neue Ozeane aufbrechen etc.

Das entspricht einer CO2 Aenderung von ca ppm auf ca ppm von innerhalb ca Millionen Jahre. Das entspricht also einem Trend von 0. Das ist jenseit jeder Mesgenauigkeit, die wir heute haben. Kurz, diese Prozesse sind bis zur Unmessbarkeit klein in der heutigen Atmosphaere und noch zudem von ganz anderen Prozessen ueberlagert.

Richtig, die Prozesse fidnen statt, falsch: Ist bislang wohl noch kaum oekonomisch zu betreiben, aber das war ja nicht die Frage und ausserdem hat man das vom Shale Gas auch mal gesagt. Dass es Herrn Mueller so schwer faellt eine klare Hypothese zu formulieren, ist ja kaum mein Fehler. Nehmen wir ein weiteres x-beliebiges Beispiel: Kurz ein Satz, drei Fehler. Worauf will also Herr Mueller hinaus? Im Holozaen hat sich das CO2 um etwa 20ppm geaendert, das ist also 0.

Und so geht es in einem fort. Mal ist es glatt falsch, mal ist es ein falscher Zusammenhang. Es ist zum Heulen. Lassen Sie der Menschheit und der restlichen Biosphaere Jahre Zeit sich an ppm anzupassen, dann, da haben Sie schon recht mit ihren geologischen Betrachtungen, wird es wohl nicht so schlimm werden. Wirklich einmal ausformuliert sind ihre Sprueche eben genau das, einfach Sprueche.

Sie haben das Recht auf eine eigene Meinung, aber eben nicht auf eigene Fakten. CO2 Aenderungen haben in der Vergangenheit sowohl zu beachtlichen und schnellen Klimaaenderungen gefuehrt, sie waren auch am Artensterben in der Vergangenheit beteiligt.

Was das dann bedeutet fuer die Politik und warum sie so ein tapferer Junge sind und dem so furchtlos entgegenschauen, das ist dann natuerlich Ihre Sache, fuer die gerne politisch werben duerfen. Eben genau so wie andere, die eben das nicht so sehen. Aber Ihre Themen sind natuerlich auch total interessant. Ausgelöst durch den Artikel von F. Die sehr langen Verläufe über Millionen Jahre halte ich für unrelevant, weil sie eigentlich nur beweisen dass auch damals Leben, in an die warmen Klimate angepassten Formen, existiert hat.

Eher passende Zeitskalen sind vielleicht die Zeiträume des noch andauernden Eiszeitalters in dem wir heute leben und welche die Rahmenbedingungen für das heutige Leben darstellen. Dieses Eiszeitalter ist strukturiert durch mehre Heute befinden wir uns auf einem Peak einer Warmzeit, es müsste eigentlich nach den üblichen Zyklen der Temperaturabschwung relativ schnell und ausgeprägt wieder saukalt werden.

Vielleicht spüren wir das ja schon in diesem lausigen Monat Mai. In den lang und kurzfristigen Kurven folgte die CO2 Konzentration im wesentlichen den Temperaturschwankungen nach, konnte also dafür nicht ursächlich sein.

Die auf die Warmzeiten folgenden langen Kaltzeiten setzten recht abrupt ein, sodass die Lebewesen die vereisenden Regionen verlassen oder aussterben mussten. Es dürfte klar sein dass Gletscher bis Frankfurt und Tundra bis Andalusien das Lebensumfeld drastisch verändern. Bereits weit geringere Abkühlungen oder Erwärmungen, wie sie in historischer Zeit belegt sind, führten zu starken Veränderungen der menschlichen Lebensumwelten. Befürchten muss man die erwärmende Klimakatastrophe bis hin zu kochenden Ozeanen wahrscheinlich eher nicht, das Kaltszenario scheint mittelfristig deutlich wahrscheinlicher und beängstigender.

Und ehrlich gesagt, selbst wenn es jetzt kurz mal bisschen wärmer würde, die Welt geht deshalb nicht unter, sie würde nur ein bisschen anders. Es gibt vielleicht ein paar Menschen weniger, auch nicht schlecht, denn wirklich toll ist das rattenartige Dasein in einer durch Homo Sapiens überbevölkerten Welt auch nicht gerade. Die Bedrohung der uns gewohnten Umwelten und Mitlebewesen resultiert in erster Linie aus unserem bakterienartigen Reproduktionsverhalten und weniger aus dem Gebrauch einiger fossiler Ressourcen, die keinem unserer heute bekannten Mitlebewesen jemals fehlen werden.

Kohle , Öl und Uran kann keiner fressen. Die Bedrohung der uns gewohnten Umwelten und Mitlebewesen resultiert in erster Linie aus unserem bakterienartigen Reproduktionsverhalten ……..

Leider zieht sich dieses saudämliche Argument der Überbevölkerung auch durch die Skeptikerszene….. Gib den Menschen Wohlstand und urplötzlich sackt die Reproduktionsrate auf unter 2 Kinder pro Frau……dat wäre der erste Punkt.

Der zweite Punkt wird aber besonders gerne totgeschwiegen……. Klingt jetzt im ersten Moment etwas fies……aber wenn insbesondere alte Menschen von Überbevölkerung babbeln….. Es gibt genügend Platz auf diesen Planeten, zumal die Verstädterung zu einer Konzentrierung der Menschen auf kleine Fläche ermöglicht. Es gibt genug Nahrung auf diesen Planeten….

Es gibt immer noch Punkte……. Ich hatte mir schon überlegt, ob es sinnvoller ist, das Ganze einfach zu löschen oder lieber als schlechtes Beispiel für etwas stehenzulassen, das so nicht in diesen Blog gehört, und hatte dabei die Hoffnung, dass die Mitstreiter hier klar Position beziehen.

Das ist ja hiermit in wünschenswerter Deutlichkeit geschehen. Zynisch-menschenverachtende Positionen haben hier keinen Platz. Im Moment neige ich jedenfalls der Ansicht zu, dass es besser ist, dagegen klare Kante zu zeigen statt mit Löschaktionen vorzugehen. Löschen hat halt immer ein wenig den Beigeschmack von Zensur und Meinungsunterdrückung. Also bitte keine Zensur! BKS kommentiert hier seit einigen Monaten und ist bislang nicht durch alarmistische Töne aufgefallen.

Eher durch seine klare Haltung pro Kernkraft. Seine Aussage oben mag er selbst erklären, ich erkenne darin eigentlich nur einen resignierenden Zynismus und keine malthusianische Ideologie. Leider ist dieses Thema…Überbevölkerung…einfach nicht tot zu kriegen, leider schwirrt das auch in Köpfen rum, die sonst sehr skeptisch den AGW und dem Ökologismus entgegenstehen. Sie haben natürlich das Recht, Kommentare zu Ihren Artikel zu löschen……..

