Mit Subversion gegen Bürokratie


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Ein lustiger Anlass unter der Linde. War ja nix - oder? Die Israeliten sind gespannt auf das Gelobte Land und schicken Kundschafter dorthin. Das war ein wunderbarer und berührender Moment. Was macht das mit einem Menschen, der hier einsitzt oder auch nur hinter den Mauern einer JVA arbeitet?

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Schon bald nach seinem Erscheinen zog Kerns Konzept die verfassungs- und rechtshistoriographische Mediävistik in ihren Bann.

Das trifft besonders auf den deutschsprachigen Raum zu, aber es gilt selbst über ihn hinaus, denn als good old law gab es Kerns Lehre auch andernorts. Liebrechts Studie widerlegt weder seinen Ansatz noch bekräftigt sie ihn. Sie macht ihn vielmehr erstmals selbst zum Gegenstand einer historiographiegeschichtlichen Untersuchung: Wie und warum entstand das Kernsche Konzept, und welche Funktion erfüllte es?

Diesen und weiteren Fragen nähert sich Johannes Liebrecht aus wissenschaftsgeschichtlicher Sicht. Johannes Liebrecht, Fritz Kern und das gute alte Recht. Geistesgeschichte als neuer Zugang für die Mediävistik Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, , Klostermann, Frankfurt a. Erzählt wird diese aber selten. Der Brexit ist beschlossene Sache.

Ein paar Kerngedanken aus dem Aufsatz stellen wir hier vor. Sobald die Austrittsmitteilung nach Artikel 50 Abs. So dürr der Text des Art. Dies war den britischen Wählern vor dem Referendum vermutlich nicht bewusst. Man denke an das Übereinkommen von Montreal über die Beförderung im internationalen Luftverkehr oder an das Kapstadt-Übereinkommen über die Sicherungsrechte an beweglicher Ausrüstung und das Luftfahrtzeugprotokoll; da beide sowohl von der EU wie auch vom UK ratifiziert wurden, werden jedenfalls sie weiter gelten, auch wenn die dazu erlassenen Urteile des EuGH die britischen Gerichte nicht mehr binden werden.

Aber wie steht es mit dem Haager Gerichtsstandsübereinkommen von , das von der EU für alle Mitgliedstaaten, nicht aber von diesen selbst ratifiziert wurde? Auch diese privatrechtlichen und verfahrensrechtlichen Übereinkommen werden — ebenso wie sämtliche anderen völkerrechtlichen Verträge der EU — bei den Austrittsgesprächen thematisiert werden müssen.

Ob die britischen Gerichte sich weiter an die Zuständigkeitsvorschriften halten, ist ihre Sache. Ihre Urteile werden aber nicht mehr in der gesamten Union vollstreckt. Zum Teil helfen ältere bilaterale Abkommen wie das deutsch-britische, zum Teil auch autonomes Anerkennungsrecht. Zum Teil wird es aber auch an beidem fehlen. Dessen Vertragspartei ist die EU, nicht der einzelne Mitgliedstaat. Damit ist eine Grundlage für das gewaltige Wachstum der Londoner Anwaltsfirmen beseitigt.

Ihr Geschäftsmodell beruhte auf dem simplen Versprechen, dass eine Gerichtsstandsvereinbarung London die Vollstreckbarkeit in ganz Europa garantierte. Dieses Modell gehört nun bald der Vergangenheit an, wenn in dem Austrittsvertrag nicht gangbare Lösungen gefunden werden. Auch wenn sie das Primärrecht aus den oben genannten Gründen ausblenden sollten, wird die britische Regierung doch versuchen, sekundärrechtliche Verbürgungen des Binnenmarktzugangs in dem Austrittsvertrag festzuschreiben.

Damit werden notwendig Hunderte von Richtlinien und Verordnungen zum Gesprächsgegenstand gemacht. Wer bedenkt, dass die Beitrittsverhandlungen mit neuen Mitgliedstaaten, aufgeteilt in über 30 sog. Verhandlungskapitel, sich über viele Jahre hinziehen, wird zweifeln, ob die Verhandlungen über die Gegenrichtung, den Austritt, in den zwei Jahren des Art. Zudem werden mit Brexit die Karten im internationalen Wettbewerb neu gemischt.

In den Festschriftbeiträgen beleuchten 19 europäische Rechtswissenschaftler aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Entwicklung des europäischen Privatrechts im Zusammenspiel mit dem nationalen Privatrecht europäischer Staaten.

Diese Interaktion gehört zu dem Kerninteressensgebiet des international renommierten Rechtswissenschaftlers Arthur Hartkamp, der viel zur Erforschung und Entwicklung des Privatrechts in Europa beigetragen hat und dem zu Ehren die kürzlich erschienene Festschrift entstanden ist. Die Festschrift wurde am In einem weiteren Beitrag setzt sich Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, mit den allgemeinen Rechtsgrundsätzen, die der Gerichtshof der Europäischen Union für das europäische Privatrecht zu Fragen der Diskriminierung formuliert hat, auseinander.

Die insgesamt 19 hochaktuellen Beiträge der Festschrift sind nicht wie sonst üblich als Sammelband erschienen, sondern in einer Sonderausgabe des European Review of Private Law veröffentlicht worden, um die Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit leichter zugänglich zu machen.

Herzstück des jetzt bei C. Beck erschienenen Bandes ist eine ausführliche Kommentierung der Europäischen Erbrechtsverordnung sowie ihrer deutschen Ausführungsbestimmungen. Sie knüpfen mit dieser Publikation an eine Reihe früherer Arbeiten zur Europäischen Erbrechtsverordnung an, die in den letzten Jahren am Institut entstanden sind.

Herausgeben wird der Kommentar von Prof. Johannes Weber, Geschäftsführer des Deutschen Notarinstituts. Beide sind ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht.

Der Kommentar bietet eine umfassende Darstellung des internationalen Erbrechts. Neben der Europäischen Erbrechtsverordnung werden auch die einschlägigen internationalen Abkommen erläutert, die für die Bundesrepublik in Kraft sind und in ihrem Geltungsbereich die Verordnung verdrängen. Jan Peter Schmidt , aktuell wissenschaftlicher Referent am Institut, behandelt in seiner Kommentierung u.

Die Vorschriften über das Europäische Nachlasszeugnis, die erstmals einen europaweit gültigen Erbnachweis schaffen, kommentiert Dr. Matteo Fornasier , ebenfalls wissenschaftlicher Referent am Institut. Die Erbrechtsverordnung, die am August in Kraft getreten ist und für alle Erbfälle ab dem August gilt, hat die Rechtsquellenlage im internationalen Erbrecht zwar deutlich vereinfacht.

Sie wird die Rechtspraxis aber dennoch vor allem in den ersten Jahren mit vielen schwierigen Problemen konfrontieren — hier soll der Kommentar als Kompass fungieren. Das ANGO-Gesetz sieht hingegen vor, dass sich ausländische Nichtregierungsorganisationen der Aufsicht durch die Organe für öffentliche Sicherheit zu unterwerfen haben, und damit Organen, die funktional mit der Polizei verglichen werden können.

