Investieren wie Warren Buffet


Als Basiswerte kommen – wie bei klassischen Optionsscheinen auch – Indizes, Aktien, Währungspaare oder auch Rohstoffe in Frage. Es kann dann auf fallende oder steigende Kurse spekuliert werden. Ein Broker ist nicht börsenzugelassen oder eine Handelsplattform unterliegt nicht der EU-Regulierung oder der Regulierung der .

Juni um Danke auch für den Hinweis, bezüglich der Risiken. Und genau das ist es, was auch ich tue. Denn trotz der Verluste wusste ich, dass man mit Optionen ein dauerhaftes Einkommen generieren kann, wenn man die Sache richtig angeht.

Worum es auf meinem Blog geht

An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass der Optionshandel nicht der heilige Gral an der Börse ist und weder besser noch schlechter ist, als ein langfristiges Investieren in Aktien.

Ist die ermittelte Volatilität sehr hoch, bedeutet dies, dass der Kurs des Basiswertes stark schwankt. Der Optionspreis verteuert sich bzw. Bei nur sehr geringen Kursschwankungen verhält es sich umgekehrt. Der Kaufpreis der Option wird deshalb billiger bzw. Ungünstig sind deshalb auch zum falschen Zeitpunkt bei hoher Vola gekaufte Optionen, denn sie wird als Aufpreis auf den Optionspreis aufgeschlagen.

Zwangsläufig beträgt die Vola mit abnehmender Restlaufzeit aber immer weniger, so dass sie bei Fälligkeit und damit zum Ausübungsdatum bei 0 liegt. Der zuvor bezahlte Aufschlag ist damit faktisch ebenfalls bei einem Wert von 0. Das kann einen Verlust der Kauf-Optionen wahrscheinlicher machen, auch wenn sich der Kurswert in die gewünschte Richtung während der Laufzeit entwickelt. Der Optionspreis war in dem Fall aufgrund des Volatilitätsaufpreises einfach zu hoch.

Entwickeln sich die Schwankungsbreiten erst während der Laufzeit und es kommt damit Bewegung in den Basiswert, steigt die Option für den Käufer jedoch im Wert. Die Frage ist natürlich, ob sich zu diesem Zeitpunkt Käufer finden werden, weil sie unter diesen Umständen Nachteile haben und teuer einkaufen müssen.

Darüber hinaus erhöht sich zwar die Wahrscheinlichkeit, dass der Käufer bei Ausübung einen Gewinn in Bezug auf den Basiswert-Kurs macht, wenn sich dieser erhöht hat, möglicherweise aber zu viel für die Optionsprämie bezahlt hat.

Unterschieden wird bei der Schwankungsbreite der Kurse zwischen der sogenannten historischen Volatilität und der impliziten Volatilität. Die historische Volatilität wird aus dem historischen Kursverlauf des jeweiligen Basiswertes berechnet.

Daraus ergibt sich ein Wert der durchschnittlichen Schwankungsbreite über einen bestimmten Zeitraum in der Vergangenheit, z. In der Regel wird aber ein längerer Zeitraum für die historische Volatilität zugrunde gelegt. Bei der impliziten Volatilität handelt es sich um die aktuell vom Markt erwartete Schwankungsbreite. Wird eine höhere, aktuelle Schwankungsbreite gegenüber der berechneten historischen erwartet, würde eine Option sich im Preis eher verteuern.

Implizit bedeutet in diesem Fall, dass die Vola bereits im Optionspreis enthalten ist. Die implizite Volatilität gibt nur Auskunft über die erwartete Bandbreite der Kursschwankungen während der Restlaufzeit einer Option an, nicht deren Richtung. Sowohl anhand der historischen als auch impliziten Vola sind keine zuverlässigen Aussagen für die Zukunft möglich.

Es handelt sich lediglich um eine Berechnung, wie die Schwankungsbreite künftig ausfallen kann bzw. Auch sagt sie nichts über die Richtung des Kurses aus. Kommt starke Bewegung in die Kurse, sind viele Anleger schnell verunsichert und neigen im Extremfall zu Panikverkäufen, da sich der Wert ihres Portfolios laufend drastisch ändert.

Dadurch erhöhen sich die Kursschwankungen allerdings weiter, verursacht durch das nervöse Marktverhalten. Besonders deutlich ist dies in den betreffenden Marktsituationen an den Aktienmärkten zu beobachten. Eine theoretische Volatilität von 0 würde einen gleichbleibenden Kurs ohne Schwankungen und damit eine gerade Linie darstellen. In der Realität ist der Markt aber laufend in Bewegung und gerade Linien gibt es keine.