Vllt sollte sich mal jemand ernsthaft dieses Themas annehmen……denn das lauert wie ein Virus im Untergrund….. Die Leute, die ständig von Überbevölkerung brabbeln……. Sorry das es gerade Ihren Artikel erwischt hat…….. BKS 97 Es ist schon komisch, dass diese malthusianistischen Vorstellungen nich auszurotten sind. Während meiner Lebenszeit hat sich die Anzahl der Menschen von 2 Milliarden auf 7 Milliarden erhöht und es geht einem grösserem Anteil davon heute deutlich besser als vor 60 Jahhren.

Was spricht dagegen, dass das nicht so weiter geht. Das war wohl so als eine Antwort auf die Vorstellungen des Club of Rome gemeint. Das ist durchaus realistisch, wenn man sich klar macht, dass die heutigen 7 Milliarden alle nebeneinandergestellt in den Grossraum Frankfurt passen würden.

Über die Notwendigen Ressourcen und deren Verfügbarkeit ist hier ja schon ausgiebig diskutiert worden. Das ist schon nicht mehr so klar. Wenn es nicht das Klima ist, weil hier nun vieles nicht geklärt werden kann, dann muss die angeblich überforderte Anpassungsfähigkeit der Pflanzen her halten.

Auf mich wirkt eine derartige Herangehensweise lächerlich. Wenn irgendetwas negative Auswirkungen hat, dann hat es auch positive. Ick hab dat unbestimmte Gefühl……dat wir hier ganz dringend mal diese Ammenmärchen in der Luft zerreissen müssen….. BKS 97 Da hätten deine Eltern mal besser verhütet. Mit deiner Geburt ist ja dann auch schon ein Mensch zu viel auf diesen Planeten.

Denk mal über deine menschenverachtende Kernaussage nach. Das sehe ich nicht so. Ich vergleiche das einmal mit einem anderen, sehr langen Prozess, der Anreicherung der anoxisxhen Atmosphäre mit Sauerstoff vor 2,,4 Mrd. Jahren durch die Photosynthese.

Zunächst wurde der freigesetzte Sauerstoff gebunden, durch Oxidationsprozesse in Gesteinen, der Atmosphäre und Biosphäre. Auch hier wird es anfangs scheinbar einen Kreislauf gegeben haben, der zunächst die O2-arme freie? Dennoch kam es, als die Pufferwirkung der Gesteine, Atmosphäre und Biosphäre aufgebraucht war es also nichts mehr zu oxidieren gab zu diesen, für das damalige anaerobe Leben zu dramatischen Veränderungen.

Denn es sind unbequeme Wahrheiten…. Für sauberen Strom aus der Steckdose zahlt der Verbraucher gerne etwas mehr. Doch was steckt wirklich hinter den schönen Versprechen von sauberer Energie? Geworben wird vor allem mit der Kraft aus Wind und Sonne. Dabei deckt sie gerade einmal ein Prozent der europäischen Energieversorgung ab. In Wahrheit setzen Politik und Industrie vor allem auf Biomasse.

Mit Steuergeldern hat die EU einen milliardenschweren Markt aufgebaut. Und die Flächen für den Nahrungsmittelanbau werden knapp. Das löst weltweit eine Kettenreaktion aus. Doch die EU nimmt die Industrie in Schutz. Und um den Nachschub mit angeblich sauberer Energie sicherzustellen, werden die Versprechen immer abstruser. In Zukunft sollen auch schmutzige Kohlekraftwerke grünen Strom liefern. Der Rohstoff wird einfach durch Holz ersetzt, und klimaschädliche Abgase werden unter die Erde gepumpt.

Diese fragwürdige Technologie führt zu einer Renaissance der Kohle. Sie kommt zunehmend aus Kolumbien -- mit verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt. Denn beim Kohleabbau gelangt das Treibhausgas Methan ungehindert in die Atmosphäre und zerstört das Klima.

Die Dokumentation deckt die Verstrickungen zwischen Wirtschaft und Politik auf und zeigt, wie auf Kosten des Verbrauchers die europäische Klimabilanz sauber gerechnet wird. Die Idee, dass man das Klima retten kann, indem man Verschmutzungsrechten ein Preisschild umhängt und als Tonne CO2 an den Börsen handelt, ist gescheitert.

Die Europäische Union hat ihr eigenes Handelssystem ausgehöhlt. Jetzt fehlt das Geld für Klimarettung in ganz Europa. In Deutschland sollte damit die Energiewende finanziert werden.

Immer wieder kündigen sie Notaktionen wie die einmalige Verknappung von Zertifikaten an, aber das hilft nur kurzfristig. Die Chance, das Klima zu retten, wurde an den Börsen verspielt.

Profitiert haben die Händler und die Unternehmer. Zusätzlich hat der undurchsichtige Zertifikatehandel Betrügern Tür und Tor geöffnet.

Neun Milliarden Euro wurden allein durch Umsatzsteuerhinterziehung kassiert. Wir sollten uns ausnahmsweise mal nicht an dem Klimagebrabbel stören……viel interessanter ist hier wohl eher, das ein öffentlich-rechtlicher Sender die ungeschminkte Wahrheit ausspricht……….

Jaa, ihr lieben Klimaschützer da draussen, guckt euch das an und weint……. Sorry, mir kamen stellenweise während der Doku die Tränen……wie viel Leid Europa durch sein Klimaschutzwahn auf der Welt verursacht. Ick glaube……ich brauch echt ne Info-Auszeit……. Bitte um Nachsicht Herr Müller……. Überbevölkerung ist zwar ein saudämliches Argument aber es gehört zur Ideologie, die in Deutschland den Ton angibt, sie ist allgegenwärtig.

Ressourcenknappheit und Überbevölkerung gehören zusammen und sind seit über 40 Jahren Teil der medialen Gehirnwäsche. BKS kann also dafür nichts, er spiegelt nur die Propaganda.

Hat schon mal einer eine Regierung oder die Medien mit Nazis verglichen? Wo das Produkt im einzelnen herkommt und was mit dem zusätzlich erhobenen Geld passiert, ist dabei zweitrangig. Die grausame Wahrheit ist…. Menschen müssen sterben……damit wir uns im Öko-Himmel wähnen dürfen….. Stop……ich schreib mich schon wieder in Rage….. Klimaschutz als Mittel der Bevölkerungsreduktion……bäh, ick mag nicht mehr weiterdenken wollen.

Wie schafft man es eigentlich, das Hirn abzuschalten……ohne sich mit Unmengen von Alkohol zu betäuben? Ach menno…ick hab doch Urlaub. Völlig unbeabsichtigt habe ich wohl für Empörung gesorgt, und das nur mit einer kleinen Nebenbemerkung.

