Workflow in der Bildbearbeitung:



Ein Grund, wieso sich solche Kameratypen wesentlich kompakter und damit auch günstiger realisieren lassen. Eine erste Abhilfe schafft hier ein externes Blitzgerät, mit dem in geschlossenen Räumen indirekt gegen die Decke geblitzt werden kann.

Perspektive entzerren und stürzende Linien:


Der Rauch verbirgt sowohl die dunklen wie hellen Partien des Bildes. Das hier gezeigte Histogramm ist typisch für Bilder mit Nebel oder Dunst. Das Diagramm wird einfach zu Schatten und Lichtern hin gedehnt. Dieser Biber hat um 6: Trotzdem ist eine, das gesamte Bild betreffende Tonwertspreizung, nicht möglich. Die Pixelhäufung an der linken Kante schwarz symbolisiert den Biber. Der Berg der von den Mitten bis in die Lichter reicht, steht für das Wasser.

Sollte nur dem Biber mehr Zeichnung verliehen werden, so muss dieser zuerst mit einer " weichen Auswahl " ausgewählt werden, bevor man sich über " Tonwertkorrektur " und " Gradationskurven " hermacht.

Da man hierbei nur einen kleinen Ausschnitt des Bildes sieht, ist es manchmal sehr hilfreich, dasselbe Bild ein zweites Mal am Monitor in Gesamtdarstellung zu sehen. Unser Auge sieht relativ und lässt sich allzu leicht täuschen. Wer seine Bilder verlustlos archivieren, Bildrauschen, Details und Tonwerte best möglich kontrollieren möchte, der landet über kurz oder lang unweigerlich bei der RAW-Fotografie.

Auf Grund der einzigartigen Möglichkeit zur Speicherung des "Entwicklungsrezeptes" sollten aber möglichst alle benötigten und im RAW-Konverter vorhandenen Bearbeitungschritte auch dort erfolgen.

Bevor in diesem Menü jedoch die Farben getrimmt werden, sollte man im 3. Panel "Kamerakalibrierung" Versuche mit den Kameraprofilen anstellen. Erst wenn hier die natürlichste Basis gefunden wurde, geht es wieder zurück zu den "Grundeinstellungen". Probieren Sie die Varianten, inkl. Verschieben des Farbtemperatur-Reglers um das beste Ergebnis zu erreichen.

Bei Aufnahmen in Freien passt der von der Kamera gefundene Weissabgleich zumeist, kann sich aber von Bild zu Bild auch leicht unterscheiden. Die Belichtung packt das Histogramm in der Mitte und verschiebt dieses je nach Bewegungsrichtung des Reglers.

Beim Unterbelichten entsprechend umgekehrt. Skaleneinheit sind hierbei Blendenstufen links: Der Kontrast dehnt oder staucht den mittleren Bereich des Histogramms. Die Namen beschreiben dabei den Angriffspunkt des jeweligen Reglers. Weiss zieht das Histogramm aggressiver nach rechts, bzw. Zieht man die Schieberegler nach links so werden die Schatten verstärkt. Die beiden Dreiecke oben links und rechts im Histogramm dienen der Clippingwarnung und werden aktiviert, wenn Tonwerte in den nichtdarstellbaren Bereich entwischen.

Gleichzeitig werden diese Pixel im Bild farbig markiert normalerweise: Klarheit und Dynamik sind in diesem Panel besonders interessante Regler. Während Dynamik der Funktion "Sättigung" ähnlich ist, aber auf die Farbsättigung der geringer gesättigten Farbtöne stärker wirkt, als auf die bereits satten Farben. Das Panel "Details" dient der Rauschunterdrückung und der Scharfzeichnung. In seltenen Fällen kann es dennoch vorkommen, dass die ACR integrierte Rauschunterdrückung für einen Sensor nicht das angestrebte Ergebnis liefert.

An dieser Stelle wird nur mit sehr kleinen Radien z. Dabei können Änderungen mit dem Pinsel aufgetragen, oder global getätigte Änderungen mit dem Pinsel aus dem Bild radiert werden. Die Bilder werden danach in 16Bit Farbtiefe übernommen und bearbeitet. Dies kann schon mal das eine oder andere Bild retten. Die Situation weist einen sehr hohen Kontrastumfang auf.