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge werden von dem Gesetz 7. Das Länderreferat China hat sich bereits seit längerer Zeit mit der Regulierung von Nonprofit-Organisationen in China auseinandergesetzt. Dabei gehen die Autoren ausführlich auch auf die Frage ein, wie sich ausländische Nonprofit-Organisationen nach der bisherigen Rechtslage in China betätigen konnten. Die nun vorgelegte Übersetzung des ANGO-Gesetzes ist ein erster Schritt, um sich wissenschaftlich mit den neuen Herausforderungen ausländischer Nichtregierungsorganisationen in China und damit auseinanderzusetzen, wie sich das Gesetz in die Regelungen chinesischer Nonprofit-Organisationen einfügt.

Anfang hat das Oberste Volksgericht der Volksrepublik China eine umfangreiche Interpretation zum Zivilprozessgesetz erlassen, die über Paragraphen umfasst. Die Übersetzung ist das erste Ergebnis eines Kooperationsprojektes zum chinesischen Zivilprozessrecht. Beteiligt sind unter anderem Prof. Das Buch soll die einzelnen Themen des Zivilprozessrechts in China umfassen und zugleich als Kommentierung der Interpretationen des Obersten Volksgerichts dienen.

Reinhard Zimmermann stellt diese Ansichten in seinem jüngst in der Juristen Zeitung erschienenen Aufsatz infrage. Das Erbrecht weise einen ebensowenig folkloristischen Charakter wie beispielsweise das Vertragsrecht auf. Hier wie dort geht es darum, Regelungen zu finden, die möglichst weitgehend den Bedürfnissen und vernünftigen Erwartungen der Menschen entsprechen.

Die auffälligen Unterschiede der verschiedenen westlichen Erbrechtsordnungen können nicht, jedenfalls nicht allein, durch unterschiedliche kulturelle Prägungen erklärt werden. Vielmehr handele es sich um unterschiedliche Manifestationen einer in wesentlichen Punkten einheitlichen europäischen Rechtstradition.

Zimmermann weist darauf hin, dass das Erbrecht eines grenzübergreifenden kritischen Diskurses und des ständigen Ringens um die beste Lösung der überall in ganz ähnlicher Weise auftretenden Sachprobleme bedarf. Er zeigt unter anderem rechtsordnungsübergreifende Konstanten und Entwicklungstendenzen auf, beschreibt Möglichkeiten kritischer Reflexion und nennt historische Beispiele von Rechtsrezeption, Rechtsvereinheitlichung und Rechtsänderung.

Inhaltlich befasst sich der Betrag mit zwei zentralen Problemkomplexen: Auch die Verbindung von Erbrecht und Religion wird in dem Aufsatz beleuchtet. Hier kommt Reinhard Zimmermann zu dem Schluss, dass das, was die Kirche zur Entwicklung des Erbrechts beigetragen hat, heute nicht mehr spezifisch religiös konnotiert sei.

Reinhard Zimmermann, Kulturelle Prägung des Erbrechts? Simon Schwarz, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, setzt sich in seiner kürzlich bei Mohr Siebeck erschienenen Habilitationsschrift mit den Risiken, der Dogmatik und Einzelfragen des Trading, Clearing und Settlement bei nationalen und internationalen Wertpapiertransaktionen auseinander.

Ausgehend von einer Bestandsaufnahme der Wirtschaftswirklichkeit des globalen Effektenhandels und seiner Abwicklungstechniken unterzieht Simon Schwarz das geltende deutsche Recht des Effektengiroverkehrs einer eingehenden Analyse und vergleicht es mit den in den USA, Belgien und Luxemburg geltenden Effektensystemen.

Sie haben eine zentrale wirtschaftliche Bedeutung und geraten immer stärker in den Fokus nationaler und internationaler Normgeber und Expertengruppen. Dabei wird das deutsche Recht zunehmend als veraltet, rechtsunsicher und international inkompatibel kritisiert.

Simon Schwarz entwickelt in seiner Habilitationsschrift die These, dass das deutsche Recht den Anforderungen an ein modernes Depotrecht bereits weitgehend genügt und funktional den hybriden Lösungen der Vergleichsrechtsordnungen entspricht. In Weiterentwicklung des geltenden Rechtsrahmens werden zudem Lösungen für ein modernes Effektenkollisionsrecht vorgestellt. Von bis war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg tätig und hat seine Promotion abgeschlossen.

Nur ein Jahr später folgte seine Habilitation durch die Universität Hamburg. Die Koordination der Position des überlebenden Ehegatten mit derjenigen der Bluts- Verwandten des Verstorbenen ist eines der schwierigsten Regelungsprobleme des lntestaterbrechts der westlichen Welt. Reinhard Zimmermann , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, betrachtet das Ehegattenerbrecht in seinem Aufsatz in der RabelsZ aus einer historisch-vergleichenden Perspektive.

Das römisch-justinianische Recht berücksichtigt ihn nur in Ausnahmesituationen, das mittelalterliche Gewohnheitsrecht vielfach überhaupt nicht. Heute ist der überlebende Ehegatte nach dem lntestaterbrecht der meisten Länder der westlichen Welt der Hauptbegünstigte, für kleinere und mittlere Nachlässe nicht selten sogar der einzige Begünstigte.

Heute besteht der verbreitete Wunsch, den überlebenden Ehegatten das Verbleiben in der gewohnten Umgebung und im gewohnten Lebensstandard zu ermöglichen. Unterschiede bestehen hinsichtlich der Frage, wie dieses Ziel am besten umzusetzen ist, d. Der Beitrag analysiert diese Unterschiede und befürwortet eine am österreichischen Recht orientierte Lösung. Reinhard Zimmermann, Das Ehegattenerbrecht in historisch-vergleichender Perspektive, Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht 80 , 39 - Nachdem das römische Recht nach und nach durch nationale Kodifikationen abgelöst wurde, verlor die europäische Rechtswissenschaft einen gemeinsamen Bezugsrahmen.

Die Rechtsvergleichung sollte diesen Verlust wettmachen. Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, untersucht in seinem Aufsatz für die JuristenZeitung die Entwicklung der Rechtsvergleichung der vergangenen hundert Jahre. Während es am Anfang dieser Epoche einzelne Wissenschaftler waren, die aus freien Stücken rechtsvergleichende Forschung betrieben und die neue Methode propagierten, um sich durch ausländisches Recht anregen zu lassen und das Reservoir rechtlicher Lösungen zu erweitern, finden sich in verschiedenen Rechtsbereichen seit dem Ersten Weltkrieg mehr und mehr Rechtsnormen, die den Richter zur Rechtsvergleichung verpflichten.

Der Aufsatz von Jürgen Basedow setzt sich mit dieser Entwicklung der Disziplin von einer wissenschaftlichen Erkenntnisquelle zur obligatorischen Methode der Rechtsanwendung auseinander und zeichnet sie für das allgemeine Völkerrecht, die Menschenrechte, die Konventionen des Einheitsrechts, verschiedene Aspekte des Europarechts und das Internationale Privatrecht nach.

Jürgen Basedow, Hundert Jahre Rechtsvergleichung. Im Interview spricht er über seine Erkenntnisse. Die Etymologen führen das Wort Satire auf den lateinischen Begriff satura später: Wir verstehen heute unter Satire ein künstlerisches oder publizistisches Stilmittel, das durch Übertreibung, Verfremdung oder Verzerrung bestimmte Ereignisse, Zustände oder Personen kritisieren will.