Diese hat nichts mit Malthus oder irgendwelcher Menschenverachtung zu tun, sondern schlicht mit der Tatsache dass Lebewesen sich vermehren, solange passende Ressourcen zur Verfügung stehen. Gleichzeitig stehen Lebewesen untereinender im Wettbewerb.

Bei diesem Wettbewerb hat Homo Sapiens derzeit einige Vorteile erlangt und kann daher relativ egoistisch und weiträumig seine Umwelt im Sinne der menschlichen Bedürfnisse prägen. Nicht neues eigentlich, denn das machen Bakterien ,Büffel und Termiten ganz genauso, und es lässt sich in jedem Biologiebuch der Schulen nachlesen.

Dass diese Prägung der Umwelt in der Regel nicht zum Vorteil der Ressourcenkonkurrenz ausfallen wird liegt nahe. Wie wir gerade erleben scheitert der Versuch mit Hilfe von Photovoltaik eine solche Ressource zu heben schlicht am Aufwand. Darf oder soll der Hunger nach Ressourcen aus Sicht dazu führen dass andere Mitbewohner des Planeten leiden oder sterben müssen, und wenn ja wie sehr. Heute, denke ich, haben wir als denkende und wertende Wesen sicher eine gewisse Verantwortung dafür zu tragen und entsprechende Entscheidungen zu treffen.

In diesem Sinne bedeutet Überbevölkerung für mich eine drastische Beschneidung der Ressourcen der Mitlebewesen, bis hin zur Dezimierung die an vielen Stellen erkennbar ist. Das ist sicherlich ein moralischer Standpunkt und damit unwissenschaftlich und verwerfbar. Jede Menge Artikel bei Novo Argumente. BKS ich denke, wir sollten das Ganze nicht zu hoch aufhängen.

Die Erläuterung erscheint mir nachvollziehbar. Allerdings wäre es sicherlich ratsam, bei künftigen Meinungsäusserungen dieser Art sehr aufzupassen und jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, damit kein falscher Zungenschlag hineinkommt.

Sonst weckt man schnell Assoziationen an eine noch gar nicht so lange zurückliegende finstere Vergangenheit. Und last but not least darf ich darauf hinweisen, dass solche Beiträge auch im Ausland gelesen werden und man dort das Bild vom hässlichen Deutschen noch lebhaft in Erinnerung hat. Es ist sicherlich nicht verkehrt, das im Hinterkopf zu behalten. Bezüglich der Anpassung an höhere CO2-Gehalte sehe ich kein wirkliches Problem, vermutlich auch deshalb, weil die Vorfahren des heutigen Lebens genetisch sowieso schon an wesentlich höhere CO2-Pegel angepasst waren.

Im Meer gibt es beispielsweise Bereiche, wo der CO2-Pegel aufgrund vulkanischer Ausgasungen durch den Meeresboden praktisch an der Sättigungsgrenze liegt. Auch dort tummeln sich Meereslebewesen. Nun, da sind wir bei der Frage nach der Effektivität. Bio-Landbau benötigt mehr Ressourcen als konventioneller. Also erlaubt uns und eine effektivere Landwirtschaft, die nicht mehr benötigten Flächen anders zu nutzen, oder gar sie zur Wildnis verkommen zu lassen.

Ökologisten meinen die heutige Welt wäre eine Art Idealzustand, und da sie durch Evolution entstanden ist, auch nur durch Evolution verändert werden darf. Das ist aber eine ziemlich romantische Vorstellung, die ein permanentes Schuldgefühl hervorruft mit dem die Ökologisten auch arbeiten.

In Wirklichkeit müssen wir uns unsere Umwelt wohl eher wie einen Park oder Garten vorstellen, in dem die Kräfte der Natur ebenso wirken, aber den wir so gestalten wie wir es für notwendig erachten. Manche Arten profitieren davon, andere nicht. Die es aber schon bei theoretischer Betrachtung nicht gibt, da Evolution in Gleichgewichtszuständen nicht möglich ist. Alles ist in Bewegung, ob wir darin eingreifen oder nicht. Und noch ein Wort zur Ernährungssituation und zur Bevölkerungsentwicklung.

Jede Gesellschaft die als wohlhabend gilt wirkt diesem Armenbett entgegen. Deshalb ist nicht Suffizienz die Antwort auf die Herausforderungen oder die vermeintlichen Probleme, sondern Wohlstandsvermehrung. Ich glaube ich bin der einzige auf Science Skeptical, der irgendwie die Thema der Themen hier gespektiert. Schafft es keiner hier, irgendzie beim Thema zu bleiben?

Reisst euch doch mal ein bisschen zusammen. Anzeichen biologischer Aktivitaet dazu werden 13C Messungen genommen , bestimmt das Klima, bestimmt das chemische Milieu des Ozeans. Viel mehr geht nicht. Red Hering von der duemmsten Sorte. Ich habe nie von konkreten ph Werten geschrieben. Ich habe von einem hypothetischen Anstieg auf ppm durch den anthropogenen Einfluss heute gesprochen, also irgendwie in den naechsten Jahren. Was soll daran langsam sein. Schneller geht es praktisch nicht.

Besser Sie konzentrieren sich auf die zwei Punkte, die wir hier diskutieren. Versuchen Sie die beiden einigermaszen hinzubekommen, dann bin ich schon zufrieden.

Unintelligente Ressourcennutzung in, diesem Falle Holzpellets für europäische Kraftwerke, ist der echte Umweltfrevel. Ressourcen die genutzt werden ohne Rücksicht auf Verluste, noch dazu mit Ökozertifikat. Steht in einer Reihe mit vielen ähnlichen Beispielen weltweit.

Unwirtschaftlich, dumm und bösartig. Was wäre hier los wenn Auwälder in diesem Umfang gefällt würden um sie in Holland durch Schlote zujagen. Ich hoffe nur dass die Nutzung der Kernenergie, in welchen Ländern auch immer, erhalten und ausgebaut wird um solchen Irrsinn ad absurdum zu führen. Ich glaube ich bin der einzige auf Science Skeptical, der irgendwie die Themen der Postings hier respektiert. Schafft es keiner hier, irgendwie beim Thema zu bleiben? Tja, Herr Hoffmann, Sie sind wahrlich nicht zu beneiden.

Ich hatte Sie auch so verstanden und stimme da mit Ihnen überein. Klimaschutz hat mit Umwelt- oder Naturschutz eben nicht das geringste zu tun. Das aber haben die meisten Menschen leider immer noch nicht verstanden. Allerdings bewerte ich unsere Fähigkeiten, diese zu unserem Nutzen zu gestalten, anders als die Ökologisten.