Die Matrix-Belichtung tat zwar ihr Bestes, aber Das beste Mittel, einer derartigen Situation direkt beim Fotografieren zu begegnen, wäre ein grauer Verlaufsfilter, der den Himmel in seiner Helligkeit entsprechend mindert. Ein Blick ins Histogramm belegt den vollkommen überbelichteten Himmel. Die eigentlich im Schatten liegenden Burgmauern besitzen eine gute Zeichnung. Da aber Himmel und Wolken fast keine Tonwerte mehr besitzen, würden Eingriffe sehr schnell sichtbar werden.

Die hellsten Bereiche, die vorhin aus dem Histogramm hinausgekippt waren, konnten mit dem "Belichtungs-Regler" wieder zurückgeholt werden und bringen nun Zeichnung in die Wolken und Farbe in den Himmel. Der lebendiger Eindruck entsteht durch den "Klarheit-Schieber". Noch etwas "Dynamik" und eine kleine Prise "Sättigung" - und das Bild wirkt akzeptabel. Zudem lässt sich der Effekt durch die Regler: Im 16 Bit Modus sind es nicht weiniger als Bei 16 Bit Farbtiefe stehen genügend Tonwerte zu Verfügung ohne dass das menschliche Auge ein Lücke feststellen könnte.

Ein weiteres Beispiel für das Potential der 16Bit-Daten: Dieses Bild erstreckt sich in eine Tiefe von mehr als 40km. Im Hochsommer ist praktisch immer Wasserdanpf in der Luft gelöst. Wer nicht das Glück hat, zu dieser Jahreszeit unmittelbar nach einem Gewitter zu fotografieren, der erhält trotz Pol-Filter flaue und recht farblose Bilder ohne Tiefenstaffelung. JPG-Original; das rechte Bild: Natürlich lässt sich auch das JPG noch weiter verbessern, aber auf Grund des geringeren Tonwertumfanges kann man es schlussendlich nicht so weit treiben: Und es ist wichtig, bei der Rauschentfernung, die Störungen vor der Bekämpfung nicht zu verstärken.

Die Rauschunterdrückung wird dabei in 2 wesentliche Bereiche unterteilt: Es fällt schwer, bei diesen Tools einen eindeutigen Gewinner zu küren — jedes dieser Programme hat seine Stärken und jeder User unterschiedliche Präferenzen.

Die Arbeit mit NoiseNinja ist sehr flink, unaufwendig und sehr effektiv. In Dfine2 lässt sich die Rauschreduzierung zusätzlich für unterschiedliche Farbbereiche getrennt beeinfussen - der Farbton wird dabei einfach via Pipette direkt im Bild definiert.

Eine Reduzierung von horizontalem und vertikalem Banding ist ebenfalls integriert. Zusätzlich lässt sich der Effekt gezielt mit einem Pinsel auftragen. Wer maximale Flexibilität in der Dosierung des Effektes wünscht und gezielt Bildbereiche mit unterschiedlicher Feinzeichnung oder unterschiedlicher Farbe getrennt behandeln möchte, sollte sich Dfine2 näher ansehen.

Profilerstellung direkt aus dem Bild und Anti-Banding inklusive. Man sollte auch bedenken, dass der Betrachter in LowLight-Situationen ohnehin mit Bildrauschen rechnet.

Entfernen Sie vor allem nicht zuviel Luminanz-Rauschen Helligkeitsrauschen! Hier ist das menschliche Auge sensibel. Wirken strukturlose Flächen "plastifiziert" , dann hat man bereits übertrieben. Dieser Schritt steht vor der "Tonwertkorrektur" und den "Gradationskurven bzw. Corel PaintShop Pro X6: Das Drehen und Freistellen kann auch direkt in einem Schritt nur mit dem Freistellungswerkzeug erfolgen.

Während für Portrait-Bilder und Landschaftsaufnahmen zumeist das Ausrichten des Horizontes und das Beschneiden des Bildes reicht, treten im urbanen Gelände zusätzliche Schwierigkeiten auf. Durch das Aufkippen der Kamera kommt es vor allem bei Weitwinkelobjektiven zu so genannten stürzenden Linien; d. Das linke Original entsteht automatisch, wenn man in dieser schmalen Gasse - zwischen Pferdekutschen eingeklemmt - ein Bild von dem imposanten Seiteneingang versucht. Um sich beim Entzerren besser zu orientieren, können unterstützende Raster-Linien eingeblendet werden.

