HitBTC – Erfahrungen mit App, Verifizierung, Einzahlung und Gebühren


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Die Risiken müssen objektiv benannt werden können, ohne dass man sich Rückwärtsgewandtheit vorwerfen lassen muss. Things to do in Dubai.

Hacken lernen

I had an interesting conversation with an acquaintance a couple of weeks ago. This individual is a conservative East Texan. Unfortunately, this individual, like many other individuals (including conservatives), has fallen into the trap of believing everything he sees on the news instead of looking into the facts.

Sadly, like the rest of our struggling republic, many American companies are on the ropes, perhaps one good punch away from a knockout. With a high percentage of consumers and all levels of government still drowning in debt, it's very fortunate that at least one sector has cash in reserve.

I did find it odd that this individual only mentioned oil company profits. I guess the media does not talk about profits from other companies so this individual I was talking to do not know that other companies make billions of dollars in profit too, like Warren Buffett. Buffett, who was the one who falsely stated that rich people pay a lower tax rate than middle class people, has yet to send in any extra tax money to the IRS even though he complains that he does not pay enough.

Once the facts were presented about how much the rich actually pay in taxes, and how much debt that companies have compared to the profit they make, this individual was still not satisfied. It was never about making the rich pay their fair percentage I suppose.

This individual was not looking for free handouts. He has a job and works hard. He is not some Occupy Wall Street nut job protester.

Over time though, he has been told that rich people do not pay enough. That is capitalism though. No one is stuck making the salary they currently make. Everyone has the opportunity to step out and work hard and start a company or get more education, which then gives someone the chance to make more money for themselves.

Not only is that capitalism, it is also a very important part of keeping the American economy strong. For the chance to make more money, people will work harder and invest more and try to expand their businesses and come up with new innovations. If the incentive of making more money goes away then so does the drive to work hard, to come up with new ideas, and to take risks to expand businesses.

I finally asked this individual if he knew that what he was saying was leaning towards socialism. He got very upset and said that he was not a socialist. He hunts and does not like Obama. The conversation pretty much ended there. It is like the old saying, if you put a frog in boiling water then the frog will jump out, but if you put a frog in regular temperature water and slowly turn up the heat then the frog will stay in and boil to death.

This individual that I had this conversation with would never go along with socialism if you told him it was socialism. Over time though, even conservatives are starting to believe the lies that they are constantly being bombarded with from the liberals and the media.

They would never go along with full-fledged socialism, but they will agree to compromise on one small issue and then the next year they will compromise on another small issue, and then they will get mad at people making more money than them because they is what the media tells them is going on, and then, over time, all the small compromises will add up and we will have socialism without anyone even knowing, or believing, that we have become socialist.

America is great because of the Christian principles it was founded on. As America slowly abandons those principles, America will see more problems.

The Bible Matthew Did you not agree with me for a denarius? Take what is yours and go your way. The Bible also says we should take care of those in need. I agree with that completely. Conservatives are not greedy and are not against helping people in need. In fact, conservatives tend to give more of their money to charitable organizations than liberals. We just believe that our churches can do more to help the needy with the money we give it than the government can. People need food and shelter.

People do not need big screen televisions, steaks and fancy cars just because your neighbor has those things. We should be content with what we have instead of coveting what others have. Hinzu kommt eine wachsende Zahl nachgelagerter digitaler Dienstleistungen, sogenannter Smart Services. Diese Heterogenität spiegelt sich auch in den Beschäftigungsformen wider, die von Crowdworking-Modellen und Solo-Selbstständigkeit über Minijobs bis hin zu Normarbeitsverhältnissen, etwa im öffentlichen Dienst, reichen.

Es wird erwartet, dass Dienstleistungen auf mittlere Sicht nahezu. Dies gilt auch für öffentliche Dienstleistungen und Verwaltungsdienste E-Government. Für einzelne Segmente wird es zu einem Wandel der Geschäftsmodelle und somit auch ihrer Organisationsformen kommen, da neue technologiegetriebene Wettbewerber in den Finanzmarkt drängen. Die Zerlegung von Tätigkeiten mit dem Ziel einer stärkeren Automatisierung auch komplexer,.

Zeitgleich werden für standardisierbare, manuelle Arbeiten zunehmend robotische Lösungen erwartet. Analog zur Produktion werden assistive Systeme mittelfristig in Dienstleistungsbereichen zur Verfügung stehen, die bisher durch einen vergleichsweise niedrigen Technisierungsgrad gekennzeichnet waren, so etwa in der Reinigung oder in der Altenpflege. Hierin besteht zugleich ein Schnittpunkt zum Strukturkapital. Ein wesentliches Merkmal innovationsförderlicher Arbeits- und Betriebsorganisation ist die Lernförderlichkeit der Arbeit.

In der Aufgabenkomplexität spiegelt sich wider, inwieweit unterschiedliche und anspruchsvolle Kompetenzen in der Arbeit einerseits erforderlich sind und andererseits dadurch immer wieder Notwendigkeiten und Chancen des Lernens entstehen. Die im europäischen Vergleich hohe Aufgabenkomplexität ist eine Stärke der deutschen Wirtschafts- und Bildungsstrukturen.

Sie trägt direkt zur Innovationsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Möglichkeit der Partizipation, also der Mitwirkung an der Gestaltung der eigenen Arbeit. Diese Handlungsspielräume in der Arbeit sind in Deutschland vergleichsweise gering ausgebildet und liegen unter dem europäischen Durchschnitt.

Neue digitalisierte Arbeits- und Aufgabenstrukturen haben das Potenzial, den Erhalt der Aufgabenkomplexität zu sichern und den Ausbau partizipativer Arbeitselemente zu fördern.

Deshalb sollte Neues ausprobiert, aber Bewährtes nicht gefährdet werden. Diese Arrangements müssen reversibel gestaltet sein, damit unerwünschte Effekte korrigiert werden können. Der digital vermittelte Wandel der Arbeitswelt ist für die meisten Akteure Neuland. Digitalisierung als Mittel zu Inklusion und Befähigung nutzen: Durch die Einführung intelligenter Assistenz- und Tutorensysteme, die das informelle Lernen in der Arbeit unterstützen, wird eine prozessimmanente Aus- und Weiterbildung ermöglicht, die allen Beschäftigten zugutekommt.

Dieses Potenzial für Inklusion und Befähigung gilt es durch eine gezielte Förderung zu nutzen. Verlässlichkeit innerhalb der Flexibilität sicherstellen: Wenn unternehmerisch und politisch die Überzeugung vertreten wird, dass die Digitalisierung Chancen für den Erhalt von Wohlstand und Wettbewerbsfähigkeit bietet, müssen die gleichen Akteure dafür sorgen, dass die damit einhergehenden wirtschaftlichen und sozialen Risiken — wie sie etwa in der Flexibilisierung von Arbeit bestehen — nicht auf den einzelnen Menschen übergehen.

Auch Crowdworkern oder Solo-Selbstständigen muss der Zugang zu zukunftssichernden Strukturen und die Teilhabe an Systemen der sozialen Sicherung ermöglicht werden.

Die Digitalisierung bietet die Möglichkeit, insbesondere digitale Arbeitsinhalte zu fragmentieren und als Teilaufgaben auszulagern und zu verteilen. Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung, Mannheim. Zukunft der Arbeit in Industrie 4. Fintech — Die digitale R evolution im Finanzsektor. Algorithmenbasiertes Banking mit human touch, hrsg. Folgen der Digitalisierung für die Arbeitswelt: Gestaltungskonzepte für Gute Arbeit, in: Arbeitsgestaltung für Industrie 4. Alte Wahrheiten, neue Herausforderungen, in: Ein neuer Blick auf die Voraussetzungen von Innovationen, in: Was Beschäftigte und Unternehmen verändern müssen, 1.