Die Satire zeichnet ein Zerrbild der Wirklichkeit, um diese gerade dadurch schärfer hervortreten zu lassen. Die Satire nimmt häufig in spöttisch-ironischer Weise in der Öffentlichkeit bekannte, prominente Personen und ihr Verhalten aufs Korn. Daraus können sich Konflikte zwischen der Meinungs- bzw. Kunstfreiheit des Satirikers und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht des von der Satire Betroffenen ergeben, die vor den Zivilgerichten ausgetragen werden.

Wie wird die Satire juristisch eingeordnet? Vereinzelt lassen die Gerichte sogar offen, ob die Rechtsposition des Satirikers durch die Meinungs- oder die Kunstfreiheit geschützt ist. Dies scheint verfassungsrechtlich einen erheblichen Unterschied zu machen, da die Kunstfreiheit des Art.

Demgegenüber unterliegt die Meinungs- und Pressefreiheit dem Vorbehalt der allgemeinen Gesetze sowie des Jugend- und Ehrenschutzes. Allerdings wirkt sich diese unterschiedliche Beschränkbarkeit der hier in Frage stehenden Grundrechte in der praktischen Fallentscheidung kaum aus, da letztlich bei den rechtlichen Auseinandersetzungen um die Satirefreiheit Grundrechtspositionen auf der Seite des Satirikers Art.

Wie verhält sich die Satirefreiheit zum allgemeinen Persönlichkeitsrecht des Betroffenen? Die Ausübung der Meinungs- bzw. Kunstfreiheit durch den Satiriker kann zu einer Beeinträchtigung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts des Betroffenen führen, etwa zu einer Rufschädigung, einer Ehrverletzung oder einer Herabsetzung der Person in der Öffentlichkeit.

Eine solche Beeinträchtigung ist aber nur dann rechtswidrig, wenn die Güterabwägung zwischen den hier kollidierenden Grundrechten auf Meinungs- bzw. Kunstfreiheit einerseits und dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht andererseits ergibt, dass im Einzelfall dem letztgenannten Recht der Vorrang gebührt. Dabei trennt sie die satirische Einkleidung der Aussage vom eigentlichen Aussagekern.

Ansonsten gelten auch hier die Grundsätze der Güterabwägung bei kollidierenden Grundrechtspositionen. Das allgemeine Persönlichkeitsrecht schränkt die Meinungs- bzw. Kunstfreiheit des Satirikers nicht generell ein, doch kann das Persönlichkeitsrecht der Satirefreiheit im Einzelfall Grenzen setzen.

Hierbei ist zu beachten, dass dann das allgemeine Persönlichkeitsrecht wiederum im Lichte der eingeschränkten Meinungs- bzw. Kunstfreiheit auszulegen ist, um die wertsetzende Bedeutung beider Grundrechtspositionen auf der Ebene der Rechtsanwendung im Einzelfall angemessen zu würdigen. Es ist schwierig vorherzusagen, wie die Güterabwägung im Einzelfall ausgehen wird. Das Landgericht sah die Angelegenheit im Hauptsacheverfahren mit überzeugenden Gründen anders und wies die Klage des Schauspielers ab.

Nach der Rechtsprechung des BVerfG, die die Zivilgerichte im Rahmen ihrer Rechtsanwendung beachten, kommt der Meinungsfreiheit für den Diskurs in einer demokratischen Gesellschaft eine geradezu konstitutive Bedeutung zu. Von ähnlich hohem Rang ist die Kunstfreiheit. Die Satire bildet einen wichtigen und vielbeachteten Teil der kritischen Auseinandersetzung mit sozialen, politischen und wirtschaftlichen Phänomenen in der Gesellschaft.

Dies kann gelegentlich für die Träger des Persönlichkeitsrechts, in das durch die Satire eingegriffen wird, zu gewissen Zumutungen führen, die aber hinzunehmen sind. Gleichwohl ist die Satirefreiheit nicht völlig schrankenlos. Aus rechtlicher Sicht darf die Satire eben nicht — wie es Tucholsky in seinem berühmten Zeitungsartikel postuliert hat — alles. Unzulässig ist die Satire dann, wenn sie. Bei einem Eingriff in die Menschenwürde ist ein Güterausgleich überhaupt nicht möglich.

Er ist immer verboten. Jenseits dieser Grenzen hat das Gericht im Wege der Güterabwägung zu ermitteln, welchem der kollidierenden Rechtsgüter der Vorrang gebührt.

Wegen der oben skizzierten Bedeutung von Meinungs- und Kunstfreiheit setzt sich —jedenfalls in den vorliegenden Urteilen der Zivilgerichte — fast immer die Freiheit der Satire durch. Davon gibt es zwei Ausnahmen: Das Persönlichkeitsrecht des Betroffenen kann höher als die Meinungs- oder Kunstfreiheit des Satirikers zu bewerten sein, wenn sich zwischen dem Aussagekern und seiner satirischen Einkleidung Inkongruenzen zeigen.

Dies ist dann der Fall, wenn in der satirischen Einkleidung persönlichkeitsverletzende Behauptungen über den Betroffenen aufgestellt werden, die nicht der Realität entsprechen und dadurch die Satire ohne realen Anlass in eine falsche Richtung zielt. Dieser Vorrang gilt nicht, wenn durch eine Satire eine Person ohne Anlass in Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Ideologie gebracht wird.

Wegen der schweren Verbrechen durch das nationalsozialistische Regime in Deutschland liegt für einen Politiker in einem Vergleich mit der führenden Figur dieses Unrechtssystems eine schwere Persönlichkeitsverletzung. Welche Kriterien legen die Gerichte ihrer Rechtsgüterabwägung in Satirefällen zugrunde? Es ist schwer, einen allgemeingültigen Katalog solcher Kriterien aufzustellen, da die Rechtsgüterabwägung stark von den Umständen des Einzelfalls beeinflusst wird.

Kunstfreiheit zu begründen, sondern es sind das Gewicht und die Tragweite des Eingriffs zu berücksichtigen. Greift die Satire etwa ein die Öffentlichkeit wesentlich berührendes Thema auf, spricht eine Vermutung für einen Vorrang der Meinungs- oder Kunstfreiheit.

Jedoch müssen sich Personen, die sich in die öffentliche Arena begeben haben, auch satirisch überspitzte, von Verfremdungen geprägte und als ungerecht empfundene Kritik gefallen lassen. Daneben hat die Rechtsprechung einen Anspruch auf Geldentschädigung entwickelt, der so im Gesetz nicht vorgesehen ist. Dieser Anspruch setzt voraus, dass es sich um einen schwerwiegenden Eingriff in das Persönlichkeitsrecht handelt und eine Wiederherstellung der verletzten Interessen des Betroffen auf andere Weise nicht möglich oder unzureichend ist.

Allerdings spricht einiges dafür, die extrem restriktive Haltung der Gerichte in dieser Frage zu überprüfen und behutsam zu lockern. Der Artikel Was darf die Satire? Die Autoren setzen sich in dem Sammelband mit dem System der betrieblichen sowie unternehmerischen Arbeitnehmermitbestimmung verschiedener europäischer Länder und Chinas auseinander.

Zudem blicken sie aus rechtsvergleichender Perspektive auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der Tarifautonomie. Das Gemeinschaftswerk ist aus den Beiträgen einer internationalen Konferenz im Sommer am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht zum kollektiven Arbeitsrecht entstanden. Dabei haben die Nutzer die Wahl zwischen Schiedsorten und damit auch Schiedsgerichten auf der ganzen Welt. An dem in dieser Form einzigartigen Werk, haben auch Mitarbeiter des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Privatrecht mitgewirkt.