So sollte für jede folgende perspektifische Korrektur genug Platz geschafft sein. Das integrierte "Deform-Tool" ist auch mit eingeblendetem Gitter für diese Anwendung kaum zu bedienen.

Es empfielt sich der Einsatz einer externen Software wie " ShiftN 4. Wer mit einer PS-Kamera blitzt wird diesen Punkt fast immer benötigen.

Hierzu muss allerdings nicht viel gesagt werden, da die meisten Bildbearbeitungs-Programme selbsterklärende oder vollautomatische Funktionen zur Verfügung stellen.

Das Ziel der Tonwertkorrektur ist es, den Tonwertumfang des vorliegenden Bildes anzupassen — meist zu spreizen - dem Bild mehr "Dynamik" zu verleihen. Der mittlere Regler dient der Gammakorrektur. Zieht man diesen Regler nach links, so werden die mittleren Tonwerte des Bildes aufgehellt. Bewegt man den Regler nach rechts, werden die Mitten dunkler. Dies kann in Verbindung mit einer Auswahl beispielsweise eingesetzt werden, um Bildbereiche in ihrer Bedeutung abzuschwächen. Arbeiten mit den Slidern: Das Histgramm spricht Bände.

Der Rauch des Feuers verdeckt sowohl die dunklen als auch hellen Partien des Bildes. Unterschreiten dann Pixel den "Slidertonwert" so werden diese je nach Kanal farbig dargestellt. Pixel, deren Kanäle den Tonwert Tonwert an der Stelle des Sliders nach der Spreizung überschreiten, werden dann eingefärbt.

Beim Ziehen der Slider sollten nun wichtige Bildteile im Schwarz verborgen bleiben. Darum sollten Sie die Tonwertkorrektur immer vor der Farbsättigung anpassen. Es fehlt die Grau-Pipette zum Neutralisieren der Mitteltöne. Der mittlere Regeler verhält sich allerdings genau gegengleich, da er nicht den er-Mittelpunkt verschiebt, sondern das Histogramm an dieser Stelle packt und über da Tonwertspektrum zieht.

Bei dieser Funktion lässt sich auch die lineare Übertragungsfunktion einfach durch Klicken und ziehen nach Wunsch verformen. Bedienung ähnlich wie in Abschnitt: Die Pipetten eröffnen zusätzlich zur Histogrammspreizung eine weitere Möglichkeit: Das Eliminieren eines Farbstichs. Die Pipetten strecken also nicht nur das RGB-Histogramm, sie beeinflussen auch die einzelnen Histogramme der Grundfarben und bieten daher die Möglichkeit, Farbstiche zu entfernen. An ungeeigneten Stellen platziert, erzeugt diese Methode Farbstiche anstatt diese zu entfernen.

Arbeiten mit den Pipetten: Am bestehenden Histgramm gibt es nicht viel auszusetzen. In diesem Fall kamen alle 3 Pipetten zum Einsatz. Schwarz-Pipette auf die Pupille gesetzt.

Wer jetzt noch möchte, kann den Kontrast in den "Gradationskurven" geringfügig S-förmig aufrichten oder auch die Farbsättigung verändern. Sie können die Arbeitsmethoden auch mischen: Besitzen jedoch Schatten und Lichter ebenfalls einen Farbstich, dann sollten alle 3 Pipetten verwendet werden. Die Pipetten funktionieren nur innerhalb des Dialog-Fensters.

Durch klicken auf den entsprechenden Bereich im Bild "Vorher" wird der gewünschte Tonwert aufgenommen. Sinn der Gradationskuve ist die Beeinflussung der Tonwertverteilung im Bild ohne Bereiche abzuschneiden. Mit der Gradationskurve lassen sich gezielt bestimmte Tonwertbereiche verändern: Kontrasterhöhung, Tonwertverdichtung und Tonwertspreizung. Wird nun diese "Normalgerade" mit der Maus verbogen, so verschieben sich die Tonwerte im "Nachher-Bild".