The future of employment. How susceptible are jobs to computerisation? Die vor allem in Feuilletons geführte Makrodebatte zum Ende der Arbeit durch Automatisierung hat einen unbestreitbaren intellektuellen Reiz: Eine vorausschauende Arbeitspolitik benötigt aber einen nüchternen Blick auf die verschiedenen Dimensionen der strukturellen Veränderung der Beschäftigung.

Ein Ende der Arbeit ist nicht in Sicht, wohl aber ein tief greifender Wandel der Arbeitswelt, der verstanden und gestaltet werden muss. Qualifizierung nimmt dabei eine entscheidende Schlüsselrolle ein. Der Dialogprozess Arbeiten 4. Dieser Beitrag fokussiert auf die zentrale Frage der Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigung. Er geht dabei auf die öffentliche Debatte und die vorliegende Evidenz ein und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung.

Technik und Wirtschaft Bevor wir auf die Beschäftigungseffekte der Digitalisierung eingehen, wenden wir uns kurz der Bedeutung des digitalen Wandels für Wirtschaft und Arbeitswelt zu. Hier stellt sich die zentrale Frage, ob wir derzeit an der Schwelle zu einer digitalen Revolution stehen oder ob sich der technologische Wandel kontinuierlich fortsetzt.

Auf der einen Seite steht die exponentielle Leistungssteigerung bei der IT-Hardware, die immer schneller immer neue Anwendungsbe-. Heute bleiben hier vor allem rechtliche Fragen zu klären. Auch die aktuellen Statistiken weisen bislang nicht auf Produktivitätssprünge in Deutschland hin. Auch die Vermittlung von Dienstleistungen über digitale Plattformen wird zwar am Beispiel von UBER, airbnb oder Helpling in der Presse breit diskutiert, ihre tatsächliche Bedeutung für die Beschäftigung ist in Deutschland jedoch noch marginal.

Aus unserer Sicht dürfte es künftig weniger auf. Die Vernetzung der Produktion, die Etablierung digitaler Plattformen sowohl im Dienstleistungsbereich wie bei den industrienahen Dienstleistungen und Big-Data-Anwendungen. David Autor führt dazu das Bild seiner Waschmaschine an, die zwar eine höhere Rechenleistung habe als die erste Apollomission, ihn aber nicht zum Mond bringe Autor Dennoch gewinnen wir in der Zusammenschau den Eindruck, dass die kommenden Jahre deutliche Veränderungen für eine wachsende Anzahl von Branchen und ihre Beschäftigten bringen, die weit über die bisherige Dynamik hinausgehen.

Dieser erwartete Entwicklungssprung setzt jedoch mehr Innovationsbereitschaft der Betriebe voraus, sei es aus eigenem Antrieb oder wegen der wachsenden Konkurrenz durch Start-ups und neue Geschäftsmodelle. Da sich die deutsche Situation mit starkem Mittelstand, dualer Ausbildung, starker Industrie, hoher Exportorientierung, schwachem Dienstleistungssektor und geringer Gründungsrate deutlich von. A n aly s e n den führenden digitalen Wirtschaften wie den Vereinigten Staaten, Schweden oder Israel unterscheidet, wird Deutschland einen eigenen Weg zu einer digitalen Wirtschaft finden müssen.

Hier blicken wir zunächst auf das Ganze. Roboter und intelligente Maschinen würden langfristig die meisten Beschäftigten ersetzen. Dieser Gedanke ist keinesfalls neu: Jahrhunderts führten zu ihrer Zeit zu ähnlichen Prognosen über ein Ende der Arbeit. A n aly s e n gefährdet sein könnte Bonin u. Aber auch diese Zahl ist hypothetisch, und dies nicht nur, weil zahlreiche rechtliche, gesellschaftliche und nicht zuletzt wirtschaftliche Hürden vor einer unkontrollierten Automatisierung schützen.

Vielmehr passen die Beschäftigten ihre Tätigkeiten bereits kontinuierlich an und übernehmen komplexere Aufgaben. Jobs fielen demnach u. Hinzu kommt, dass die 5,1 Mio. Für den ersten anstehenden Schritt, die Analyse der Beschäftigungseffekte der Digitalisierung, bietet sie jedoch kaum einen Mehrwert. Denn es werden lediglich einzelne Beispiele der Automatisierung herangezogen, um weitreichende Thesen zu belegen.

Dementsprechend bleiben die Aussagen zu den Effekten vage und abstrakt. Wenn wir die Diskussion zur Zukunft der Arbeit in einer digitalen Welt ernsthaft führen wollen, brauchen wir jedoch konkrete Anhaltspunkte, wie sich der Arbeitsmarkt verändern wird.

Darauf aufbauend, sollten wir den Wandel begleiten und aktiv mitgestalten. Den ersten Schritt der Analyse wollen wir. Denn steigende Produktivität führt auch zu steigender Nachfrage, sowohl nach neuen Produkten als auch nach qualifizierten Arbeitskräften. Die These, dass der positive Nachfrageeffekt durch technologische Innovationen den negativen Substitutionseffekt von Arbeit durch Maschinen übersteigt, wird auch durch eine neue Studie zu den regionalen Beschäftigungseffekten in Europa erhärtet Gregory u.

Demnach sind im Zeitraum von bis rund 11 Mio. Weitere Hinweise gibt die Einschätzung der Beschäftigten selber, wie stark sich ihr Arbeitsplatz verändert und ob sie seinen Verlust durch Digitalisierung fürchten. Bei vier von fünf Befragten hat sich zudem in den letzten fünf Jahren die technologische Ausstattung verändert. Dieser Anteil entspricht den erwähnten. Demnach wäre die Digitalisierung nur ein Faktor unter vielen, was angesichts des ständigen Wandels in der Wirtschaft plausibel erscheint.

Der digitale Wandel wird die Dynamik am Arbeitsmarkt erhöhen. Die Digitalisierung wird die Fachkräfteengpässe nicht beseitigen, sondern eher verschärfen. A n aly s e n Denn die neue Beschäftigung wird überwiegend in den Bereichen entstehen, wo bereits jetzt Engpässe herrschen. Die Beschäftigten müssen sich auf deutliche Veränderungen einstellen, die von einzelnen neuen Tätigkeiten über komplette Wechsel in angrenzende Berufe bis zu Umschulungen reichen können.

Bei den vorliegenden Prognosen sollten zwei Aspekte bedacht werden. Die bislang vorliegenden Belege beziehen sich auf eine digitalisierte und vernetzte Produktion. Jedoch sind maschinelles Lernen und künstliche. In diesem Bereich werden wir in den kommenden Jahren eine rasante Entwicklung erleben. Die Prognosen bieten uns eine gewisse Orientierung. Blind darauf verlassen sollten wir uns nicht. Es bleibt der politische Auftrag, den digitalen Wandel zu gestalten und die Unternehmen und Beschäftigten dabei zu unterstützen.

Empirische Evidenz und Polarisierung Die Digitalisierung und der technologische Fortschritt mögen heute eine neue Qualität erreichen. Sie üben jedoch schon eine Weile ihre. A n aly s e n Wirkungen auf die Beschäftigung aus. Daher lohnt sich ein Blick zurück, um fundierte Aussagen darüber zu treffen, wer bislang betroffen war und welche Effekte sich zeigen.

Die Veränderungen durch die Digitalisierung werden in engem Zusammenhang mit der Art der jeweils ausgeübten Fähigkeiten diskutiert.