Martin Illmer , wissenschaftlicher Referent am Institut, hat die umfangreiche Analyse der Schiedsgerichtsbarkeit in England und Wales verfasst, zu der er bereits zahlreiche andere Veröffentlichungen aufweisen kann. Ben Steinbrück, ehemaliger wissenschaftlicher Assistent, hat für den Sammelband die Schiedsgerichtsbarkeit in Indien untersucht. Beck erschienen und wendet sich an eine internationale Leserschaft. Für die Neuauflage wurden wichtige Teile der Kommentierung, unter anderem zum Ausgleichsanspruch, vertieft und erweitert.

Hopt , emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, verfasste Kurz-Kommentar berücksichtigt, dass die offenen Grenzen im Europäischen Binnenmarkt den Wettbewerb auch im Vertrieb intensiviert haben. BGH-Zivilsenats und der Oberlandesgerichte verarbeitet. Der erstmals erschienene Kurz-Kommentar wendet sich an drei Gruppen: Die Kommentierung stellt die Rechte und Pflichten der Beteiligten im einzelnen so dar, dass Rechtsprechung, Praxis und Wissenschaft damit arbeiten können.

Rechtswissenschaftler aus 14 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Schweiz haben in diesem Projekt gemeinsam gesetzesähnliche Regeln für das allgemeine Versicherungsrecht erarbeitet. Die gesetzesähnlich formulierten Regeln wurden durch Kommentare erläutert und mit rechtsvergleichenden Notizen angereichert.

Die Forscher weisen in dem Band auf die Notwendigkeit eines gemeinsamen europäischen Versicherungsvertragsrechts hin und zeigen mit den PEICL eine Möglichkeit auf, dieses zu verwirklichen. Mit der jetzt veröffentlichten erweiterten Auflage ist das Europa überspannende Forschungsprojekt nach einer 15 jährigen Zusammenarbeit vorerst abgeschlossen. Der Sammelband geht auf die vergangenen 50 Jahre seit Verabschiedung des Aktiengesetzes ein und wirft einen Blick in die Zukunft des Aktienrechts.

Im Jahre hat der Deutsche Bundestag ein grundlegend reformiertes Aktiengesetz verabschiedet, das am 1. Januar in Kraft getreten ist. Fleischer selbst spürt in einem längeren Kapitel den rechtsvergleichenden Inspirationsquellen für das Aktiengesetz von nach und erkundet sodann die Ausstrahlung dieser Kodifikation auf ausländische Aktienrechte.

Der Sammelband geht zurück auf ein vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht zusammen mit dem Zentrum für Europäisches Wirtschaftsrecht der Universität Bonn veranstaltetes Symposium im März Zweiter Band aus Langzeitprojekt zu zentralen Fragen des Erbrechts erschienen. Reid von der University of Edinburgh und Marius J. Hier gilt seit jeher der Grundsatz der Familienerbfolge. Die Familie des Erblassers besteht zum einen aus seinen Verwandten.

Hinzukommen kann zum anderen ein Ehegatte. Damit stellen sich für das Recht zwei zentrale Regelungsprobleme: In welcher Reihenfolge sind die Verwandten dazu berufen, den Verstorbenen zu beerben; und wie ist die Position eines überlebenden Ehegatten im Vergleich mit und mit Rücksicht auf die überlebenden Verwandten zu bestimmen? Leitend ist eine historisch-vergleichende Perspektive, die das bunte Bild unterschiedlicher Regelungen in den modernen Rechtsordnungen deutlicher hervortreten und verständlich werden lässt, die im Übrigen aber auch die wesentlichen Strukturelemente dieser Regelungen herausarbeitet und kritisch reflektiert.

Doch langsam ist eine Aufweichung dieser Position erkennbar: Des Weiteren geht Basedow in dem Artikel darauf ein, dass sich im Bereich der Handelsschiedsgerichtbarkeit signifikante Änderungen auftun und sich die Haltung des EuGH in diesem Bereich umkehren sollte.

Die moderne Leihmutterschaft erschüttert grundlegend unser Verständnis von Familie und Elternschaft: Frauen tragen für Andere Kinder aus, die meist genetisch nicht von den Leihmüttern abstammen.

In Deutschland ist dieses Verfahren verboten. Wie geht das Recht jedoch damit um, wenn Paare ins Ausland reisen, um dort durch Leihmutterschaft ihren Kinderwunsch zu erfüllen?

Konrad Duden , wissenschaftlicher Assistent am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, analysiert am Beispiel von sechs Rechtsordnungen, in denen Leihmutterschaft zulässig ist, wer aus Sicht des deutschen Rechts die Eltern solcher Kinder sind. Dabei stellt er fest, dass den Kindern vielfach eine Abstammung von den Wunscheltern verwehrt bleibt. Diesen Befund kontrastiert er mit den Grund- und Menschenrechten der Beteiligten.

Insbesondere die Rechte des Kindes fordern, dass das Kind grundsätzlich in eine rechtliche Familie mit den Wunscheltern integriert werden kann.

Für seine mit summa cum laude ausgezeichnete Dissertation hat er den Serick-Preis erhalten. In der 90jährigen Geschichte der Hague Academy of International Law wurde Jürgen Basedow , Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht, als vierter deutscher Wissenschaftler eingeladen, den alljährlichen General Course zum Internationalen Privatrecht zu halten.

Kürzlich wurde die Langfassung veröffentlicht. Das Leitmotiv der Vorlesung von Jürgen Basedow ist der Gedanke der offenen Gesellschaft, womit zugleich auch die sozialwissenschaftliche Dimension dieser Abhandlung angedeutet wird. Er beleuchtet darin die weitreichenden Konsequenzen der Globalisierung für die private Ordnung internationaler Rechtsbeziehungen. Während sich durch das Vordringen der Rechtswahl privaten Akteuren in vielen Bereichen erweiterte Handlungsspielräume eröffnen, dienen zwingende Kollisionsnormen nach wie vor der Aufrechterhaltung gesellschaftlicher Wertungen und Grundprinzipien.

Insgesamt plädiert Basedow für eine Neugewichtung von privater Gestaltung internationaler Rechtsbeziehungen einerseits und der Durchsetzung staatlicher Ordnungsvorstellungen in grenzüberschreitenden Beziehungen andererseits.

Sammelband zum fünften Deutsch-österreichisch-schweizerischen Symposium zum Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht bei Mohr Siebeck erschienen. Die Publikation geht auf das fünfte Jahrestreffen deutschsprachiger Gesellschaftsrechtler zurück, das im Juni in Hamburg stattgefunden hat.

Die Beiträge behandeln das Enforcement aus privatrechtlicher, öffentlichrechtlicher und strafrechtlicher Sicht. Wer über richterliche Rechtsfortbildung diskutiert, richtet den Blick im Allgemeinen auf rechtstheoretische und verfassungsrechtliche Aspekte. Diese Diskussionen werden nicht überflüssig, wenn man die richterliche Rechtsfortbildung als Tatsache akzeptiert, wie es der Wirklichkeit und auch der Anlage dieses Symposiums entspricht. Freilich gewinnt dann eine andere Frage an Bedeutung: Wie lassen sich Verfahren gestalten, welche die Qualität von Richterrecht zu verbessern geeignet sind und die vor allem eine umfassende Kenntnis der Gerichte von den betroffenen Lebensbereichen und Interessen vermehren können.