Jedes Klicken auf die Kurve setzt einen Ankerpunkt, der mit der Maus verschoben werden kann. Klicken Sie bei geöffnetem Dialog auf das zu bearbeitende Bild, so wird der entsprechende Tonwert in der Gradationskurve angezeigt. Im vorliegenden Fall der violetten "S-Kurve" wird z. Wenn Sie mit der Maus entlang der eingestellten Gradationskurve fahren, können Sie unter den Feldern "Eingabe" und "Ausgabe" den Tonwertzusammenhang für die Mausposition ablesen.

Die Pipetten des Gradtionskurvendialogs haben dieselbe Bedeutung und Wirkung wie jene der Tonwertkorrektur. Allerdings lässt sich in diesem Dialog die Funktionsweise der Pipetten eindrucksvoll darstellen:.

Jeder Farbkanal erhält seine eigene Gradationskurve. In Photoshop Elements ist dieser Gradationskurvendialog entsprechend vereinfacht und unter: Dies rührt daher, da bei Veränderung der Gradation auch die Farbkanäle Fabsättigung geändert werden.

Eine Aufsteilung des Mittenkontrastes führt also auch zu einer gesteigerten Farbsättigung. Entsprechende Vorgabewerte für typische Aufnahme-Situationen können aus den "Stilen" ausgewählt werden. Ausgehend von diesen Vorgabewerten, kann der Bearbeiter die Gradations-Kurve mit den Reglern weiter verformen.

Die Regler sind sensibel — bereits eine geringe Verformung der Kurve zeigt eine eindeutige Wirkung im Bild. Das Setzen eines Tonwertes auf der Übertragungsfunktion erfolgt durch eine Pipette. Eine Grau-Pipette zum Neutralisieren der Mitteltöne ist nicht vorhanden. Durch klicken auf den entsprechenden Punkt im Bild "Vorher" wird der gewünschte Tonwert aufgenommen.

Im fotografischen Alltag passiert es immer wieder, dass die Kamera auf Grund ihres beschränkten " Kontrastumfangs " überfordert ist. Das Ergebnis sind dann ausgefranste Höhen und zugelaufene Tiefen im Bild. Es werden die Informationen der einzelnen Kanäle und jener der Nachbarpixel ausgewertet, um die in den Lichtern und Tiefen eines Bildes nur subtil vorhandenen Strukturen zu verstärken. Auch der Tiefenregler ist im Eingangsbereich des Pantheon eindeutig erfolgreich.

Im Histogram ist der überbelichtete Himmel als Peak bei Tonwert zu erkennen. Dadurch kommt es zu einer Tonwerthäufung in den Mitten - werden Tiefen- und Lichter-Regler intensiver eingesetzt, dann läuft das Bild Gefahr "flau" zu wirken.

Um diesen Effekt auszugleichen und das Bild wieder aufzupeppeln, dient der "Mitten-Kontrast". In Adobe Photoshop unter "Bild: Ebenfalls lassen sich sehr gut Gesteins- und Fassadenstrukturen herausarbeiten.

In diesem Beispiel-Bild wäre nun zwar das Gebäude optimiert, wirklich zufriedenstellend wirkt das Foto aber auf Grund des völlig überbelichteten Himmels noch nicht Hierzu wäre ein weiterer Bearbeitungsschritt " Himmel ersetzen " nötig. Wenn an der Digitalkamera Kontrast und Farbsättigung zurückgenommen wurden, erhält diese Funktion ebenfalls einen Stammplatz in der Bildbearbeitung. Der Farbtonregler hingegen verschiebt die untere Ausgangs-Farbleiste gegenüber der oberen Eingangs-Farbleiste.

Dieser Dialog erlaubt jedoch auch eine gezielte unterschiedliche Behandlung der einzelnen Farbkanäle. Die erste Pipette dient der Aufnahme des zu beeinflussenden Farbtons. Alle 4 Slider können dabei einfach mit der Maus verschoben werden. Sowohl der Sättigungs- als auch der Farbton-Regler wirken nur auf diesen markierten Farbbereich. Das hier gezeigte Zurücknehmen der Sättigung ist vor allem in Verbindung mit einer "Auswahl" ein praktikables Mittel um andere Bildbereiche zu betonen.