Machen Sie doch Ihren Blog dicht und ziehen Sie zu uns um. Dann dürfen Sie hier auch moderieren. Mein Zwerchfell liegt gerade in Schutt und Asche……. Ich glaube, das ist keine Frage der Chemie, sondern der deutschen Sprache. Und da sagt die Referenz folgendes:.

Ich kritisiere hier keine sprachlichen Fehlerchen beim Fred Mueller, sondern den Kern der wissenschaftlichen Aussage. Ich schreibe lieber alleine, da brauche ich mich namlich nicht fuer Beitraege wie diesen hier fremdschamen.

Leider sind damals die ganzen schönen Links verschütt gegangen……. Leider sind die heutigen Gründe für sterbende Korallenriffe immer noch die schnöde Umweltverschmutzung und Taucher, die wie die Axt im Unterwasserwald hausen.

Trotzdem fänd ick die Idee faszinierend mal ein Artikel zur Kernkraft von Dir hier zu lesen, wobei aber die Gefahr besteht, dat Deine Kumpels das als Verrat auslegen würden. Prügelt Euch nicht ganz so doll……im Grunde genommen sind wir doch alle intelligente Menschen, die sich doch mit a bisserl Respekt begegnen sollten es gibt Ausnahmen.

Schelli hat sich aber weit aus dem Fenster gelehnt. Sein Zeitfenster von 5 Jahren ist nächstes Jahr um. Aber beruhige dich endlich , ihr habt doch noch die Deutungshoheit. Der Künast zuhören oder die idiotische Definition ist gar keine Def. Heinz Aber so allgemeine Antworten das Leben passt sich an und geht immer irgendwie weiter helfen vielleicht am Stammtisch, aber sonst nicht wirklich weiter.

Wir haben nicht nur ein Beispiel von relativ schnellen CO2 Variationen nicht gegen das was wir jetzt machen, aber immerhin in der Vergangenheit. PETM ist nur das markanteste Beispiel. Betrachte etwas diese Kurve http: Warum sollte man Risiken dieser Groeszenordnung eingehen, solange es Alternative gibt? Sörensen, dem dänischen Physiko-Chemiker, der es eingeführt hat, nachsehen.

Die Skala ist übrigens logarithmisch. Der pH des Meerwassers liegt bei etwa 8. Ein Sinken des pH im Alkalischen um 0.

Da sträuben sich jedem seriösen Chemiker die Haare! Nach Caldera und Wickett Nature, Vol , s. Das juckt die Arten in keinster Weise. Das Meerwasser ist ein Puffersystem, wurde weiter oben schon mal von Poster Tritium erwähnt. Sie sollten sich unbedingt mal über Eigenschaften und Funktion von Pufferlösungen informieren, das könnte Sie vor weiteren Blamagen bewahren.

Sie als groszer Foram Experte. Nur zur Vorsicht schaun wir nochmal im obigen Review nach. Wobei nicht klar ist wie oben bereits geschrieben ob es sich um einen Temperatureffekt, eine Konsequenz der Versauerung oder der durch den Temperaturanstieg getriggerten Schichtung des Ozeans und somit der Bildung anoxischer Zonen geschuldet ist. Verschiebung der Lysokline um 2 km. This event is recognized as one of the four major metazoan reef crises of the past My Fig. Wenn auch nicht der ultimate Beweis da Oekosysteme so nicht abgebildet werden hat man das Ganze auch im Labor nachgespielt http: Sommer, ich sag nur Puffersystem.

Sie, als Experte brauchen diesen Link natuerlich nicht, ich aber habe mit Vergnuegen altes Wissen mal wieder in diesem Begleittutorial des Hoenisch Papers aufgefrischt. Based on the record 10 of atmospheric CO2 levels over the past Myr and our geochemical model 8,9 , there is no evidence that ocean pH was more than 0.

Der pH der Ozeane ist in den letzten Millionen Jahren nie niedriger als 7. Das Traurige in vielen Wissenschaftsdisziplinen -- den politisierten wie z. Nochmal, ich habe Ihnen die drei in der Wissenschaften diskutierten Mechanismen Uebersauerung, Temperatur, Anoxia vorgelegt, alle drei direkte Konsequenzen des schnellen Anstiegs des CO2. Das Austerben benthischer und einiger Oberflaechenkalkbildner ist dokumentiert. SIe wiederhohlen zwei Mal, dass das ganz bestimmt nicht fuer dieses Artensterben verantwortlich ist.

Und jetzt waere es schoen, wenn Sie irgendeinen Beleg haetten und zeigen koennten, wo Hoenisch et al. Beleg, na Sie wissen schon, diese eigenartige Sache, die euch soviel Angst macht. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz stellen Bundesforschungministerin Prof. Seufz Copy right bei Georg H. Es ist leichter, einen Pudding an die Wand zu nageln als mit Ihnen ein Thema zu diskutieren.

Absolut logisch aus meiner Sicht. Damit also Freispruch für das anthropogene CO2, das die Menschheit zukünftig noch emittieren wird. Riebesell et al, in dessem Abstract keine einzige Zahl zu finden ist. Das dritte Zitat ist überflüssig, ich habe mal vor Äonen was mit Chemie zu tun gehabt. Sorry, Herr Hoffmann, das ist Kindergarten-Niveau. Die einzige relevante Zahl ist die Verringerung des pH um 0.

Damit hätten wir eine der drei möglichen Mechanismen eliminiert. Bleiben nur die beiden anderen übrig. Ich habe leise Zweifel, ob Sie überhaupt wissenschaftlich diskutieren können. FK 9 Pilot hat es gesagt, es bringt nichts mit Ideologen in ihren für sie geschaffenen Kategorien zu diskutieren. Unser CBE sagt, die Hitze steigt z. Sommer Ich waer nicht darauf gekommen, dass Sie das ernsthaft diskutieren wollen. Wissenschaft schafft sich eben eine eigene Fachsprache, mal abgehoben, lateinisch, mal aus dem Alltagsleben etc.

Die Bezeichnung eines schwarzen Lochs ist auch nicht korrekt, insbesondere wenn man die Hawkingstrahlung im Auge hat. Ich hoffe damit ist das linguistische geklaert. Wenn Sie aber das Wort absolut nicht benutzen koennen, weil es Ihnen im Kleinhirn wehtut, dann benutzen Sie ein anderes Wort ihrer Wahl immer aufpassen dann, dass wenn Sie mit anderen Wissenschaftlern als mir, der sich auf sowas ja einlaesst, sprechen, es Ihnen passiieren kann, dass nieman Sie versteht.

Aber das nur nebenbei. Ich weiss nicht, wie Sie das gezeigt haben. Zumal wir uns anscheinend voellig einig sind. Warum ist das natuerlich sehr viel und wichtig: Weil -- wie Laborexperimente Riesebell -- zeigen, Kalkbildner sehr sensitiv auf den ph Wert der ja ohnehin logarithmisch ist reagieren. Ich habe fast den EIndruck, sie glauben, weil 0. Jetzt sehe ich gerade, dass Sie das Paper nicht gefunden haben und dass sie anscheinend Scholar nicht kennen. Falls ein Paper hinter einer Paywall ist, gehen Sie auf schcolar.