So erklärt es sich, dass sich nach wie vor in vielen Ländern die Überzeugung hält, es gebe keine richterliche Rechtsfortbildung, obwohl sie dort in der obergerichtlichen Praxis genauso angelegt ist. Der vollständige Text kann unter http: Jürgen Basedow, Der verfahrensrechtliche Rahmen richterlicher Rechtsfortbildung - Einführender Überblick, Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht 80, 2 , - Der Öffnung der Volksrepublik China nach steht ein wachsendes Interesse deutscher Juristen an der sich wandelnden chinesischen Rechtsordnung gegenüber.

Gleichwohl fehlte bislang eine aktuelle systematische Gesamtdarstellung des chinesischen Zivil- und Wirtschaftsrechts als Grundlegung in deutscher Sprache, um einen Einstieg in diese vielschichtige und spannende Rechtsordnung zu ermöglichen. Zugleich war den Herausgebern ein Anliegen, ein Werk mit klarer Orientierung auf die Rechtspraxis zu schaffen. Mit Vertragsrecht, Deliktsrecht, Eigentumsrecht und Sicherungsrechten werden Kernbereiche des privaten Wirtschaftsrechts erläutert.

Zugleich werden mit dem Familien- und Erbrecht Rechtsbereiche behandelt, denen in Werken zum chinesischen Zivilrecht bislang wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde, obwohl diese besonders reizvoll erscheinen, um die traditionellen chinesischen Rechtsvorstellungen zu verstehen, die eine nicht immer einfach zu erkennende Verbindung mit Elementen des ehemaligen sozialistischen Rechtskreises eingegangen sind.

Ein zweiter Band ist für das übrige Wirtschaftsrecht geplant. Hein Kötz ergänzt den Text der Erstauflage um bisher fehlende Abschnitte und erweitert ihn so zu einer Darstellung des gesamten Europäischen Vertragsrechts. Ein zweiter Band sollte die weiteren Teile des Vertragsrechts behandeln. Hein Kötz , emeritierter Direktor am Max-Planck-Institut für Privatrecht, hat jetzt in der Neuauflage die fehlenden Abschnitte ergänzt und das bisherige aktualisiert.

Damit ist ein erheblicher Teil des Buches als Erstauflage zu werten. Unter "Europäischem Vertragsrecht" versteht dieses Buch die Regeln, die den Rechtsordnungen der europäischen Länder gemeinsam sind: Wie kommt ein gültiger Vertrag zustande?

Nach welchen Regeln wird beurteilt, ob eine Vertragspartei die Erfüllung des Vertrages verlangen, von dem Vertrag Abstand nehmen, ihn widerrufen oder kündigen oder den Kontrahenten auf Schadensersatz in Anspruch nehmen kann? Lassen sich auf dem Gebiet des Vertragsrechts gemeineuropäische Strukturen auffinden?

Gibt es allgemein akzeptierte Regeln? Wie sind sie zu formulieren, wenn man die "Prinzipien des Europäischen Vertragsrechts" oder die Vorschläge des "Draft Common Frame of Reference" berücksichtigt? Dabei werden die Lösungen der nationalen Rechtsordnungen ausführlich - wenn auch stets nur als nationale Variationen eines europäischen Themas - behandelt. Das Buch kann deshalb bei der rechtsvergleichenden Ausbildung der jungen europäischen Juristen eine Rolle spielen, ferner auch dort, wo es um die Vorbereitung europäischen Gesetzesrechts oder um die Reform der nationalen Vertragsrechte geht.

Hein Kötz, Europäisches Vertragsrecht, 2. Die jetzt bei Mohr Siebeck veröffentlichte Publikation geht auf ein Symposium am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg zurück. Die Publikation bietet erstmals einen breiten Vergleich gesellschafts- und kapitalmarktrechtlicher Fragen in Deutschland und den nordischen Ländern. Erläutert werden die Besonderheiten des Gesellschaftsrechts in Skandinavien, das sich in einem Spannungsfeld aus Experimentierfreude und Innovation einerseits und Harmonisierung andererseits entwickelt.

Dem werden die charakteristischen Merkmale und Eigenheiten des deutschen Gesellschaftsrechts gegenüber gestellt. Weitere Beiträge betreffen die neu geschaffene Unternehmergesellschaft in Deutschland und Dänemark, sowie die Rolle der Anteilseigner und des Aufsichtsrats bzw.

Abgerundet wird der Band durch Beiträge zum Kapitalmarkt- und Übernahmerechts. Die Bedeutung der Rechtsvergleichung für die Entwicklung des Rechts ist nicht immer unumstritten. Im Zuge weltweiter Vernetzungen müssen immer öfter aktuelle Rechtsentwicklungen anderer Länder für die Weiterentwicklung des eigenen Rechtssystems berücksichtigt werden.

Da unterschiedlichste Ziele in der rechtsvergleichenden Forschung verfolgt werden können, stellt sich in diesem Zusammenhang häufig die Frage nach der Ausrichtung der jeweiligen wissenschaftlichen Untersuchung.

Zwei Kernbotschaften möchte Jürgen Basedow in dem Aufsatz vermitteln: Zweitens ist die beeindruckende Vielfalt der Forschungsmöglichkeiten nicht zu unterschätzen, welche wiederum den Stil und die Methode der Rechtsvergleichung festlegt. Eine Unterteilung der Rechtsvergleichung in bestimmte Praxisfelder erscheint in diesem Zusammenhang sinnvoll.

So könnten Bewertungskriterien für die jeweils angewandte Methode etabliert werden. Das gilt für die Schuldrechtsmodernisierung in Deutschland ebenso wie für die Neukodifikation des niederländischen Rechts, und es gilt für die Rechtsreform in Mittel- und Osteuropa. Dahinter steht die Beobachtung, dass unser allgemeines Vertragsrecht traditionell ganz überwiegend vom Paradigma der Schuldverhältnisse dominiert wird, die auf einmaligen Leistungsaustausch gerichtet sind.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen damit Kaufverträge. Im internationalen Handelsverkehr spielen nun aber Schuldverhältnisse, die eine längerfristige Leistungsverpflichtung involvieren, eine ebenso wichtige Rolle; die Miete von Ausrüstungsgegenständen, Vertriebsverträge, Franchiseverträge, Lizenzverträge, Handelsvertreterverträge, und Verträge über Dienstleistungen ganz allgemein sind hier zu nennen.

Gelegentlich werden derartige Verträge im Kommentar und in den Anwendungsbeispielen der bestehenden PICC zwar genannt; und in einem Fall bei der Rückabwicklung von Verträgen, von denen eine Partei aufgrund eines Vertragsbruchs der anderen zurückgetreten ist gibt es sogar eine Sonderregel. Somit stellt sich die Frage, ob bestimmte Regelungen, die für Dauerschuldverhältnisse eine besondere Bedeutung besitzen, der Überarbeitung bedürfen, ob jedenfalls die Kommentare präzisieren sollten, wie diese Regelungen auf Dauerschuldverhältnisse anzuwenden sind oder ob die PICC vielleicht auch in dem einen oder anderen Punkt erweitert werden sollten.