Dabei wird angenommen, dass der technische Fortschritt Routinetätigkeiten manueller wie kognitiver Art zunehmend ersetzt, während analytische und interaktive, aber auch manuelle Nichtroutinetätigkeiten stärker nachgefragt werden. Demnach stieg sowohl der Anteil analytischer als auch der Anteil interaktiver Nichtroutinetätigkeiten seit den er-Jahren von 25 bzw.

Folglich überwiegen jetzt die analytischen und interaktiven Tätigkeiten, während die kognitiven Routinetätigkeiten und alle manuellen Tätigkeiten sich auf einem geringen Niveau eingependelt haben. Welche Jobs fallen weg und wer wird betroffen sein? Früher war die eindeutige Antwort: Jobs mit niedrigen Löhnen und vor allem Geringqualifizierte. In der aktuellen Diskussion zur Digitalisierung ist hingegen die These einer Polarisierung der Arbeitsmärkte sehr präsent.

Demnach würde die Nachfrage nach Arbeitskräften mit mittlerer Qualifikation sinken, während die beiden Pole, Gering- und Hochqualifizierte, profitieren würden. Die Annahme ist, dass durch die Automatisierung zunehmend Tätigkeiten im mittleren Qualifikations- und Lohnbereich entfallen. Vor allem Berufe mit vielen Routinetätigkeiten, wie sie Bank- oder. Versicherungsfachleute oder Warenprüfer ausüben, würden zunehmend automatisierbar. Die Polarisierungsthese hätte starke gesellschaftliche Auswirkungen: Wir sind bei der Interpretation zurückhaltender.

Sieht man sich die Daten und Studien genau an, so fällt auf: Es sind vor allem die er-Jahre, in denen sich Belege für eine Polarisierung in den Vereinigten Staaten, aber auch in Europa finden lassen. In dieser Zeit wurden viele mittlere Tätigkeiten ausgelagert, oftmals nach Übersee: In der Produktion, aber auch in der Verwaltung und Buchhaltung.

Gleichzeitig änderten sich Konsumpräferenzen und die Nachfrage nach gering entlohnten Dienstleistungsjobs stieg an. In Deutschland wurde in den letzten Jahrzehnten zudem mit den Arbeitsmarktreformen ein Ausbau der Beschäftigung ermöglicht, allerdings überwiegend im Niedriglohnbereich. Diese Sondereffekte haben zusammen mit der Digitalisierung zu einer Polarisierung geführt.

Die Hoffnung, Digitalisierung und Automatisierung werden die Fachkräfteengpässe beseitigen, trügt. Viele Tätigkeiten im Pflege- und Gesundheitsbereich sind in absehbarer Zukunft nicht automatisierbar und sollten es zum Teil auch nicht sein. Im technischen Bereich, vor allem in der IT, werden sich die Engpässe durch eine steigende Nachfrage eher noch erhöhen.

Daher müssen Unternehmen weiterhin aktiv ihre Fachkräftebasis sichern gute Arbeit, Weiterbildung, neue Zielgruppen aktivieren. Vor allem hochwertige Produkte mit neuen, kundenorientierten Dienstleistungen bieten für deutsche Betriebe neue Perspektiven Big Data, digitale Plattformen als Bindeglied zwischen Produzenten und Kunden.

Flexible und mobile Arbeitsformen müssen zum beiderseitigen Vorteil von Betrieben und Beschäftigten genutzt werden. Hier ist ein neuer Flexibilitätskompromiss nötig. Berufsbilder und Ausbildungsinhalte müssen zeitnah an neue Tätigkeiten angepasst werden. Es ist jedoch keine grundlegende Erneuerung der Ausbildungen nötig, vielmehr müssen die Institutionen eine kontinuierliche Evaluation und Weiterentwicklung sicherstellen sowie neue digitale Lernansätze integrieren.

Die Arbeitsmarktpolitik sollte sich auf einen tiefer gehenden Wandel vorbereiten, die Wechsel zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit werden wieder zunehmen. Mittelfristig muss das Ziel sein, durch frühzeitige Unterstützung etwa bei der Weiterbildungsberatung Arbeitslosigkeit zu vermeiden. Neue Erwerbsformen Es erscheint nachvollziehbar, dass digitale Plattformen zu einer Verbreitung der Gig Economy Kurzzeitjobs für jedermann und vermehrtem Crowdworking und damit zu einem Anstieg der Solo-Selbstständigkeit führen.

Belegen lässt sich dies jedoch bislang nicht, weder in Deutschland noch in den Vereinigten Staaten mit Ausnahme einiger Metropolregionen. Derzeit steigt die abhängige Beschäftigung, und die Solo-Selbstständigkeit sinkt. Eine Trendumkehr erscheint aber angesichts der neuen technologischen Möglichkeiten nicht ausgeschlossen. Schlussfolgerungen Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus diesen Trends ziehen?

Der Wandel erfordert aktive Gestaltung. Qualifizierung nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein. Literatur Autor, David Why are there still so many Jobs? Wandel der Beschäftigung — Polarisierungstendenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt, Gütersloh. Digitalisierung am Arbeitsplatz, Berlin.

The Future of Employment: How susceptible are Jobs to Computerization, Oxford. Beschäftigungseffekte des routineverzerrten technologischen Wandels in Europa Mimeo , Stuttgart. Durch partizipativ und agil organisierte soziale Innovationen entstehen nicht nur technisch bessere und kostengünstigere Lösungen, sondern die Arbeit wird auch demokratisch gestaltet. Die Gestaltung von Technik ist immer ein sozialer Prozess, der eine Fülle sozialer und gesellschaftlicher Fragen aufwirft Pfeiffer a — das gilt zumal für Industrie 4.

Was wird mit welchem Ziel durch wen und in welchen Abläufen gestaltet? Es geht nicht um die Einführung einer neuen Technologie, verbunden mit einer inkrementellen Anpassung von Arbeitssystemen, sondern um eine Vielzahl neuer Technologien und Anwendungsformen unterschiedlichen technischen Reifegrads.

A n aly s e n Gestaltungsanforderungen stellen sich ebenso in den planerischen und indirekten Bereichen, sie sind ein Thema für Innovationsabteilungen und -prozesse und haben Folgen weit über die produzierenden Branchen hinaus. Dafür werden Unternehmen und Beschäftigte, Interessenvertretungen und Gesellschaft Antworten finden müssen. Diese lassen sich aber nicht nachgeordnet oder jenseits des technisch zu Gestaltenden beantworten.

Zwar lässt sich im Web nicht mehr scharf zwischen Gestaltung und Nutzung trennen, und es zeigen sich neue Dialogformen zwischen Nutzenden und Entwickelnden. Welche Nutzungsformen möglich sind, entscheidet sich aber weiterhin zunächst auf der Ebene technischer Protokolle, Programmcodes und Netzwerkarchitekturen sowie durch die sie bestimmenden Akteurinnen und Akteure. Vier Dimensionen lassen sich dabei analytisch unterscheiden: Jede dieser technologischen Ebenen enthält für sich allein Gestaltungsherausforderungen, die nicht im bisherigen Modus der Arbeits- und Technikgestaltung zu bewältigen sind.

Das gilt umso mehr für innovative Verbindungen mehrerer dieser technologischen Elemente. Eingespielte Formen der Arbeitsgestaltung und ihrer Regulierung geraten an ihre Grenzen. Etablierte Formen der betrieblichen Mitbestimmung hinken der technischen Entwicklung hinterher. Es wird immer schwerer, technisch alle relevanten Aspekte zu verstehen und rechtzeitig gestaltend zu regeln.