Der Dialog entspricht praktisch jenem aus PSE. Die Pipette dient zum Aufnehmen der zu beeinflussenden Farbe ist vorhanden.

Die 4 Schieberegler werden danach einfach mit der Maus verschoben. Zur gezielten Behandlung der einzelnen Farbtöne können diese unter "Bearbeiten" ausgewählt werden. Paintshop Pro stellt allerdings weder Pipetten zur Aufnahme des zu verändernden Farbtons zu Verfügung, noch kann der Effekt beliebig ausgeblendet werden.

Als Ersatz dient eine zweite Funktion: Hier wird der Farbkeis in 10 Bereiche unterteilt und kann in einem Band-Equalizer nach Belieben eingestellt werden.

Der Dynamik-Dialog bietet zwar nur 2 Regler, ist aber in seiner Bildwirkung wesentlich besser zu dosieren als die bekannte "Farbsättigung". Der Dynamik-Regler behandelt die weniger gesättigten Farben des Bildes intensiver, als die ohnehin bereits stärker gesättigten und verhindert dadurch ein Übersättigung Clipping in den Farbkanälen. Sollten die Farben dennoch eine zu geringe Grundsättigung aufweisen, so kann mit dem Sättigungs-Slider desselben Dialoges noch nachgebessert werden.

So erhalten Sie auch Zugang zur Funktionen "Dynamik". Eine getrennte Behandlung der Farbkanäle ist jedoch nur unter "Farbsättigung" zu erreichen. Hier lassen sich 2 Funktionen zur Einstellung der Farbdynamik nutzen.

Eine Funktion die mit einem einzigen Regler vor allem die Kontrast- und Helligkeitswerte der Farbkanäle beeinflusst. Die Stärke des Filters regulieren Sie mit dem Dichteregler. Achten Sie darauf, dass "Luminanz erhalten" angehakt ist, da sich das Foto sonst entsprechend verdunkelt.

Die Luminanz wird dabei automatisch erhalten. Zusätzlich bietet der Dialog unter "Filmeffekte" eine Liste weiterer Einstellungen, die für typische Aufnahmesituationen vordefiniert sind. Prinzipiell können unerwünschte Bildelemente bereits direkt nach der Rauschentfernung eliminiert werden. Werden jedoch Tonwerte und Farben bei der folgenden Bearbeitung gespreizt und gesättigt, könnten die Spuren z.

Seit PSE9 eignet sich der Bildbereichsreperaturpinsel damit auch ausgezeichnet zum Entfernen von linienförmigen Störungen wie Freileitungen oder Ähnlichem.

Dieser kann nach Belieben mit der Maus an eine geeignetere Stelle verschoben werden. Mit Stärke legt dabei die Deckkraft der Aktion fest. Ein häufige Störung, bei im Freien aufgenommenen Bildern, sind Stromleitungen oder andere Seile, die sich kreuz und quer durch das Bild spannen und die Aufmerksamkeit der Betrachters auf sich ziehen.

Die einfachste Methode, diesen Störungen zu Leibe zu rücken, ist der Bereichsreperaturpinsel im Modus "Inhaltssensitiv". Ziehen Sie entlang der Störung mit gedrückter Maustaste.

Beim Loslassen wird der Pinselstrich mit den benachbarten Pixel "aufgefüllt". Im oben dargestellten Beispiel erreicht man daher wesentlich bessere Ergebnisse, wenn mit dem Pinselstrich über diverse Unstetigkeitsstellen hinweg gezogen wird. Anfang am linken Bildrand - 2.

Ende in der Mitte des Brückenpfeilers liefert bessere Ergebnisse als: Ende vor der Ampel - 1. Anfang nach der Ampel - 2. Ende vor dem Brückenpfeiler!! Je lebendiger der Hintergrund Blattwerk, Wald, Wiese, Hier kann dann ein nachträglicher Bearbeitungsschritt mit dem Kopierstempel , weicher Kante und geringer Deckkraft weiterhelfen.