Nochmals, das ist keine Studie zum echten oekologischen EInfluss der entsprechenden CO2 Aenderungen, aber es zeigt natuerlich deutlich, dass die fuer Sie kleinen ph Aenderungen die Forams praktisch am Kalkbilden gehindert haben, So ich denke Sie haben jetzt den Sinn der Links oben verstanden. Sie duerfen gerne ein neues nur von Ihnen verstandenes Kunstwort verwenden. Hauptsache wir beiden verstehen uns.. Ich hoffe Sie haben jetzt alle Paper gefunden und verstanden warum ich Sie zitiere.

Koennen Sie mir einen einzigen Experten, ein einziges Paper zeigen, dass diese grossen Aenderungen im Ozeanleben erklaert, ohne das CO2 und die Ubersaeuerung des Ozeans zu erwaehnen ie als wichtigen Faktor bezeichnet? Muessen wir uns jetzt vollstaendig darauf verlassen, dass Sie mal vor Aeonen Chemie studiert haben und sich einfach nicht vorstellen koennen, dass 0.

Andreas Da gibt es wohl viele Kandidaten. Ah danke das ist etwas neuer, habe das gerade mal überflogen Arbeit. Das Paper besagt das es ca. Immerhin schon einmal mehr als im alten Paper in dem es unbekannt war und nur vermutet wurde.

Leider bleibt es einer Erklärung meiner obigen Frage schuldig. Es ist vielleicht für einige Leser interessant, sich noch einmal die alte Debatte mit Herrn Hoffmann aus anzuschauen:. Forams schaffen eine Art Mikroumgebung um sich herum, mit ganz eigener Alkanilitaet,ph und Karbonatkonzentration um ihre Schalen zu bauen. Irgend ein Paper belegt sicher immer eine Meinung. Die jetzige Konzentration wird auf viele Jahre für erst mal nicht lebensbedrohlich sein, was ja schon mal was ist.

Da die Temperaturentwicklung durch CO2 kaum jemand beweisbar darlegen kann, ist das mir jetzt völlig wurscht. Wir machen das, was wir schon tausende von Jahren gemacht haben..

Wurscht ist mir aber nicht, wenn man mich für etwas verantwortlich macht Klimaveränderung und ich dafür bezahlen soll, ohne Beweise. Da ich von der Sache ja keine Ahnung habe, muss ich andere Kriterien ansetzen. Polemik ist ein Negativkriterium. Da fällt mir Jan Veizer ein. Der hat doch tatsächlich seinen Wissenschaftspreis für Forschung eingesetzt. Schaut man sich weiter um. Bei Rahmstorf sieht das anders aus.

Mir bleibt als Nichtwissenschaftler ja nur meine Beobachtung. Arktis schmilzt…google earth sagt jo. Antarktis wird eislastiger sagt Google. Ich fand schon immer als Stuss, Eisbären finden das Eis so toll.

Ohne Robben keine Eisbären. Also mehr Wasser scheint für die Eisbären nicht nachteilig zu sein. Dafür gibt es die Klimaforscher. Die sagen uns Dummies wie sich die Zukunft entwickelt. Zitat von Schellnhuber aus dem Morgenmagazin vom Montag:. Wenn Sie aus dem Fenster schauen, dann glauben Sie auch, dass die Erde flach ist, aber dafür haben wir ja die Wissenschaft, um eben zu sehen, wie die Zukunft sich entwickeln wird. The gratest and special one! Was hat das mit den Bedingungen in den Meeren vor 50 Millionen Jahren gemein?

Das war nichts, mein Bester! Am liebsten natürlich durch pH-Messungen mit einem geeichten pH-Meter. Die Neu-Definition von alten und etablierten Konzepten und Begriffen ist nicht üblich in der seriösen Wissenschaft, ja überhaupt nicht gestattet. Für mich das Abgleiten in polit-ideologisch determinierte Pseudo-Wissenschaft. Um mein Kleinhirn machen Sie sich mal keine Sorgen, das ist ok.

Der zeitliche Zusammenhang suggeriert mir ja fast, dass er den lustigen Eike-Artikel dazu gelesen hat. Und dann kann man ja schlecht die Klimaforscher für seine Verzweiflung verantwortlich machen. Für diese Art der Verwirrung hat man dann schliesslich Eike …. The Sun was unusually quiet during the prolonged solar minimum of , and the research team found that the associated reduction in solar UV heating can partly explain the reduction in density.

New measurements from a NASA satellite show a dramatic cooling in the upper atmosphere that correlates with the declining phase of the current solar cycle. Genau mit Blick auf solche Experimente habe ich in meinem Artikel folgendes geschrieben: Die völlig absurde Idee, CO2 würde zu kühleren Temperaturen auf der Erdoberfläche führen, ist natürlich nicht neu. Insofern haben Sie recht. Warum Sie dann allerdings einen Artikel referenzieren, der sich mit den Vorgängen kmkm über der Erdoberfläche befasst, ist mir schleierhaft.

Aber das ist nicht relevant und daraus kann man nicht machen, dass CO2 kühlen würde, wie es in dem Artikel auf Eike gemacht wurde und vorher auf anderen Seiten wie von PSI. Wie absurd diese Ideen sind, sieht man auch teilweise daran, dass die Vertreter dieser Thesen inzwischen auf diversen skeptischen Webseiten inklusive WUWT gebannt sind …. Seit mindestens Jahren gibt es defacto keine akademische Bildung und Forschung mehr.

Bei den MPI ist es nicht anders. Irgendwelche Kommentare, Herr Heller? Sie behaupten doch immer, dass science skeptikal fest mit beiden Beinen in der Wissenschaft steht.

Alle drei Personen, die hier mit mir diskutiert haben, gehen schliesslich davon aus, dass die von mir zitierten Paper gefaelscht und gekauft sind. Reden Sie sich Ihre Gemeinde vielleicht schoen und wollen nicht so recht wahrhaben, was fuer Totalverweigerer Ihnen hier eigentlich hinterherlaufen? Der im Labor durchfahrene ph Bereich ueberstreicht 0. Nochmals, das ist keine Studie zum echten oekologischen EInfluss der entsprechenden CO2 Aenderungen, aber es zeigt natuerlich deutlich, dass die fuer Sie kleinen ph Aenderungen die Forams praktisch am Kalkbilden gehindert haben,.

Ok, Sie sind dann anscheinend der dritte, der hier von Faelschung ausgeht. Ist es nicht schwer fuer Sie solche Diskussionen mit wiss Hintergrund zu fuehren, wenn schon das Lesen nicht klappt? Oder nochmal einfacher fuer Sie.