Selbst bereits eingeführte Technik wandelt sich bei Software-Updates schneller und grundsätzlicher als bisher und erfordert immer wieder neue Einschätzungen und gegebenenfalls Regelungen bezüglich Daten- und Arbeitsschutz. Diese Herausforderungen erfordern proaktivere Gestaltungsansätze als bisher. Verfahren für inkrementelle Automatisierungsschritte entlang technologisch bekannter Pfade und mit eingespielten Akteuren geraten an ihre Grenzen.

Gleichzeitig müssen die Potenziale der neuen Technologien zeitnah zum produktiven Einsatz gebracht und in robuste, serientaugliche Anwendungen übersetzt werden, ohne die Anlagenverfügbarkeit zu gefährden. Gute Arbeit am Hallenboden. Intelligentere Prozesse erhöhen durch Sensoren und Algorithmen die Gesamtkomplexität.

Kommt es zu den zwar selteneren Störungen, muss der Mensch weit mehr Fach- und Erfahrungswissen ad hoc aktivieren als bisher. Innovationstreibern fehlt spezifisches Produktions- und Prozesswissen. Viele der relevanten Technologien haben ihren Ursprung nicht in der produzierenden, sondern in der IT-getriebenen Industrie.

Management und Beschäftigte sind angesichts der Dynamik der Entwicklung und der Vielfalt der technischen Möglichkeiten teilweise damit überfordert, ihre Ansprüche. Gestaltungskonzepte für diese multiplen Herausforderungen müssen erst noch entwickelt werden.

Die neuen Gestaltungsanforderungen beziehen sich aber nicht nur auf die Arbeitsgestaltung im engeren Sinne, sondern sie potenzieren sich bei der Gestaltung neuer Geschäftsmodelle und angesichts der Dynamik der technischen Entwicklung. Ökonomische Akteure zielen auf eine weitgehende Ersetzbarkeit qualifizierter Arbeit und auf eine Workforce, die nicht mehr. Damit stellt sich die Frage: Wer kann Industrie 4.

Und in welchen Formen kann dies gelingen? Dieses einmalige Potenzial könnte zur Gestaltung eigenständiger Industrie 4. Die Antwort auf die Frage, wie Industrie 4. Damit entstehen nicht nur technisch bessere und kostengünstigere Lösungen, sondern die Arbeit wird auch demokratisch gestaltet Casey Im Umgang mit Industrie 4. Zwar bleiben auch bei einem disruptiven technischen Wandel die Prinzipien guter und humaner Arbeit weiterhin gültig Hartmann , aber wie sie sich in Gestaltungsprozessen konkretisieren, ist damit noch nicht gesagt.

Die bisherigen Verfahren in den Unternehmen für die Gestaltung von Arbeitssystemen und Technik oder bei der punktuellen Einführung neuer Technologien reichen dafür nicht aus. Zunächst also zur Frage: Wer soll Industrie 4.

Das darf weder den IT-Konzernen im Silicon Valley überlassen werden noch den dafür bislang vorgesehenen betrieblichen Funktionen wie der Anlagenplanung oder dem Engineering. Die Beschäftigtenstruktur in Deutschland ist — anders als etwa in den USA — in ihrer Mitte besonders gut qualifiziert: Wie deutlich wurde, geht es bei Industrie 4. Innovationen top-down zu entwickeln, birgt die Gefahr, mögliche Fallstricke in der Praxis zu spät und erst im produktiven Einsatz zu bemerken.

Auch deshalb sind Ansätze für Innovation in den letzten Jahren immer agiler und iterativer, kollaborativer und nutzungsorientierter geworden. Bislang beschränken sie sich jedoch meist auf Produkte im End-Consumer-Bereich und auf betriebliche Funktionsbereiche jenseits der Facharbeiter-Ebene und des Shopfloors. Partizipative und agile Formen der Technikgestaltung haben das Potenzial, beides zu ermöglichen, wenn dabei von Anfang an die Beschäftigten auf dem Shopfloor einbezogen sind und ihre formale Qualifikation wie ihr lebendiges Arbeitsvermögen einbringen können.

Literatur Bosch, Gerhard Facharbeit, Berufe und berufliche Arbeitsmärkte, in: WSI-Mitteilungen 67 1 , S. The transformation of employee participation. We, the people at work, in: The building blocks of economic complexity, in: Digitalisierung industrieller Arbeit, Baden-Baden, S.

Employee voice and organizational performance. Human Relations, 63 3 , S. Kein Licht ohne Schatten, in: Mut zu Innovationen, Berlin, S. The riskreward nexus in the innovation-inequality relationship, in: Industrial and Corporate Change 22 4 , S. Technisierung von Arbeit, in: Handbuch Arbeitssoziologie, Wiesbaden, S. Auf dem Weg zum digitalen Despotismus, in: Mittelweg 36, 24 6 , S.

Working Paper, Stuttgart, Online unter: Die Innovationen der Gesellschaft, in: Soziale Innovation, Wiesbaden, S. Zur Dialektik von technischem Fortschritt und Arbeitsorganisation, in: Creating Desired Futures, Basel. Das macht sie attraktiv — für soziale Bewegungen, aber auch für die kommerzielle Nutzung: Neue Marktplätze für Arbeit und Dienstleistungen entstehen, die je nach Ausgestaltung sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite bestehende Regelungen infrage stellen.

Die Analyse der Nutzerdaten mithilfe komplexer Algorithmen erlaubt es, die Vermittlung weiter zu optimieren und zu individualisieren. Den Plattformen gelingt es damit, Angebot und Nachfrage mit einer bisher beispiellosen Effizienz zusammenzuführen.

Neu ist dabei vor allem, dass beide, Anbietende und Nachfragende, vermehrt auch Privatpersonen sind. Bewertungsmechanismen, die digitale Reputation, ersetzt dabei das anonymitätsbedingt fehlende Vertrauen beider Seiten.

Die seit den er-Jahren steigende Verbreitung von Smartphones und der Einzug des mobilen Internets begünstigten diesen Trend, da die Nutzung orts- und zeitunabhängig über Apps erfolgen kann. Bei der Betrachtung plattformbasierter Geschäftsmodelle sollte insbesondere zwischen zwei unterschiedlichen Konzepten, der On-Demand oder Gig Economy und der Sharing Economy, unterschieden werden. In beiden Fällen tritt die Plattform als Vermittler von Dienstleistungen bzw.

In der Sharing Economy werden Dinge jedoch sprichwörtlich geteilt. Idealerweise werden dadurch die betreffenden Ressourcen, oft alltägliche Gebrauchsgegenstände wie etwa Kleidung, Werkzeug oder Bücher, öfter oder länger benutzt Scholl u. Das ist nichts prinzipiell Neues, wenn wir an bestehende Geschäftsmodelle wie Leih-Ski für den Winterurlaub oder auch Bibliotheken denken. Der technologische Wandel sorgt aber für einen neuen Schub. Die Mehrheit dieser Onlineplattformen arbeitet gewinnorientiert und finanziert sich aus Vermittlungsprovisionen.

Sie bieten den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, bestimmte Arbeitsschritte digitaler Arbeit auszulagern. Die Plattform teilt diese dann in Kleinstaufgaben Microtasks auf, vergibt sie als Auftrag an die Clickworkerinnen und Clickworker und führt die Arbeitsergebnisse danach wieder zusammen — bezahlt wird meist pro erbrachte Aufgabeneinheit.

Erste empirische Untersuchungen kommen allerdings zu dem Ergebnis, dass es sich bei dieser Form der Nutzung freier personeller Ressourcen derzeit eher um eine Randerscheinung handelt ZEW Auch wenn viele Veränderungen empirisch noch nicht greifbar sind, wird bereits jetzt das Verdrängungspotenzial dieser neuen Geschäfts-.