Er hinterlässt auch bei minimalem Spacing immer noch Spuren. Ab einer gewissen Verschlusszeit startet der 2. Vorhang bereits bevor der 1. Vorhang den Sensor vollkommen freigegeben hat. Ähnlich wie für die Blende existiert auch für die Verschlusszeit eine Reihe, innerhalb der sich die Lichtmenge zur Sensorbelichtung von Stufe zu Stufe verdoppelt - bzw. Bei allen Kameras wird dabei das vom Aufnahmeobjekt reflektierte Licht gemessen. Diese Objektmessung steht im Gegensatz zur Lichtmessung - jener Messmethode, die einfallende Licht misst und in einem Belichtungsmesser Verwendung findet.

Ist die älteste Messmethode; dabei wird die gesamte Scene gleichwertig beurteilt. Diese Methode liefert keine exakten Belichtungseinstellungen und kann nur mit ausreichend Übung korrekt interpretiert werden.

In den meisten Kameras ist diese Messung mit einer zusätzliche Mittenbetonung ausgeführt. Die Spotmessung misst nur einen sehr kleinen Teil des Gesamtbildes, der je nach verwendeter Kamera ca.

Der Einsatz der Spotmessung setzt zwar ebenfalls etwas Erfahrung voraus, ist aber die flexibelste Messmethode. Der erfahrene Fotograf kann die kleine Messfläche diese wird bei professionellen SLRs im Sucher gekennzeichnet leicht beurteilen - und den richtigen Wert für die Belichtungskorrektur einstellen.

Ausgezeichnet geeignet für die Portrait-Fotografie. Aber auch überall dort wo die korrekte Belichtung eines bestimmten Bild-Bereiches besonders wichtig ist. Bei der verwandten Selektivmessung wird ebenfalls nur ein kleiner Bereich im Zentrum gemessen. Bei der Matrixmessung wird Belichtung aus mehreren Messfeldern errechnet. Die Werte dieser Messfelder werden zueinander in Relation gesetzt, mit der Entfernungsmessung kombiniert und mit den Daten einer kamerainternen Datenbank verglichen.

Daraus ermittelt die Kamera die bestmögliche Belichtung. Diese Methode ist rechenaufwändig, liefert dank der ständigen Weiterentwicklung der Digitalkameras sehr zuverlässige Ergebnisse. Unterschiedliche Kameramodelle liefern aber auch geringfügig unterschiedliche Belichtungen. Während das eine Modell in einer bestimmten Situation zur Überbelichtung neigt, kann eine andere Kamera in derselben Situation zur Unterbelichtung tendieren. Eine manuelle Belichtungskorrektur ist nur schwer möglich, da eine kleine Veränderung des Bildausschnittes ausreicht, dass die Kamera eine andere Vorlage aus der Datenbank als Grundlage für die Belichtung verwendet.

Sie bietet auch bei der Blitzbelichtung erhebliche Vorteile. Die Matrixmessung ist zu recht die beliebteste und meist verwendete Messmethode. Das Resultat ist dann etwas über- oder unterbelichtet. Dabei werden für gewöhnlich 3 Aufnahmen getätigt. Ausgehend von der Grundbelichtung , wird ein zweites Foto um einen gewissen Betrag unterbelichtet während das dritte Foto um denselben Betrag überbelichtet wird. Für die folgende Kameraeinstellung war das Urspungsbild etwas überbelichtet.

Die zur Korrektur eingestellte Belichtungsreihe deckt nun den Bereich: Damit sollte nun ein optimal belichtetes Foto sichergestellt sein. Es wird versucht, die Überlegenheit des menschlichen Auges auszugleichen. Im gedruckten Bild sind dann noch 5 Blendenstufen enthalten. Dies gelingt aber nur durch Überlagerung mehrerer Bilder, die mit unterschiedlichen Belichtungen fotografiert wurden. Durch ein sogenanntes Tonemapping-Verfahren werden die wie im obigen Beispiel 3 Bilder zu einem Ergebnisbild zusammengefügt und in den zu kleinen Ziel-Farb-Kontrast-Raum gepresst.

Hier erhalten strukturierte Elemente wie Holz, Mauern, Asphalt, usw. Da es sich bei der HDR-Technik um ein "differenzierendes, aufrauhendes" Verfahren handelt, das bestehende Mikrokontraste verstärkt, sollten die Einzelbilder möglichst rauschfrei sein.