Folgende Themen sind als besonders bedeutsam identifiziert worden: Mehr zu den einzelnen Arbeitsgruppen. Kredit ist die Basis der modernen Wirtschaft. Die Technologie wird die ganzen Zocker überleben, auch das dürfte feststehen Wie bemisst sich der Wert von Fiat-Geld? Kannst Du als Normalsterblicher gegen Inflation vorgehen?

Sind die Transaktionskosten bei Geldtransfer über Banken vernachlässigbar gering? Werden Devisenkurse nicht manipuliert? Wem haben wir die Blockchain zu verdanken, nicht etwa dem Bitcoin-Gründer? Hätte Blockchain ohne den Hype auch den gleichen Stellenwert wie heute? Würde Kryptowährungen überhaupt ernst nehmen, wenn es den Bitcoin-Hype nicht gäbe?

Lässt sich das Energie-Problem nicht leicht mit Proof of Stake umgehen wenn die Community dazu bereit ist? Ist es nicht nur ein Vorwand um Bitcoins loszuwerden siehe jetzt China? Ah, endlich eine Verschwörungstheorie. Kritik an Bitcoins kann nicht substanziell sein, es müssen finstere Absichten dahinter stecken, ein "Vorwand, um Bitcoin loszuwerden". Zu meinen Ausführungen hast Du leider nichts geschrieben. Was ich nicht verstehe: Weshalb haben immer alle etwas gegen die Inflation?

Diese wied immer als etwas Schlechtes dargestellt, aber sofern sie sich im niedrigen Bereich kiegt d. Wenn wir keine Inflation mehr hätten oder schlimmer noch: Der Wirtschaft ginge es schlechter und eine höhere Arbeitslosigkeit wären die Folgen.

Das hingegen ist den meisten Bürger zu riskant Michael Auf Deine Ausführungen bin ich indirekt bei meinen Fragen eingegangen. Der "Vorwurf" mit dem Vorwand war nicht auf Dich bezogen sondern auf China. Wer verbietet dort Bitcoin-Mining, weil es zu viel Eniergie kostet? Natürlich die Chinesiche Zentralbank: Wieviel Prozent die Inflation betragen darf, entscheidet die Community. Mein Ansatz ist, dass die dezentralen Blockchains wie Bitcoin als Community-Lösung übereben werden, weil sie ein Stück Demokratie bedeuten.

Genauso wie Linux und die gesamte Open-Source-Bewegung überlebt haben. Die kommerziellen Blockchains werden allerdings einen anderen Ansatz fahren, privat und teils zentralisiert. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Facebook eine dezentrale Währung einführt.

Wenn es einen FacebookCoin gibt, dann wird er auch von FaceBook ausgegeben. Dazu kann ich dieses hervorragende Buch empfehlen: Deswegen sind andere Coins für mich interessanter.

Als erster springt Kodak auf den Zug - der KodakCoin soll bald kommen. Ich denke wir sind noch nicht in der Endphase der Altcoin-Bubble und ob es eine Bitcoin-Bubble gibt, sei dahin gestellt. Ich denke hier muss man ganz klar Unterscheiden: Die Parallelen zur DotCom sind gravierend, jedoch mit einem Unterschied: In der DotCom wurde von vielen Leuten gekauft.

In der Crypto-Welt sind es immer noch sehr wenige Leute, da es 1. Dass es für viele ein böses Erwachen geben wird ist klar. Aber als kleine Beistreuung gehören sie für mich unbedingt in ein Portfolio. Ähnliches könnten wir auch hier sehen. Also Facebook scheint jetzt ernst zu machen. Angeblich will man Nutzer vor Betrug schützen, tatsächlich werden Zuckerbergs Pläne einen eigenen Coin herauszubrigen wohl konkreter.

Hallo Michael, wie stehst du zur Deutschen Bank? Siehst du hier evt. Einstiegsmöglichkeiten oder sogar Parallelen zu Buffets früheren Bank-Investments? Moin Lasse, von der Deutschen Bank halte ich nicht viel. Warum sollte ich in so ein Unternehmen mein Geld investieren? Qualität sieht anders aus und Ramsch zu kaufen, zahlt sich selten langfristig aus.

Wo man die Deutsche Bank verortet, kann jeder selbst entscheiden. Meine Entscheidung habe ich schon lange gefällt: Vielen Dank für Deine hervorragende Arbeit. Wann er sich seinem fairen Wert annähert, kann ich nicht sagen; das bleibt abzuwarten Hallo Michael, ich führe eine jährliche Erfolgs-Statistik: Dax , Kissig, ich.

Das hilft mir dabei einzuschätzen , ob ich mich mehr von Deiner Investmentstrategie übernehme oder bei meiner , konservativeren , noch mehr buy and hold , belasse. Ich habe insgesamt 37 Depotwerte und in nur 3 Verkäufe Pfeiffer, Bertrandt und Cenit komplett getätigt.

Eine Jahresperformance ermittle ich nicht. Ich kann also nicht einfach Konto- und Depotbestand am Jahresende mit dem Vorjahresschluss abgleichen, um eine Rendite auszurechnen.

Allerdings wirft Finanzen keine Zahlen aus bzg. Jahresperformance; ich kann das nur in etwa anhand der grafischen Darstellung ermitteln. In meinem Jahresrückblick hatte ich diesen Wert für benannt: Die Grafik ohne Zahlenwerte findet sich auf dieser Seite. Steuerlich werden Dividenden pauschal mit Abgeltungssteuer belegt, Kursgewinne werden nicht versteuert beim Verkauf.

Eine Vergleichbarkeit mit Privatanlegern ist also nur bedingt möglich Nach den Jahreszahlen scheinen viele enttäuscht zu verkaufen und die Gewinne mit zu nehmen oder verluste zu begrenzen. Ich kann die starke Abstrafung nicht ganz nachvollziehen. Ich habe JDC auch verkauft. Man sieht es auch an der Umsatzentwicklung: Bei der Veröffentlichung des Geschäftsbereichtes erwarte ich auch tief rote Zahlen, da sie jetzt in Blockchain investieren, der Kurs wird evtl.

Ich beobachte jedoch die Aktie, wenn sie die Wachstumsraten erhöhen, würde ich sie wieder kaufen. Kann die Einschätzung wenig nachvollziehen: Beides haben sie in der Vergangenheit mit wachsendem Erfolg getan.

Die Nutzung der Blockchain-Technologie passt exakt zum Geschäftsmodell. Wenn einige Marktteilnehmer da Kryptowährungen hineininterpretieren und einen Hype veranstalten, kann das nicht JDC angelastet werden.

JDC hat sich klar davon distanziert. Und da die Investitionen in das Blockchain-Lab erst Anfang angekündigt wurden, sehe ich nicht, wie davon das Ergebnis belastet werden soll. Deren Verwaltung wird immer aufwändiger und viele Makler können sich diese teure Back Office gar nicht mehr leisten.

Diese Investitionen kosten Geld, bringen aber nicht sofort etwas, da die Einnahmen ja nicht einmaliger Natur sind, sondern wiederkehrend. Das ist vergleichbar mit der Umstellung vom Lizenz- auf das Abomodell bei Softwarekonzernen. Auch Adobe oder Microsoft hatten hier schwierige Quartale bis die Erfolge sichtbar wurden. Und die Kurse entsprechend massiv anzogen. Auf den Krypotokram setze ich nicht.