A n aly s e n begründen würde. Bisher anders organisierte Formen des sozialen Interagierens, wie zum Beispiel nachbarschaftliche oder freundschaftliche Hilfe, würden dadurch marktwirtschaftlichen Allokationsmechanismen unterworfen.

Andere, wie etwa Jeremy Rifkin , sehen den Beginn einer neuen Konsumgesellschaft, in der der Zugang, nicht der Besitz im Vordergrund stehe. So ermöglichen Crowdfundingplattformen wie etwa Kickstarter, dass Geld für die Herstellung eines Produkts von den späteren Konsumentinnen und Konsumenten vorab bezahlt wird.

Das schafft Transparenz und Unabhängigkeit. Beide Positionen eint die Überzeugung, dass das bisherige Wirtschaftssystem tief greifenden Veränderungen entgegengeht. Fragt man die Plattformbetreiberinnen und -betreiber selbst, formulieren sie häufig eine Mission, die auf eine bessere Gesellschaft abzielt: Aus der ursprünglichen Idee ist jedoch ein Wirtschaftszweig hervorgegangen, dem mittlerweile beeindruckende Wachstumspotenziale zugeschrieben werden: Trotz des wachsenden Erfolgs dieser Unternehmen mit ihren völlig neuen Geschäftsmodellen sind ihre Auswirkungen derzeit empirisch noch schwer zu beziffern.

Viele Effekte sind entweder statistisch nicht erfasst, nicht eindeutig zuordenbar oder aufgrund ihres marginalen Charakters nicht sichtbar BMAS Die neuen plattformbasierten digitalen Geschäftsmodelle haben enormes Chancenpotenzial, werfen aber auch gestaltungspolitische und soziale Fragen auf.

Letzteres liegt vor allem daran, dass die jeweiligen Geschäftsmodelle nur schwer mit dem existierenden. Es bedarf daher einer differenzierten Betrachtung der Wirkungsmechanismen von Onlineplattformen, um einen möglichen Gestaltungsbedarf zu erörtern. Ökonomisch beruhen Plattformen auf dem Prinzip eines zwei- oder mehrseitigen Marktes.

Das bedeutet, dass ein plattformbasiertes Geschäftsmodell mindestens zwei Kundengruppen hat: Je mehr Kundinnen und Kunden auf beiden Seiten eine Plattform nutzen, desto höher ist der Nutzen des jeweiligen Angebots für beide Gruppen. Gleichzeitig generiert jede zusätzliche Nutzerin und jeder zusätzliche Nutzer nahezu keine Kosten für den Plattformbetreiber Null-Grenzkosten-Hypothese.

Hinzu kommt, dass Plattformen die Transaktionskosten — also jene Kosten, die durch Marktnutzung entstehen, etwa durch das Sammeln von Informationen, das Aushandeln von Verträgen oder die Koordination neuer Prozesse — ganz erheblich senken. Das Unternehmen konnte seit seiner Gründung im Jahr etwa 5 Milliarden Dollar an Finanzierungskapital einwerben und wird auf mehr als 50 Milliarden Dollar bewertet. Allein zwischen und verdoppelte sich die Anzahl der vermittelten Fahrten.

Plattformen ermöglichen mit ihren Geschäftsmodellen eine Zentralisierung dezentraler Marktplätze, um die bisher ungenutzten Ressourcen besser zu nutzen, gleichzeitig können aber erhebliche Markteintrittsbarrieren für andere Wettbewerber entstehen.

Mitunter können sich Plattformen so zu einem monopolartigen Standard sowohl für die Inanspruchnahme der Dienstleistung als auch bei der Auftragsgenerierung entwickeln. Ein Missbrauch dieser Marktmacht liegt nahe. Aber auch bestehende Wettbewerber werden durch die neuen, digitalen Geschäftsmodelle mit neuartigen Herausforderungen konfrontiert. Beispielsweise befinden sich airbnb-Anbieterinnen und -Anbieter inzwischen in einem intensiven Wettbewerb mit Hotels und Pensionen.

Neben diesem Wettbewerbsvorteil deklarieren airbnb-Vermieterinnen und -Vermieter ihre Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung meist nicht in ihrer Steuererklärung.

Zudem bieten längst nicht mehr nur private Gastgeber freie Räumlichkeiten an: Laut einem Bericht des Generalstaats-. Im Zuge der wachsenden Bedeutung von airbnb haben sich zum Teil umfangreiche kommerzielle Strukturen entwickelt.

Zusätzlich profitieren Plattformanbieter vom mitunter fixkostenreduzierenden vertraglichen Verhältnis zwischen ihren Plattformen und den darauf tätigen Arbeitskräften.

Obwohl die Vermutung naheliegt, dass dieses Modell der Selbstständigkeit eine Zunahme von Solo-Selbstständigen begünstigt, ist es dazu bisher nicht. A n aly s e n gekommen. Denn nach einem Anstieg im letzten Jahrzehnt, unter anderem durch entsprechende arbeitsmarktpolitische Strukturreformen am Beginn der er-Jahre, stagniert die Zahl der Solo-Selbstständigen und ist in den letzten zwei Jahren gesunken Brenke In vielen Fällen wird ein Wechsel in die Selbstständigkeit als Autonomie- und Flexibilitätsgewinn verstanden.

Er kann auch als berufliche Chance aufgefasst werden, da er einen alternativen Zugang zum Arbeitsmarkt bietet. Oft sogar mehr als das: Für einen Teil der Solo-Selbstständigen erfüllt sich hier ein berufliches und persönliches Ideal. Digitale Nomaden, Smartworker etc. Dem stehen aber wirtschaftliche Unsicherheiten durch schwankende Auftragseingänge und oft fehlende soziale Absicherungsmechanismen gegenüber.

Insgesamt kann daher durchaus von einer Risikoverlagerung vom Plattformanbieter auf die selbstständigen Arbeitskräfte der Plattform gesprochen werden. Insgesamt sollte bei der Bewertung der Situation also berücksichtigt werden, ob eine hoch spezialisierte Arbeitskraft Onlineplattformen als neue Akquisemöglichkeit nutzt eine Erwerbstätige beziehungsweise ein Erwerbstätiger bei geringer Entlohnung Tätigkeiten mit Gelegenheitscharakter nachgeht.

Auch wenn derzeit noch von keinem messbaren Einfluss der neuen Geschäftsmodelle auf die Zahl der Solo-Selbstständigen in Deutschland gesprochen werden kann, müssen grundlegende Fragen dieses Arbeitsverhältnisses geklärt werden.

In erster Linie geht es dabei um die Frage, ob es sich bei den Arbeitskräften auf Plattformen um abhängig Beschäftigte oder Solo-Selbstständige handelt. Die Antwort darauf kann je nach Geschäftsmodell unterschiedlich ausfallen, aber zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden, wenn rechtliche Grauzonen dazu genutzt werden, erhebliche Kosten in der sozialen Sicherung der Arbeitskräfte einzusparen. Einige Onlineplattformen, so beispielsweise MyHammer, haben eine reine Vermittlungsfunktion. A n aly s e n legen zentrale Bestandteile der Transaktion wie etwa Lohn oder spezifische Vorgaben für die Leistungserbringung fest.

Insbesondere die Lohnsetzung oder Einführung von Lohnkorridoren durch einzelne Plattformen ist nicht unkritisch: Denn als Solo-Selbstständige haben die Auftragnehmerinnen und Auftragnehmer keinen Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn oder tariflich festgelegte Entgelte.

Hinzu kommt, dass bei der Nutzung einiger Plattformen der Eindruck entsteht, dass die Dienstleistung durch die Plattform selbst erbracht wird, nicht durch einen vertraglichen Partner, der rechtlich selbstständiger Partner der Plattform ist.