Ausgehend von der eingestellten Empfindlichkeit und den Daten der Belichtungsmessung, stellt das Belichtungsprogramm der Kamera die geeignete Belichtung ein. Die Kamera bestimmt sowohl die einzustellende Blende als auch die Verschlusszeit. Bei SLR's eher als Einsteigerpaket zu sehen.

Viele Kameramodelle erlauben einen zusätzlichen "Programmshift"; d. Der Fotograf wählt die Blende und bestimmt damit die Schärfentiefe ; die Kamera ermittelt dazu die passende Verschlusszeit. Die Verschlusszeit wird vorgewählt; die Kamera bestimmt die passende Blende. Ihr Einsatzgebiet ist typischer Weise das Fotografieren von bewegten Objekten. Wer genügend Erfahrung besitzt und auf jegliche Kameraunterstützung bei der Belichtung verzichten kann, oder aber einen externen Belichtungsmesser verwendet, der wählt die manuelle Einstellung, bei der sowohl Blende als auch Verschlusszeit durch den Fotografen vorgegeben werden.

Bei Verwendung des Manuellen Modus bleibt trotzdem die Kamerainterne Automatik aktiv und bestätigt Ihnen die aus Kamerasicht auf Basis der eingestellten Belichtungsmessung korrekte Belichtung.

Egal welche Belichtungsmess-Methode gewählt wurde, die Kontrolle des Histogramms ist empfehlenswert, bevor Sie im Urlaub zu nächsten Attraktion weiterreisen. Die Folge wäre ein partiell überbelichtetes Bild, dem in den Lichtern die Zeichnung fehlt. Die meisten Kameras können diese überbelichteten Bildbereiche zusätzlich durch "klippende Pixel" im Display darstellen. Solche Bereiche wären bei JPG nicht mehr zu retten! Sollte das Histogramm also rechts auflaufen, ist es zwingend notwendig, in die Belichtung mit der manuellen Belichtungskorrektur und einer weiteren Auslösung einzugreifen.

Vorsicht bei Verwendung der Matrixmessung: Hier kann ein geringfügig geänderter Bildausschnitt, bereits zu anderen Belichtungswerten führen. Focus and recompose; hier sollte zuerst fokussiert werden - danach schwenken der Kamera für den gewünschten Ausschnitt - jetzt erst Belichtungsmessung und Auslösen Prinzipiell ist auch eine Aufsteilung des Histogramms an der linken Begrenzung schwarz zu vermeiden.

In einem solchen Fall kann man sich in der Bildnachbearbeitung noch ein wenig helfen, dennoch werden einige Bereiche des Bildes in den Schatten ihre Zeichnung verlieren - wird das Aufhellen übertrieben, dann brechen die Tonwerte auf und es entsteht Posterisation. Für den RAW-Fotografen gilt: Nicht unterbelichten, denn es ist leichter im RAW-Konverter Zeichnung in die Lichter zu bekommen, als die Tiefen auf Grund der geringeren zugewiesenen Tonwerte artefaktfrei zu rekonstruieren.

Bevor der belichtende Blitz gezündet wird, wird ein Messblitz emitiert und die Kamera stellt komplexe Berechnungen an, in denen das Umgebungslicht, die Entfernung, der fokusfeldbezogene Objektkontrast und natürlich das Blitzlicht ihre Berücksichtigung finden.

Diese komplexe Berechnung funktioniert aber nur in Verbindung mit der Matrixmessung. Je nach Umgebungslicht und eingestellter Automatik ergeben sich aber unterschiedliche Resultate. Die Blitzbelichtung ist so vielfältig und auch kameraspezifisch, dass es sich lohnt, hierzu das passende Buch für sein Kamerasystem zu studieren.

Im Folgenden werden nur die grundlegensten und einfachsten Zusammenhänge erwähnt. Zeit markiert die Grenze der Belichtungszeit bis zu der eine vollständige Blitzautomatik möglich ist. Eine natürliche Grenze für diese minimale Blitz-Sync. Ein Blitz bei einer Verschlusszeit kleiner als der X-Sync.