Wenn sich da etwas Sinnvolles draus ergibt, schön. Für mich sahen sie überzeugend aus. Nachdem der Markt am Tag der Veröffentlichung positiv reagiert hat ist der Kurs inzwischen wieder am SMA50 abgeprallt und liegt heute ca. Woher kommt das schlechte "Sentiment"? Ein hilfloses "sell on good news", vielleicht? Umsatz und Gewinnwachstum stets sehr konservativ sind und meisten deutlich übererfüllt werden und dass in diesen auch noch keine Übernahmen enthalten sind.

Ich bin sicher, der Kurs wird bald anspringen. Und dann geht es ganz schnell. Der Kurs ist ja unter Druck, seit CEO Brickenkamp seinen Rückzug angekündigt hat und wenn ich es richtig verfolgt habe, bisher noch kein Nachfolger explizit benannt wurde.

Schmid in den Vorstand. Möglicherweise warten viele ab, bis sie den Namen den neuen CEO kennen. Ganz so stimmt das nicht, Technotrans hat den langjährigen Finanzvorstand Dirk Engel zum Sprecher des Vorstands ernannt.

Es gibt dort also keine Vakanz mehr. Womöglich geht das jetzt mit dem Buchhalter als Chef alles noch etwas langsamer. Finde ich alles nicht so prickelnd. Danke für die Info! Aber vielleicht kann ja der Buchhalter neue Impulse setzen Zumal Technotrans die letzten Jahre immer deutlich über den eigenen ursprünglichen Prognosen gelegen hat und - anders als einige andere Unternehmen - in die Prognosen keine Übernahmen mit einbezieht.

Mir gefällt diese bodenständige, konservative Art und auch das starke Wachstumstempo sowie die sich erweiternden Margen und Geschäftsbereiche. Diese werden dann noch on Top kommen Bei Navigator drückt der Kurs ja auch nach unten und ich kann mich nicht entscheiden wo ich zuerst aufstocken sollte wobei ttr sicher das solidere Invest ist. Nein, ich habe keine Navigator-Aktien verkauft. Deren Zahlen sind vom Markt nicht so gut aufgenommen worden und der Kurs kam unter Druck.

Dabei lagen die im Rahmen der Erwartungen, nachdem man den Turnaround vollzogen hat zuvor hatte ITC ein neues Geschäftsfeld aufgebaut, das ging aber voll in die Hose. Bei Navigator braucht man Geduld, die Werte werden schon noch gehoben.

Technotrans kann man mit Navigator nicht vergleichen, denn Technotrans ist ein hochprofitables Wachstumsunternehmen. Mit einem KGV um 20 nicht billig, aber aufgrund des starken, profitablen Wachstums aber eben auch nicht teuer. Bei 40 Euro für mich ein ganz klarer Kauf mit Kursziel 55 Euro. Technotrans agiert sehr transparent und man hat keine Schwierigkeiten, die Aktien zu handeln.

Das sind Argumente, die für ttr als Investment sprechen. Der erste mit schwachen Nerven, der unbedingt verkaufen will, wird dann auf den Geldkurs eingehen. Damit bin ich am Freitag um Dieser Kurs von Ich frage nicht nur, weil deren Kurs gefallen ist. Das ist der von anderen Aktien auch, und Aumann zB halte ich nach wie vor für sehr aussichtsreich. Doch mein Eindruck von MPC ist zweigeteilt: Wozu da, frage ich mich, die Kapitalerhöhungen? Der Anteil der Invesoren wird dadurch verwässert und Geld ist doch da.

Ist mir da was entgangen? Das Umfeld für Asset Manager ist momentan herausfordernd. Das lastet immer wieder auf dem Kurs. Ernst Russ gab heute Zahlen bekannt, die die Erwartungen nicht erfüllt haben.

Und Lloyd Fonds musste ja schon vor einiger Zeit massiv zurückrudern. Einen Vergleich mit Publity halte ich nicht für angebracht, da deren Geschäftsmodell komplett anders ist und dort inzwischen mehrfach die vollmundigen Ankündigungen nicht eingelöst werden konnten.

Des Weiteren hat man dort inzwischen erhebliche Risiken - ich will da aber gar nicht mehr in die Diskussion einsteigen, da ich Publity ja bereits vor längerer Zeit aussortiert habe, gerade wegen des sich enorm verschlechternden Chance-Risiko-Verhältnisses. Auch wenn die zu hohen Erwartungen nach dem Turnaround auch wegen der niedrigen Basiseffekte nicht völlig eingelöst werden konnten.

Die verdienen gutes Geld und sind auch nicht zu teuer bepreist auf dem aktuellen Kursniveau. Vermutlich wird man aber woanders bessere Chance-Risiko-Verhältnisse auftun können, daher kaufe ich hier momentan auch nicht nach. Daher habe ich mich schon vor einer Weile von beiden Aktien verabschiedet und meine Gewinne mitgenommen.

Die Kurse waren ja stark angestiegen und bröckelten dann vor sich hin. Beide beobachte ich aber weiter und könnte mir auch einen Wiedereinstieg vorstellen, wenn sich abzeichnen sollte, dass die Investitionen Früchte tragen und keine Millionengräber sind.

Polytec hat allerdings zuletzt enttäuscht. Weil es operativ deutlich schlechter läuft als gedacht. Und für Nullwachstum und rückläufige Gewinne ist die Aktie dann aktuell eben doch noch zu teuer, auch wenn der Kurs erheblich unter den Höchstkursen notiert. Denke, es gibt einige interessantere Titel unter Chance-Risiko-Aspekten. Hallo Michael, ich beobachte das seit einigen Tagen die Aktie deiner Altempfehlung Genworth wieder steigt. Hat es neue Eantwicklungen bei der Fusion mit oceanwide gegeben?

Hast du eine Meinung zu der Roy Ceramics? Die Gelder aus dem Verkauf der Liegenschaft in China sind mitlerweile komplett bei der dt Mutter gelandet und zum teil schon wieder neu in den USA investiert. Tja, was soll ich sagen, der Deal kam nicht zustande, obwohl er für das Frühjahr geplant gewesen war. Inzwischen ist und die beiden Unternehmen haben gerade den vierten! Und bisher drückte GNW auch ein Refinanzierungsproblem das inzwischen durch eine neue Anleihe gelöst ist und natürlich das Long-Term-Care-Versicherungsproblem, also die privaten Pflegeverträge.

Die beiden Töchter in Kanada und in Australien sind übrigens börsennotiert und ihre Marktkapitalisierung deckt GNWs eigene Börsenkapitalisierung mehr als ab. Nun gab es jedoch eine interessante Wendung Vielleicht wird GNW doch noch zur Rakete - wenn auch für zu spät. Und auch wenn die Übernahme nicht klappen sollte, ist GNW inzwischen so gut aufgestellt, dass die früheren Bedenken, das Unternehmen könne nicht überleben, vom Tisch sind.

Aber wie sagte Ben Graham? Hallo Michael, was hälst du von dem Wert Agrarius Ag? Die Entwicklung der wichtigsten Agrargüter sollte dem Wert Rückenwind geben. Nach der Selbstbeschreibung ist die Agrarius AG "ein auf die professionelle Flächenbewirtschaftung in Rumänien spezialisiertes Landwirtschaftsunternehmen". Hierzu habe ich weder örtlich noch inhaltlich einen Bezug und keinerlei Kompetenzen; ich kann daher keine qualifizierte Bewertung vornehmen, so dass das Unternehmen für mich nicht infrage kommt.