In normalen Marktphasen liegt die prozentuale Vola bei etwa bis zu 20 Punkten. Das bedeutet, die prozentualen Volatilitätswerte erhöhen sich, denn die steigende Schwankungsbreite korreliert mit der Wertentwicklung des DAX negativ. Deshalb sollte man nicht nur auf die reinen Daten schauen, sondern auch wissen, dass die implizite Volatilität umso geringer ist, wenn die Anleger eher optimistisch sind. Werden fallende Kurse erwartet, steigt sie jedoch an. Vega zählt zu den als sogenannte Griechen bezeichneten Sensitivitätskennzahlen.

Diese Griechen werden aus dem Black-Scholes-Modell abgeleitet, einem finanzmathematischen Modell für die Berechnung von Finanzoptionen. Grundlage dieses Modells ist ein weitestgehend risikoloses Finanz-Portfolio , dessen Wert während eines kurzen Zeitraums — und damit vergleichsweise eher geringeren Änderungen des Basiswert-Kurses — nicht allein nur vom Kurs abhängt.

Black-Scholes bedient sich dabei mathematischer Gleichungen, Wahrscheinlichkeiten und grundlegender Annahmen. Je höher die Kursschwankungen, umso höher damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass starke Kursveränderungen des Basiswertes den inneren Wert der Option steigen oder sinken lassen. Allgemein wirkt sich eine hohe Volatilität wertsteigernd und damit positiv auf den Optionswert aus. In Extremfällen kann sich dieser Effekt aber auch umkehren und sich auf den Wert negativ auswirken.

Als eine der wichtigsten Kennzahlen unter den Griechen beschreibt Vega die Wertveränderung einer Option, wenn die implizite Volatilität die am Markt erwartete Schwankungsbreite während Laufzeit einer Option um einen Prozentpunkt steigt. Mit steigender Schwankungsbreite steigt auch der Wert der Option — und zwar gilt dies für Kaufs- und Verkaufs-Optionen.

Berechnet wird Vega wie auch alle anderen Griechen mit Hilfe einer mathematischen Gleichung. Vega wird vereinzelt auch Kappa oder Thau genannt. Auch Lambda wird in der Fachliteratur teilweise für Vega verwendet. Gemeint ist aber immer das Gleiche. Auch wenn es sich nicht um einen Buchstaben des griechischen Alphabets handelt, hat sich Vega als Bezeichnung weitestgehend durchgesetzt. Somit verhält sich ihr Preis genauso wie das Delta eines klassischen Optionsscheins.

Der Wert kann so nach Black-Scholes-Modell als erste Ableitung des Optionspreises nach dem Basispreis interpretiert und berechnet werden:. Für diese Form exotischer Optionen gab es keinen liquiden Markt für den Handel. Die Standardisierung von binären Optionen bildet die Basis für den Handel an der amerikanischen Börse mit laufender Quotierung des Preises. Auf unregulierten Plattformen werden die Transaktionen nicht, oder nicht notwendigerweise überwacht und das vom Kunden investierte Geld wird nicht auf einem Treuhandkonto hinterlegt.

Da der Markt für binäre Optionen eine Vielzahl von hoch risikobereiten Personen anzieht, die glauben, dort in kurzer Zeit hohe Gewinne realisieren zu können, bewegen sich hier überproportional viele im Graubereich operierende oder sogar betrügerische Händler. Es stellt sich als schwierig heraus, die Seriosität von Brokern in diesem Bereich zu erkennen. Indikatoren für unseriöse Anbieter können z. Die Kritiker weisen daraufhin, dass binäre Optionen oft sehr komplex konstruiert und daher für nichtprofessionelle Anleger intransparent sind.

Darüber hinaus seien die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Händler häufig unklar formuliert und enthielten verklausulierte Risiken. Binäre Optionen werden mit übertriebenen Gewinnchancen beworben, die Verlustrisiken werden nur untergeordnet erwähnt. Häufig wird suggeriert, dass das Handeln mit binären Optionen sehr einfach sei. Binäre Optionen werden mit Wetten verglichen, bei denen langfristig nur Verluste zu erwarten sind.

Der einzige sichere "Gewinn" liegt auf der Seite des Händlers, der in jedem Fall, also unabhängig davon, ob der Investor gewinnt oder verliert, Gebühren und ggf. Es wurde unter anderem der Vorwurf untersucht, dass die Banc De Binary keine Daten über Vermögensverhältnisse und Erfahrung der Trader sammelt, um auf deren Grundlage eine fundierte Risikoberatung durchzuführen. Wegen der genannten hohen Risiken für Anleger und dem zunehmend grenzüberschreitenden Handel mit diesen Produkten warnt die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA - European Securities and Markets Authorities nun auch generell und europaweit vor binären Optionen und ähnlichen Finanzprodukten.