Zeit würde nun den Sensor nur im gerade freigegeben Belichtungsband erhellen. Die Sicherheitsvariante, es kann praktisch nichts schief gehen. Wird in diesem Modus bei "wenig Licht" geblitzt, so dient das Blitzlicht als Primärlichtquelle; d.

Eine erste Abhilfe schafft hier ein externes Blitzgerät, mit dem in geschlossenen Räumen indirekt gegen die Decke geblitzt werden kann. Hiermit wird eine tiefere Ausleuchtung der Szene erreicht, die Härte schwindet aus Gesichtern und der Schatten hinter den Personen löst sich auf; der warme Eindruck eines Raumlichtes muss jedoch, wenn gewünscht, in der Bildbearbeitungssoftware wieder erzeugt werden.

Bei diesen Modi wird vor allem das vorhandene Hintergrundlicht mit berücksichtigt. In schummrigen Räumen wenig Licht bleibt die Atmosphäre erhalten.

Das Aufhellen von Schatten bei guten Lichtverhältnissen ist problemlos und bietet den Vorteil die Schärfentiefe kontrollieren zu können. Aber behalten Sie die maximale X-Sync. Um für die Unterschiede dieser Belichtungsprogramme ein Gefühl zu bekommen, hilft aber nur die Übung. Wichtig für diesen Versuch: Bei Tageslicht ist praktisch kein Unterschied bemerkbar.

Bei genauer Betrachtung ist das Bild verwackelt, da nur das raumlicht genutzt werden kann. Der direkte "P"-Blitz liefert eine fast bläuliche Ausleuchtung der Szene kombiniert mit sehr harten Kontrasten am Hals und rund um die Augen der beiden jungen Herrn - während der Blitz im "Av"-Modus mehr Umgebungslicht einbezieht - dadurch steigt aber auch die Belichtungszeit. Durch den direkten Blitz ist der Schatten in beiden Blitzaufnahmen an der Rückwand aber hart und ist in einer folgenden Bildbearbeitung nur sehr schwer zu beherrschen.

Vergessen Sie die eingebaute "Rote Augen Reduktion": Die Fähigkeit der Kamera, selbstständig auf das anvisierte Motiv scharf zustellen. Je nach Kameratyp kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. SLR's arbeiten nach dem sogenannten Phasendetektionsverfahren. Dabei nutzt dieses Verfahren die Randstrahlen des Objektivs. Bei Profikameras, wie z.

Alle Fokuspunkte sind in jedem Fall auf die in der Natur häufiger vorkommenden vertikalen Strukturen sensibel. Für beide Verfahren gilt: Eine Fokussierung auf kontrastlose, glatte und einfärbige Oberflächen ist bedenklich. Beide Verfahren lassen sich von starkem Gegenlicht negativ beeinflussen; vor allem wenn dabei das Fokusobjekt im Schatten liegt. Ist zuwenig Licht vorhanden, wird eine Hilfslichtquelle benötigt, die die Szene erleuchtet oder ein Muster externer Blitz projiziert.

Da die Kamera auf eine Ebene scharf stellt und nicht auf eine Kugeloberfläche, ergibt sich nach dem Schwenken ein Entfernungsfehler am ursprünglich fokussierten Objekt. Der Auslöseknopf wird hier mit der Belichtungsmessung AE kombiniert. Damit erfasst und berechnet die Kamera jedesmal, wenn der Auslöser halb durchgedrückt wird, die Belichtung.

Für das zuvor angeführte Beispiel bedeutet dies: Zentrale Fokus-Feld auf den Baumstamm ausrichten. Bei unbewegten Motiven sollte man sich jedoch überlegen, ob eine direkte Anwahl des passenden Fokus-Feldes nicht die bessere Variante wäre. Raimund Stefaner - digitalpicture. Das 1x1 der digitalen Kameratechnik: Farbfilter eines Bayer-Sensors; Bild rechts: Die Bildqualität verschlechtert sich allerdings mit steigender Empfindlichkeit.

Auswirkung des Rauschens im Bild: Einfärbige Flächen werden pixelig bunt. Das Bild verliert an Kontrast und an Farbsättigung. Rauschen - im Histogramm betrachtet: DXO Optics Pro 7.