Zusammenfassend kann man also sagen, dass wir ein einigermaszen gutes Beispiel aus der Vergangenheit haben, was schnelle Anstiege des CO2 mit dem Ozean so alles anstellen, mit dem Unterschied, dass jetzt der Anstiegt nochmal um ca zwei Groessenordnungen schneller von statten geht, was siehe die Aragonit Saettigung in Fig 3C des Hoenisch Papers fatale Folgen fuer die Kalkbildung an der Oberflaeche haben sollte.

Na, hoffen wer mal, dass das alles gutgeht. Rassbach Seit mindestens Jahren gibt es defacto keine akademische Bildung und Forschung mehr. Kaiser Wilhelm hin oder her, in dieser Allgemeinheit ist die Aussage einfach falsch.

Wissenschaftliche Forschung wird auch nicht nur in Max-Planck-Instituten betrieben. Ja, diese Forschung ist nicht immer drittmittelfinanziert, und die Triebfeder ist weitestgehend die Entdeckungsfreude und Neugier. Ja, diese Forscher sind in der Regel redlich genug, das zu entdecken und zu publizieren, was sie nach bestem Gewissen und Stand der Technik herausfinden können, nicht das, was ihnen irgendwer vorschreibt.

Ja, Skepsis ist unter den Wissenschaftlern weit verbreitet, sonst könnten sie ihre Arbeit gar nicht machen; zum Wissenschaftler wird man, indem man eben nicht glaubt, was so allgemein angenommen wird, sondern sich selbst ein genaueres Bild machen will. Ja, auch Wissenschaftler sind nicht immer Fachidioten, sondern kennen sich in der Geschichte der allgemeinen und der wissenschaftlichen ganz gut aus und machen sich ihre Gedanken darüber.

Das macht aber nicht die ganze Zunft der Wissenschaft zu bezahlten Sprachrohren der geheimen Weltregierung. Ich halte es für keinen guten Nachweis wissenschaftlichen Denkens, wenn Sie unbeirrt daran festhalten, man wisse nun ganz genau, was sich vor x Millionen Jahren zugetragen habe, wie und warum. Tatsächlich ist unser Wissen extrem lückenhaft und viele der darauf basierenden Szenarien sind nicht mehr als Spekulation. Mitunter plausibel -- aber nicht zwangsläufig.

Entspricht meinen Beobachtungen im Forschungsbetrieb. Ich beobachte das täglich. Aber das ist immer dasselbe Problem mit Ihnen: Wir sind ja hier schon lange nicht mehr im Bereich der Fakten, sondern die Rede ist hier von Interpretationen dessen, was man erforscht hat. La Farge, a researcher in the Faculty of Science, and director and curator of the Cryptogamic Herbarium at the University of Alberta, has overturned a long-held assumption that all of the plant remains exposed by retreating polar glaciers are dead.

Previously, any new growth of plants close to the glacier margin was considered the result of rapid colonization by modern plants surrounding the glacier. Using radiocarbon dating, La Farge and her co-authors confirmed that the plants, which ranged from to years old, were entombed during the Little Ice Age that happened between and In the field, La Farge noticed that the subglacial populations were not only intact, but also in pristine condition—with some suggesting regrowth.

Es geht um die Ausstattung, um staatliche Grundfinanzierung und Drittmittel, es geht um Professoren, die neben Lehre und Verwaltung eigentlich keine Möglichkeit mehr zu eigenständiger Forschung haben und es geht um inhaltliche Ausrichtungen und Abgrenzungen.

Es ist eine Sache, von Forschungsfreiheit nur zu reden. Und da liegt in Deutschland auch nach meinen Beobachtungen einiges im Argen. Vom durch staatliche Zuwendungen verzerrtem Wettbewerb zwischen Instituten der angewandten Forschung insbesondere im ingenieurtechnischen Bereich und technologieorientierten KMU will ich gar nicht erst reden. Aber wer bekommt die Mittel, die Stellen und den Supercomputer den man braucht, um die eigenen Hypothesen in der Klimaforschung auch zu testen?

Und am Ende aus welchen Arbeitsgruppen heraus werden die Lehrstühle besetzt? Das sind die Fragen, die Herr Rassbach stellt. Ich habe hier mehrmals in den schoensten Grautoenen die Unsicherheiten kommuniziert. Das ist schlicht eine Unterstellung oder eine Erfindung, je nach Grauton.

Nun, bislang wurde hier lediglich ueber recht konkrete Dinge Was war im PETM los, kann ppm CO2 den ph Wert des Ozeans aendern , nun also moechten Sie diskutieren, was denn nun heute wohl passieren wuerde, wenn man den CO2 Wert auf aehnliche Hoehen nur in viel kuerzerer Zeit in die Hoehe schnellen laesst. Dazu muesse man das Konzept der genetischen Drift verstehen. Ich bin ganz Ohr. Bis dahin halten wir mal fest, Arten sind massenweise im Ozean ausgestorben und das CO2 ist ganz oben und tatsaechlich alleine, soweit ich das sehe auf der Verdaechtigenliste.

Da sind wer jetzt mal. Also science skeptikal steht fest auf dem Boden der Wissenschaft, glaubt aber das massiv wissenschaftliche Arbeiten fuer Geld geschoent und den Wuenschen vermeintlicher Auftraggeber Wer ist eigentlich meiner? Was will die wohl, was ich tun soll? Ich versuhc das mal rauszukriegen. Bislang dachte ich immer, publish or perish, aber es ist scheinends komplizierter angepasst. Ferner meint Herr Rassbach jenseits der hier diskutierten Details , dass es ohnehin keinerlei akademische Bildung und Ausbildung mehr in Deutschland zu haben zumindest nicht eine so tolle, wie er Sie meint erhalten zu haben ist.

Man merkt dieser Webseite wirklich die positive Attitude zur Wissenschaft an: Vorurteile, Bestechlichkeitsvorwuerfe, Datenanpassung, keinerlei Ausbildung leistend etc etc. Beim Treibhauseffekt wird über die wärmende Absorption von CO2 gesprochen.

Lustigerweise bezog ich mich aber genau darauf. Wenn ich über den Nasa-Artikel hätte reden wollen, hätte ich Eike nicht erwähnt. Ich würde auch das anders benennen: Der Ihnen ein wenig fehlt. Aber hier betrachten wir die Dinge aus einer übergeordneten Perspektive, die viele von uns auch beruflich beschäftigt.

Oh, da könnte ich eine Menge darüber erzählen…mach ich aber jetzt mal nicht, weil ich hier ja nun keine Details aus meinem beruflichen Alltag breit treten kann.