Ein Blick auf den Diskurs in anderen Ländern offenbart, dass nicht nur in Deutschland plattformbasierte Geschäftsmodelle den bestehenden regulatorischen Rahmen teilweise unterlaufen: So gibt es in den Vereinigten Staaten bereits seit Sommer eine intensive politische und juristische Diskussion darüber, ob Beschäftigte von Unternehmen der On-Demand Economy als Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer oder unabhängig Beschäftigte zu werten sind.

In mehreren Sammelklagen versuchen Arbeitskräfte, ihren Status als abhängig Beschäftigte einzuklagen. Bis jetzt stehen die Entscheidungen jedoch aus. Mit Homejoy hat die erste Plattform daraus bereits Konsequenzen gezogen und geschlossen, da das bestehende Geschäftsmodell nicht mehr tragfähig sei.

Kriterien sind unter anderem der Grad der Abhängigkeit der Beschäftigten bei Erledigung der Aufgaben, ihr operationelles und finanzielles Risiko, die Dauer der Tätigkeit sowie erforderliche spezielle und einzigartige Fähigkeiten. Wie sähe also eine sinnvolle Gestaltung der Sharing Economy beziehungsweise von Onlineplattformen in Deutschland aus? Fakt ist, dass zwischen Plattform und Auftragnehmenden ein Machtungleichgewicht herrscht, das kompensiert werden muss.

Die Plattformökonomie bringt neue Beschäftigungsformen hervor und verlangt, die bestehenden Spielregeln der sozialen Marktwirtschaft zu überprüfen. Fakt ist aber auch, dass dies für bisher regulierte Dienstleistungen eine Konkurrenzsituation ohne faire Rahmenbedingungen schafft, die die inkrementelle Entwicklung von Qualitätsstandards, Regelungen zum Schutz von Beschäftigten und Konsumierenden bis hin zum Steuer- und Abgabesystem unterläuft.

Globalisierung und Digitalisierung führen jedoch dazu, dass Unternehmen weltweit und grenzüberschreitend aktiv sind — physische Grenzen existieren in der digitalen Welt von Netzwerken und Datenströmen nicht mehr.

Interessant könnte daher auch der Weg zu mehr Transparenz und Selbstverpflichtung sein. Denkbar ist auch eine genossenschaftliche Ausgestaltung der Plattformen, bei der Arbeitskräfte auch Betreiber der Plattform sind. Die Beispiele zeigen, dass eine aktive Gestaltung des digitalen Wandels nicht nur Sache der Politik ist. Dabei kann es nicht darum gehen, durch neue Gesetze Innovationen zu verhindern.

Denn diese eröffnen sowohl Beschäftigungs- als auch Wachstumschancen in der digitalen Wirtschaft der Zukunft. So hat der Deutsche Crowdsourcing Verband gemeinsam mit den Crowdsourcing-Anbietern Clickworker, Testbirds und Streetspotr einen Code of Conduct erarbeitet, der die Zusammenarbeit zwischen Dienstleistenden, Kundinnen und Kunden sowie Crowdworkern künftig regeln und allgemeingültige Leitlinien etablieren soll, damit Crowdworking als neue Arbeitsform zu einem Gewinn für alle Beteiligten wird.

Literatur Bundesministerium für Arbeit und Soziales Selbstständige Beschäftigung geht zurück, in: DIW-Wochenbericht 82 36 , S. Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Auswirkungen von Onlineplattformen auf Branchen und Arbeitswelt, Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, unveröffentlicht. Verbreitung von Crowdworking in der deutschen Informationswirtschaft. Ergebnisse einer repräsentativen Unternehmensbefragung Kurzexpertise im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, unveröffentlicht.

Repräsentative Erhebungen belegen, dass die Deutschen den digitalen Wandel ambivalent wahrnehmen. Während über seine wirtschaftliche Bedeutung weitgehend Konsens besteht, wechseln hinsichtlich seiner Auswirkung auf die Arbeitswelt und auf das Leben der Einzelnen Erwartungen mit Befürchtungen. Wichtig wird es sein, bestehende strukturelle Ungleichheit nicht im Zuge des Wandels und durch diesen Wandel zu zementieren.

Die Vermittlung digitaler Kompetenzen wird nicht nur in der Arbeitswelt zu einer Frage der Gerechtigkeit. Allerdings steigt seit der Anteil der Onlinerinnen und Onliner in der Bevölkerung nicht mehr substanziell an ebd. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland bei der Online-Nutzung dennoch deutlich über dem Durchschnitt.

Was die Verfügbarkeit schneller und bezahlbarer Breitbandverbindungen und verschiedene Indikatoren zur Digitaltechnik im Geschäftsverkehr betrifft, liegen hingegen zahlreiche EU-Länder vorn Europäische Kommission a. Generelle Wahrnehmung des Internets: Aus Umfragen geht jedoch hervor, dass die Wahrnehmung der damit verbundenen Effekte durchaus ambivalent ausfällt. Zudem wird das Netz mehrheitlich ebenso als Motor der Meinungsfreiheit wie als Instrument staatlicher Überwachung angesehen.

Mehr als jede beziehungsweise jeder Dritte findet, dass das Internet zwischenmenschliche Be-. Dennoch deuten sich auch Symptome von Überforderung an: Hinzu kommt, dass sich Anzeichen beginnender Online-Übersättigung zeigen: Nicht unerwähnt bleiben darf zudem,. Diese prägen bereits die Spaltung der Gesellschaft in Onlinerinnen beziehungsweise Onliner und Offlinerinnen beziehungsweise Offliner. Onliner sind tendenziell eher jung und überdurchschnittlich häufig männlich.

Ferner sind hier höher gebildete und tendenziell auch besser verdienende Personen überdurchschnittlich stark vertreten Initiative D21 , S. Allerdings zeigt die in der Studie der Initiative D21 vorgenommene Typisierung auch: Sie zeichnen sich durch geringe Nutzungsvielfalt und eine generell geringere Offenheit dem Thema gegenüber aus.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Angesichts der zunehmenden Verlagerung von Kommunikationsstrukturen sowie Informations-, aber auch Partizipationsangeboten in die digitale Welt deutet sich hier ein Gerechtigkeitsproblem mit vielfachem Lösungsbedarf an. Beispielsweise darf es zu keiner Einschränkung der sozialen Teilhabe aufgrund mangelnder digitaler Souveränität kommen.

Zunächst lässt sich feststellen, dass die Bedeutung des technologischen Wandels kaum umstritten. Eine Mehrheit sieht dabei auch vorrangig positive Effekte für die wirtschaftliche Entwicklung sowie für die Gesellschaft als Ganzes Initiative D21 , S. Darüber hinaus können in der Wahrnehmung des digitalen Wandels durch die Bevölkerung drei Linien unterschieden werden:.

Der fortschreitende digitale Wandel konfrondurch Robotereinsatz zu helfen ebd. Vier Fünftel der BeschäfAnwendungsbereich: Generell gehen acht von zehn in dieser Menschen geht: Die Digitalisierung verändert den eigentlichen unwohl bei dem Gedanken, dass Roboter zu könnte. Am häufigsten wird hier der Einsatz oder behinderte Menschen eingesetzt würden. Die Digitalisierung wirkt auf den Arbeitsmarkt.

Positiv gesehen wird insbesondere Die Bevölkerung in diesem Punkt Qualifikationsniveau: In einzelnen Menschen zu schwer oder zu gefährlich sind, zufolge gelten Jobs in traditionellen Branchen drei von zehn, die diese Sorge konkret umtreibt. Branchen fällt dieser Wert sogar noch höher aus.