Die Energiewende muss auch in der Forschung stattfinden. Forschung zur weiteren Nutzung der Atomenergie und zur Kernfusion ist nicht zukunftsfähig. Anstatt Geld für die kerntechnische Transmutation und das Kernfusionsprojekt ITER zu verschleudern, werden wir öffentlich Forschungsmittel für Transformationsforschung einsetzen, die technologische Innovationen und gesellschaftliche Verankerung der Energiewende unterstützt.

Wenn dabei keine konsensuale Einigung mit den anderen Vertragspartnern möglich ist, sollte Deutschland einseitig aussteigen. Zweitens erkennen Sie daran hoffentlich auch, wie alles zusammenwirkt. Man allokiert über entsprechende Programme Mittel für die Klimaforschung, die insbesondere die Risiken eines steigenden CO2-Gehaltes in den Mittelpunkt stellt.

Das wird natürlich von der Community aufgenommen. Man kann ja auf diese Weise allerlei Ausgaben begründen und rechtfertigen: Vom Doktoranden über den Computer bis hin zu einem kompletten Institut. Viele Forscher wechseln aus anderen Feldern in diesen Bereich, weil nun einmal die Mittelausstattung eine Magnetwirkung hat Schellnhuber, Rahmstorf und Latif sind Beispiele. Der Wettbewerb geht dabei nicht nur um Veröffentlichungen in Fachjournalen die kein Politiker oder Verwaltungsbeamter wahrnimmt , sondern um öffentliche Wahrnehmung und Berichterstattung in den Medien.

Entsprechend werden in Pressemitteilungen nicht mehr die Forschungsergebnisse, sondern deren für Journalisten als interessant angesehene Interpretationen herausgestellt. Damit werden auf einmal einzelne Fossilien zu Symbolen der Klimakatastrophe und am Ende liefert man der Politik die Munition, ganze Forschungszweige auf anderen Gebieten aus ideologischen Gründen ausbluten zu lassen.

Sie, Herr Hoffmann, stecken ebenso in diesem System wie ich und andere hier nur an anderer Stelle. Warum Ihre Wahrnehmung so vollständig blockiert ist, verstehe ich allerdings nicht. Evolution findet nicht auf der Ebene der Individuen, sondern auf der Ebene der Populationen statt. Und die Idee als Beispiel , in allen Populationen aller Korallenarten auf diesem Planeten gäbe es nicht eine Vielzahl von Genotypen, die die Fähigkeit zum Umgang mit einer weniger alkalischen Umgebung beinhalten, ist schlicht unwissenschaftlich -- geradezu kreationistisch.

Für solch fundamentale Verbesserungen jedoch fehle es an Zeit und Kapital: Genau, Günter, ganz genau. Das ist ein gutes Beispiel. Vor allem, wenn man von Storchs Kommentare auf der Klimazwiebel hinzunimmt. Bei dem, was da im Grünen-Programm steht, läuft es einem schon kalt den Buckel hinunter. Ich wollte mich aber gegen die naheliegende Rundumschlag-Interpretation des Satzes von W.

Man könnte ihn leicht in einer Weise verstehen, die den vielen Wissenschaftlern, die auch gegen den Hauptstrom schwimmend ihre Forschung betreiben und dabei nicht unbedingt als Stars gefeiert werden, sondern sich mühselig mit viel Lehre und dem einen oder anderen Erfolg bei der Drittmitteleinwerbung im Geschäft halten, Unrecht tut. Bei Modewissenschaften, die viel Aufmerksamkeit und finanzielle Förderung erhalten, sieht das wohl etwas anders aus, da ist vielleicht auch der Egomanenanteil etwas höher.

Aus der Klimaforschungsecke habe ich jedenfalls schon einiges an Arroganz live erlebt. Da habe ich keinen Zweifel. Was ich beschrieben habe ist Politik, Wissenschaftspolitik und da rede ich als Bürger mit der seine Steuergelder am liebsten in die Grundlagenforschung in Physik, Chemie, Biologie und Medizin gibt und nicht in irgendwelche Transformationsforschungen.

Zum Beispiel die Transformationsforschung wie der Juchtenkäfer aufs Klima wirkt und dann das vermutete Klima auf die daraus vermuteten Getreidepreise wirkt, was wiederum vermutete Auswirkungen auf die Gesellschaft haben könnte, die sich ja vorher transformieren müsste und vielleicht erst teiltransformiert ist, weil die Weltkonferenz zu Klimafolgen nur ein Teilerfolg war, wegen der bösen Skeptiker.

Wenn die vermuteten Getreidepreise steigen könnten, weil in Deutschland die vermutete Temperaturerhöhung regional zur vermuteten Abkühlung führen könnte und nicht weil überall Mais für Biosprit angebaut wird. Die Förderpolitik aber wird durch Lobbyisten und Politiker bestimmt. Was jetzt nicht per se schlecht ist, eher normal. Jeder der Drittmittel einwirbt oder für seine Firma mit Förderprojekten zu tun hat, muss auch ein bisschen Lobbbyist sein.

Was ich beschrieben habe gibt es in allen Fachrichtungen und in der Industrie. Das ist eben menschlich und normal. Ich plädiere aber dafür dem offen und realistisch ins Auge zu sehen und nicht die hehre Wissenschaft anzubeten. Spätestens wenn ein Nachwuchswissenschaftler eine Habilitationsstelle sucht muss er sich gut überlegen, in welcher Arbeitsgruppe er das macht. Bei den Platzhirschen oder bei den Individualisten. Falls jemand ein Überflieger ist spielt es keine Rolle, für den exzellenten Durchschnitt schon.

Aber auch Diplomanden und Doktoranden müssen dahin gehen, wo es Stellen gibt. Ich spürte bei Herrn Hoffmann oben einen gewissen religiösen Eifer, dem ich entgegentreten wollte. Das tun sie aber primär nicht, um die Welt zu retten, sondern aus egoistischen Motiven.

Als Skeptiker plädiere ich dafür, derlei zu hinterfragen und erst einmal die Lücken in der Klimaforschung selbst zu betonen. Wenn gerade seine Argumentation sich letztendlich gegen ihn selbst richtet, sollte man ihm das schon sagen. Da er kein Skeptiker ist, wird er das nicht verstehen. Aber andere Leser vielleicht schon. Was daraus geworden ist, wissen wir. Marvin Müller Ich kenne die Arbeit von Stehlik überhaupt nicht.

Ich wollte nur drauf hinweisen, es gibt keinen Konsens! Mir geht auch die missionarische Art und Weise völlig gegen den Strich, mich oder auch sonstwen auf diese Art und Weise von einer Meinung zu überzeugen. Meine subjektiven Beobachtungen widersprechen einfach den mir servierten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Ich schätze Ihre Artikel hier auf Science Skeptical sehr, vor allem die mit Themen aus Gebieten, mit denen ich bislang kaum in Berührung gekommen bin.