ITFamilienmitgliedern schaftliche Dienstleistung - und naturwissenschaftliche Hälfte behilft sich mit online frei verfügbaren enstleistungsberufe? Knapp jede oder jeder IT- undbeziehungsweise naturwissenschaftliche? IT- und naturwissenschaftliche von einem Zugewinn an Entscheidungsfreiheit symptome vor allem die mittelhoch und höher griff auf selbst finanzierte Weiterbildungsangebote Dienstleistungsberufe Dienstleistungsberufe bei der Gestaltung der eigenen Arbeit.

Bei den zurück ebd. In einer anderen bevölkeein körperlich entlastender Effekt durch die Digizu Personen, die nicht mehr im Arbeitsleben? IT- und naturwissenschaftliche rungsrepräsentativen Studie konstatiert ein Drittel talisierung. Er betrifft in dieser Gruppe mehr als stehen, als digital versierter und offener. Gering qualifizierte Beschäftigte sehen sich infolge Gleichwohl zeigt die Wahrnehmung der BeUnter allen in dieser Studie befragten Beschäfdes technologischen Wandels bei der Arbeit eher schäftigten deutlich: Tatsächlich ist es beitspensums infolge des technologischen Fortder Studie für die Initiative D21 auch deutlichen diese Gruppe, die durch die Transformation der schritts.

Unter den mittelhoch beziehungsweise Handlungsbedarf aufseiten der Unternehmen. Hierbei fällt auf, dass solche zent. Aber es hapert offenbar auch an geeigneten eigener Aussage in Folge technischer Neuerungen. Systematisch seltener nehmen Personen an Weiterbildungen teil, die nach eigener Aussage infolge technischer Neuerungen am Arbeitsplatz in ihren Kompetenzen und Fähigkeiten nun weniger gefordert sind als zuvor BMAS , S. Der Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen für die Arbeitswelt kommt dabei nach Ergebnissen einer Studie im Auftrag der Bundesregierung eine wichtige Rolle zu.

Was die Verteilung beruflicher und persönlicher Entwicklungs- und Aufstiegschancen angeht, so wird eine weitere wichtige Aufgabe darin bestehen, existierende strukturelle Ungleichheit so weit wie möglich auszugleichen. Gerade Personen, die sich beruflich bereits souverän in der digitalen Welt bewegen, werden durch diese erhöhtem Stress ausgesetzt. Hier kann Unterstützung notwendig sein, um sich gegen die beständig steigenden Anforderungen und den zunehmenden Druck zur Leistungssteigerung hinreichend abzugrenzen und so Überforderung und Überlastung vorzubeugen.

Auf der anderen Seite müssen die bisher digital Ungeübteren in die Lage versetzt werden, ihre Qualifikation den geänderten Anforderungen anzupassen und beruflich Schritt zu halten. Weiterbildung spielt dabei eine wichtige Rolle. Dass die Betroffenen dazu immer bereit sein werden, kann jedoch nicht ohne Weiteres vorausgesetzt werden.

Digital Agenda for Europe. Die Zukunft der digitalen Gesellschaft. Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage. Die Gesellschaft in der digitalen Transformation. Die Digitalisierung verändert Produktions- und Dienstleistungsprozesse und damit die Arbeitswelt insgesamt grundlegend und nachhaltig. Diese Veränderungen betreffen so gut wie jede Branche, jeden Betrieb und jeden Beschäftigten in Deutschland.

Pauschale, allgemeine Regeln werden künftig immer seltener eine Antwort auf neue Herausforderungen sein. Die Ausgestaltung der Arbeitsbedingungen wird sich stärker an den speziellen Gegebenheiten in den Branchen und Unternehmen orientieren müssen, wobei den Sozial-, Tarif- und Betriebspartnern eine wesentliche Rolle zukommt.

Ausgewählt werden Textsequenzen, die zum jeweiligen Schwerpunktthema passen. In diesem Heft geht es um grundsätzliche Einschätzungen zur Digitalisierung und deren Auswirkungen auf Branchen, Unternehmen, Geschäftsprozesse, Beschäftigungsentwicklung und die Veränderung von Tätigkeiten in Unternehmen und Institutionen.

Die vollständigen Stellungnahmen finden sich im Internet unter www. Das gemeinsame Ziel von Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften sollte es sein, das Wachstums- und Beschäftigungspotenzial, das in der Digitalisierung steckt, zu nutzen. Deutschland kann enorm von einer mutig vorangetriebenen Digitalisierung profitieren.

Die Umsetzung von Innovationen sollte befördert, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft weiter gestärkt und somit Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen werden. Das hohe Niveau der Arbeitsbedingungen in Deutschland kann dann auch in Zukunft gehalten werden. Nach innen moderiert die BDA branchen- und regio-.

Bei der Gestaltung der Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt darf neben den Bedürfnissen und Anforderungen von Beschäftigten und Unternehmen nicht der Kunde aus den Augen verloren werden. Die Ansprüche der Kunden werden sich durch die Digitalisierung weiter verändern. Die Produktwünsche werden individueller, die Erwartungen an den Service der Unternehmen umfänglicher.

Hierauf müssen die Unternehmen — und mit ihnen die Beschäftigten — reagieren, wenn sie sich am Markt behaupten wollen. Die Digitalisierung von Wirtschaft und Arbeitswelt wird nur dann ein Erfolg, wenn die ganze Gesellschaft bei diesem grundlegenden Wandel mitgenommen wird. Es darf zu keiner Spaltung der Gesellschaft in digital Qualifizierte und digital Geringqualifizierte kommen — sei es als Arbeitnehmer, Kunde oder Bürger. Dazu sind vor allem gezielte und massive Bildungsanstrengungen auf allen Ebenen vonnöten.

Ziel muss die Gesellschaft 4. D e b at t e Parallel zur rasch voranschreitenden Digitalisierung der deutschen Wirtschaft sind ständig neue Rekorde bei Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu verzeichnen.

Zwar verändern sich — wie bei technischen Neuerungen und Entwicklungssprüngen üblich — Qualifikationsanforderungen und Tätigkeitsprofile.

Manche Tätigkeit wird es wegen einer Automatisierung langfristig nicht mehr geben. Aber ebenso werden neue Tätigkeiten und Arbeitsplätze entstehen, sodass das Beschäftigungsniveau gehalten oder sogar ausgebaut werden kann.

Sich der Digitalisierung zu verweigern und sie nicht als Chance zu begreifen, wäre dagegen ein sicherer Weg zum Wegfall vieler Arbeitsplätze. Volkswirtschaftlich birgt die Digitalisierung erhebliches Wachstumspotenzial. Da die Entwicklung vor allem vom exponentiellen Wachstum der digitalen Speicherkapazitäten angetrieben wird, entstehen ständig neue, bis vor Kurzem unvorstellbare technische Lösungen, z.

Weil die Digitalisierung nicht nur die Wirtschaft, sondern fast alle Lebensbereiche betrifft, kann sie eine langfristige, positive Konjunkturentwicklung auslösen. Auch wenn der Trend zur Digitalisierung ungebrochen ist, fällt je nach Branche der Digitalisierungsgrad heute sehr unterschiedlich aus. Gleichwohl kommen die führenden bzw. Gleichzeitig ist die industrielle Basis der deutschen Wirtschaft stark und hat beste Voraussetzungen, um von der Digitalisierung zu profitieren.

Es bedarf aber weiterer gezielter Anstrengungen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Verhaltenskontrollen von Beschäftigten gefördert werden. Er vertritt als zentraler gewerkschaftlicher Akteur die Arbeitnehmerinteressen und. Die bislang vorliegenden, wissenschaftlichen Beschäftigungsprognosen zeigen unterschiedliche Szenarien auf. Es stellt sich nicht die Frage, ob, sondern wie die Digitalisierung die Arbeitswelt verändert und weiterhin verändern wird. Es gilt, die Chancen für Unternehmen und Beschäftigte zu fördern und Risiken zu reduzieren.

Dabei stehen die Chancen den Risiken nicht diametral gegenüber, sondern eröffnen sich erst durch den Abbau von Sorgen und Vorbehalten hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit oder des Datenschutzes unter den Beschäftigten.

Dies gelingt am besten, wenn die Beschäftigten beteiligt werden und ihre Arbeitsbedingungen besser mitgestalten können. Eine erfolgreiche Gestaltung des digitalen Changeprozesses in der Arbeitswelt erfordert eine gemeinsame Vertrauensbasis.

Dabei fällt ihm die Aufgabe zu, die durchaus diversen Positionen aus Industrie- und Dienstleistungsgewerbe zu vereinen. Ohne die Schaffung einer solchen Vertrauensbasis besteht das Risiko, dass sich Vorbehalte in den Betrieben und Dienststellen zu Blockaden verfestigen, die eine arbeitspolitisch und wirtschaftlich erfolgreiche Gestaltung des digitalen Transformationsprozesses verzögern oder behindern.

Dadurch kann sich das Risiko erhöhen, dass sich die Potenziale der Digitalisierung in der deutschen Wirtschaft nicht realisieren lassen. Die Digitalisierung ist als ein spezifischer Treiber der global vernetzten Ökonomie zu betrachten, sodass unterschiedliche Innovationsmodelle sowie die Geschäftsmodelle der analogen und digitalen Ökonomie immer stärker in Konkurrenz zueinander treten.

Es wäre deshalb dringlich, dass entsprechende Branchenanalysen erfolgen. Die bislang vorliegenden wissenschaftlichen Annahmen zu Automatisierungseffekten durch die Digitalisierung sehen. So wird auf einen ausreichenden Arbeits-, Gesundheits- und Beschäftigtendatenschutz orientiert: Gleichwohl muss der Arbeits- und Gesundheitsschutz an neue, z.

In diesem Zusammenhang wird die Anpassung des Beschäftigtendatenschutzes an die Herausforderungen von Big Data adressiert. Diese Verhaltens- und Leistungsüberwachung kann zudem deutlich erhöhte psychische Belastungen nach sich ziehen. Weltweit erwirtschaften knapp Die zunehmende Digitalisierung und Verschmelzung von realer und virtueller Welt hat für die deutsche Automobilindustrie bereits heute erhebliche Auswirkungen auf alle Facetten der Geschäftstätigkeit.

Die Veränderungen gehen weit über die Produktion hinaus: Die digitale Transformation wird die Branche als ein zentraler Wachstumsmotor weiter stark beeinflussen. Als weltweit bekannter Automobilhersteller ist Daimler ein zentraler Akteur, der arbeitgeberseitig Interessen bezüglich der Arbeit der. Daimler sieht in diesem Wandel enormes Gestaltungspotenzial. Ein wesentlicher Aspekt der Digitalisierung sind die Veränderungen in der Arbeitswelt, insbesondere im Hinblick auf Qualifizierung, Flexibilisierung und Führungsverständnis.

Daimler ist fest entschlossen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern. Ein praktikabler politischer Rahmen, eine leistungsfähige Informations- und Kommunikationsinfrastruktur und qualifizierte Arbeitnehmer sind hierfür wichtige Voraussetzungen.

Damit die Chancen der Digitalisierung zum Vorteil für die gesamte deutsche Industrie und ihre Beschäftigten sowie für die Arbeitsplätze in Deutschland werden, brauchen wir eine tragfähige Sozialpartnerschaft und einen politischen Rahmen, der Innovationen fördert, bürokratische Belastungen vermeidet und unternehmerische Freiheiten stärkt. Durch die Digitalisierung verändern sich die Anforderungen an die Kompetenzen unserer Mitarbeiter.

In Abhängigkeit von der konkreten Arbeitsorganisation kann es in den Produktionsbereichen zu einer Aufgabenänderung kommen. In den Verwaltungsbereichen werden projekthafte Arbeitsstrukturen und internationale Kooperationen zunehmend an Bedeutung gewinnen. In der Produktion steht das Konzept der intelligenten Fabrik Smart Factory im Mittelpunkt, die sich durch Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, Ergonomie und die Integration von Kunden und Partnern in die Wertschöpfungsprozesse auszeichnet.

Daimler hat als erster Automobilhersteller die Potenziale des sensitiven Leichtbauroboters erkannt und in Pilotanwendungen erfolgreich für die Serienfertigung erprobt. Durch die Mensch-Roboter-Kooperation lassen sich die kognitive Überlegenheit des Menschen und seine Flexibilität optimal mit der Kraft, Ausdauer und Zuverlässigkeit der Roboter verbinden.

Der Mensch wird dabei immer im Mittelpunkt stehen — an seine Flexibilität kommt keine Maschine der Welt heran. Umso mehr wird es auf die intelligente Verbindung von Mensch und Technik ankommen. Der Einsatz neuer Robotergenerationen wird quantitative und qualitative Auswirkungen auf die zukünftige Belegschaftsstruktur haben. Dank unseres langfristigen Ressourcenmanagements können wir diese Anpassungsprozesse effizient steuern. Dabei werden wir unsere Belegschaft für neue Anforderungen qualifizieren und überbelastende oder ergonomisch ungünstige Arbeiten minimieren.

Bezüglich der Arbeitssicherheit bei Mensch-Roboter-Kooperationen verfügen wir dank der Erfahrung aus mehreren Pilotprojekten und dem operativen Einsatz bereits heute über validierte Sicherheitskonzepte und Risikobeurteilungen, zum Beispiel im Hinblick auf biomechanische Belastungsgrenzen.

Für den Industriestandort Deutschland ist dieser Wandel trotz vielfältiger Herausforderungen eine Chance, seine starke industrielle Basis strukturell weiterzuentwickeln. Durch entsprechende Produktivitätsfortschritte kann die heimische Fahrzeugproduktion — insbesondere gegenüber den zunehmend industrialisierten Schwellenländern — im globalen Wettbewerb gestärkt werden.

D e b at t e Vieles, was noch vor Kurzem in ferner Zukunft schien, ist heute bereits Realität. Wir sind überzeugt, dass der digitale Wandel nach und nach alle Funktionen entlang des Wertstroms umfassend verändern wird. Der digitale Wandel stellt dabei neue Herausforderungen an die Qualifikation der Beschäftigten und den Umgang mit den veränderten Arbeitsbedingungen. Daher ist es wichtig, diese Änderungen früh aufzugreifen und aktiv mitzugestalten. Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Umsatz von 49 Milliarden Euro.

Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmens-. In der digitalisierten Arbeits- und Produktionswelt von morgen erfolgt die Steuerung von standardisierten Produktionsnetzwerken mit mehreren Tausend Anlagen weltweit von einem physischen Standort.

Die Beschäftigten werden viel stärker als heute die Produktionszusammenhänge über den eigenen Betrieb hinaus im Blick haben müssen. Bereits in der Berufsbildung werden die Vernetzung von Produktion und Arbeitsabläufen und das standortübergreifende Agieren von Produktionsnetzwerken ein fester Bestandteil sein.

Aufwendige Kontroll- und Nachverfolgungsarbeiten entfallen für die Beschäftigten. Werkzeuge und Anlagen werden durch systematische Analysen ihre optimale Standzeit kennen und können vorausschauend gewartet werden.