Ihren Ausführungen zum CO2-Problem stimme ich vorbehaltlos zu, die Auswirkungen werden überwiegend positiver Natur sein, speziell die Pflanzenwelt profitiert vom Anstieg. Optimal für die meisten C3-Pflanzen sind ca. Mit der Klimaforschung gehen Sie meines Erachtens etwas zu harsch in Ihrem Urteil um, es gibt dort durchaus auch seriöse Forschung. Das erinnert schon ein wenig an den Lysenkoismus in der UdSSR unter Stalin, der die damalige, angesehene russische Genetik und Pflanzenzüchtung ruinierte.

Die grün-ideologische Indoktrinierung hat ja teilweise schon die Schulen und Kindergärten erreicht. In den er Chemiediplom, bis Promotion und Post-doc in Biochemie. Danach Wechsel in die aufkommende Molekularbiologie der Bakterien. Pflanzen-Molekularbiologie, Genetik und Molekularbiologie der Blütenentwicklung.

Diese lange Tätigkeit als Wissenschaftler hat mich zum Fachmann im Erkennen von Ignoranten, Scharlatanen und Aufschneidern im Wissenschaftsbetrieb gemacht, hoffe ich wenigstens. Ich habe mich gefragt, ob der abgebildete Phänotyp das Extrem einer Bandbreite von verschiedenen Phänotypen der betreffenden Population bis hin zu unveränderten Individuen ist, oder ob der gezeigte Phänotyp für sämtliche Individuen der Population steht.

Das hat nichts mit Fälschung zu tun, allerdings darf man etwaige Abweichungen nicht verschweigen. In diesem Sinne war meine Aussage bezgl.

Also nochmal für Sie: Das Paper ist nicht gefälscht, weder die Daten noch die Bilder! Dieses lineare, monokausale Denken ist hinderlich für den Fortschritt in der Wissenschaft, wie man ja beispielhaft in der Klimawissenschaft sieht. Ansonsten sei Ihnen der Beitrag Nr. Sie zeigen mir ebenso wie auch zahlreiche andere Kommentare, dass die vielen fachlich interessierten Menschen hier Herrn Hoffmann durchschauen, was mich sehr erfreut. Offensichtlich hat man hier ein feines Gespür für den Unterschied zwischen ernsthaftem wissenschaftlichem Interesse an der Wahrheit und Imponiergehabe.

Herr Hoffmann hat hier ständig eine Diskussionstechnik demonstriert, die ich zur Zeit der kommunistischen Studentengruppen in den 60er und 70er Jahren kennengelernt habe. Sehr erfahren in dieser Methode ist beispielsweise auch Hr. Wie die Altvorderen, so eben auch die nächste Generation. Was mein Urteil über die Klimawissenschaft angeht, so gebe ich Ihnen Recht, dass ich da manchmal etwas hart rangehe. Wenn man sich jedoch ansieht, welchen Schaden der hier massenhaft verbreitete Unsinn auf weltweiter Ebene anrichtet, dann darf man auch mal etwas deutlicher werden.

Das neueste Machwerk des Umweltbundesamtes, in dem kritische Wissenschaftler und Journalisten diffamiert werden, ist offensichtlich Teil dieser Strategie. Im Übrigen schadet das, was auf dem Gebiet der Klimawissenschaften zur Zeit getrieben wird, auch ganz massiv den ernsthaften Vertretern der Zunft: Wenn irgendwann die unvermeidliche Gegenbewegung kommt, werden die ernsthaften Wissenschaftler darunter ebenso zu leiden haben wie die Scharlatane, und um diese Leute kann es einem dann leid tun.

Im Übrigen sollte Hr. Dort steht man als leitender Mitarbeiter in Ergebnisverantwortung, und der Markt sowie der Chef als sein Vertreter lassen sich nicht mit Bemerkungen abspeisen, man habe gefälligst noch dieses oder jenes Peer-reviewed Paper zu lesen: Eine Erfahrung, die manchen Menschen sicherlich gut tun würde…. Gegen Trittin habe ich mittlerweile eine fast körperliche Aversion entwickelt. Wenn das spöttisch-überheblich grinsende Gesicht dieses naturwissenschaftlichen Analphabeten im TV auftaucht, schalte ich entweder weiter oder zumindest den Ton ab.

Der Mensch ist einfach nicht mehr zu ertragen mit seiner auf Unwissenheit beruhender Arroganz. Noch etwas vielleicht auch Sie interessierendes, das mir beim ersten flüchtigen Überfliegen des Riebesell et al. Der niedrigere pH-Wert von 7.

Die Zellen sind also keineswegs todgeweiht, wenn der CO2-Gehalt in der Atmosphäre auf ppm steigt -- und damit auch im Meer -- sondern sie scheinen sich geradezu wohl zu fühlen, wie der gesteigerte Zell-Metabolismus zeigt. Offensichtlich sind diese Einzeller viel resistenter gegen solche geringe pH-Änderungen als man uns glauben machen will. Das zeigt auch ein Laborexperiment mit Korallen, an das ich mich erinnere. Bei Absenkung des pH auf 7. Wenn der pH-Wert wieder auf ca. Wenn es denn ein Artensterben der Einzeller gab, dann vielleicht aufgrund der Temperatur jenseits der optimalen, oder infolge von Nährstoffmangel, z.

Mangel an Phosphat, Nitrat, Sulfat, Eisen etc. Noch heute sind weite Regionen der Ozeane fast ohne Leben, weil es dort kaum Nährstoffe gibt. Am CO2 lag es mit Sicherheit nicht und ppm wird auch zukünftig keinen Schaden anrichten, weder an Land noch im Meer.

Allerdings war ich auch nicht sicher , wie die Gemeinde auf meine These, die für mich bewiesen ist, reagiert und ich stelle eine Weiterentwicklung des Denkens seit einem Jahr fest.

Ich bin allerdings kein Totalverweigerer, ich bin ein einfacher Ketzer. Deine science ist mitnichten settled. Sie soll nur eine Ideologie der Nachhaltigkeit stützen, dabei ist sie noch schlechter gemacht als die science der roten und braunen Ideologen.

Ich kann bisher nur bescheinigen. CO2 schlägt sich wacker im chaotischen System des Wetters. Die 39 CO2 Moleküle tun schon, was sie können unter den Luftmolekülen. Ich befürchte nur, es findet sich so schnell kein Wissenschaftler, der ihre wirkliche Wirkung mathematisch berechnen oder physikalich beweisen kann. Was ich sehe, ist ein krampfhaft geschaffener grüner, geistiger Gulag, der es eindeutig schlechter macht, als der rote und braune geistige Sumpf.

Dabei will ich keinen Streit.