Ein guter Zeitpunkt für einen Einstieg? Wie ist deine Meinung zu diesem Wert? Nein, Mutares werde ich mit der Kneifzange nicht mehr anfassen. Ich hatte im Februar begründet , weshalb ich bei Muatres ausgestiegen bin bitte auch die Kommentare dazu lesen und in den letzten Wochen ist alles noch viel schlimmer geworden: Mutares kann die Aktien nur weit unterhalb der ursprünglichen Bewertungen an den Mann bringen und dann auch noch unterhalb der Bookbuildingspanne.

Aber es kommt noch "besser": Man kann also nur feststellen, dass Mutares die Anleger wochenlang an der Nase herum geführt hat, dass man sein Business nicht versteht und schlecht macht und dass man fortgesetzt Ad-hoc-Meldungen mit Selbstbeweihräucherungsphrasen absetzt, die mit der Realität nichts zu tun haben. Mit solchen Leuten will ich nichts zu tun haben! Es gibt an der Börse viele gute Unternehmen mit seriösem Managagement und zukunftsfähigem Geschäftsmodell zu attraktivem Preisen.

Gerade auch im Bereich der Beteiligungsgesellschaften. Hallo Michael, vielen Dank für Deinen tollen Blog! Deine Beiträge zu den Unternehmen sind stets tiefgründig recherchiert und trotzdem verständlich. Es handelt sich um einen deutschen Windparkbetreiber, der mittels Akquisitionen schon über ein beachtliches Portfolios an v.

Aufgrund der vergangenen schwachen Windjahre hat der Kurs etwas korrigiert. Für eine kurze Einschätzung wäre ich Dir sehr dankbar Bei ABO sind die Umsätze noch dünner. Daher taucht ABO bei mir nicht wirklich auf dem Schirm auf. Mein Engagement in Windparks beschränkt sich auf die wenigen der 3U Holding. Michael, kannst du überhaupt den Überblick behalten bei deiner langen Empfehlungsliste? Auch wenn du es beruflich machst, stelle ich es mir sehr schwer vor.

Bei den meisten Werten muss ich ja nicht immer sofort und unmittelbar "dran" sein, wenn die Zahlen bringen. Da lese ich im ersten Moment nur kurz drüber, ob die sich im Rahmen meines Investmentcases bewegen. Nur wenn das nicht der Fall ist und ich negativ überrascht werden, springt der Wert und die zahlen bei mir auf Priorität 1 und ich überlege, ob ich schnell reagieren muss.

Des Weiteren muss man Turnaroundwerte natürlich enger begleiten, weil hier wenig er Raum für Fehler und Fehlentwicklungen ist. Erleichtert wird mir das Ganze auch dadurch, dass ich ja einige Cluster habe, wie z.

Beteiligungsgesellschaften oder Asset Manager. Da habe ich ja gewisse Branchenerwartungen und wenn die ersten Zahlen liefern gibt das schon eine Tendenz, ob ich hier insgesamt aufmerksamer sein muss, oder ob eher alles easy schniesy läuft. Ansonsten bleibt mir auch in der Earnings-Season ja genügend Zeit, mich auch etwas später noch mit den Unternehmen und den Zahlen zu beschäftigen.

Und ich muss ja nicht zu jedem Wert alle paar Wochen einen Artikel verfassen. Das mache ich nach Lust und Laune. Corning liegt daher auch schon eine Woche "rum", dabei ist der Wert gerade wieder richtig interessant Geely sieht wie ein free lunch aus.

Wachstum ist irre die Bewertung normal. Gefahr droht aus meiner Sicht aus dem beschneiden der Subventionen und evtl. Irre ist deine Meinung. Alle Autohersteller sehen optisch günstig bewertet aus Tesla mal ausgenommen ; das ist aber keine Branche für mich, weil sie sehr zyklisch und extrem kapitalintensiv ist. Auch wenn Buffett bei GM investiert ist, hat er doch mal davor gewarnt, in Branchen "im Umbruch" zu investieren.

Danke ich dir für deinen unermüdlichen Einsatz hier auf diesem Blog! Liebe Grüsse aus der Schweiz David. Und nicht alle von mir angerissenen Unternehmen landeten auf der Watchlist.

Daher entwickelte sich daraus später die "Empfehlungsliste". Damals hatte das Blog einige hundert Leser im Monat, inzwischen sind es ja einige Vorkommastellen mehr ich wollte erst "Nullen" schreiben, aber das hätte man auch ziemlich missverstehen können ;-. Hallo Michael, hat sich an deiner Einschätzung zu Genworth Financial seit deinem letzten Post irgendwas geändert? Hast du da eine Meinung zu?

Nö, bei Genworth Financial habe ich keine neue Einschätzung. Es gab zuletzt zwei Nachrichten, die den Kursabsacker vielleicht erklären können. Die Zeitschiene ist also weitere Wochen nach hinten gerückt. Danke für die schnelle Antwort und deine fundierten Blogartikel.

Ich sehe den Haken auch nicht und bin mit zehn Prozent investiert. Sagen wir's mal so: Sollte die Übernahme doch noch scheitern, müsste GNW alleine klar kommen. Das ist kein Selbstgänger, aber sie haben sich die letzten Jahre über strukturell erholt und besser aufgestellt, so dass dies möglich wäre. Vor allem haben sie ihre Finanzierungsstrukturen verbessert und die ausstehenden Kredite umgeschuldet - hier hatte der Markt ja immer Befürchtungen,o b das gelingt.

So, das ist dann auch der Punkt, wo das Schwein durch den Knick bricht: Was sie eigentlich ohne Probleme hinbekommen wollten, aber Erstmal müssten sich alle auf die neue Situation einstellen und das kann etwas dauern.

Und zu welchen dann möglichen Konditionen. Bleibt also alles im Fluss. Und spannend, trotz der Lethargie. Ein Widerspruch in sich. Und trotzdem ist es so Einfach, um Kapital nach Patrizia umzuschichten, das Du wahrscheinlich für aussichtsreicher hältst? Oder siehst du bei den beiden darüber hinaus konkrete Probleme? Nun müssten sie im operativen Geschäft Erfolge vorweisen und das klappt bei beiden nicht - trotz boomenden Immobiliensektors und eines Schifffahrtsmarktes, der sich deutlich erholt hat von den Tiefstständen.

Der zweite Teil meines Investmentcases, das ordentliche Geldverdienen als Asset Manager scheint bei diesen beiden nicht hinzuhauen. Ob sich die Lage in absehbarer Zeit erheblich verbessert und somit auch die Geschäftszahlen, daran habe ich inzwischen begründete Zweifel.

Und daher streiche ich beide Werte von der Liste und habe sie auch in meinem Depot glatt gestellt. Woanders sehe ich mein Geld potentiell ertragreicher angelegt Ich werde aber, wie üblich, meine Entscheidungen zu den Werten noch in einem oder mehreren Artikeln ausführlicher darlegen.

Und meinen Investmentcase für Select Energy Services bin ich ja auch noch "short". Die haben raketengleiche Zahlen vorgelegt Gewinneverdopplung , aber Mr. Nur so viel vorab: Select Energy Services bewertet der Markt aber noch falsch nicht als Infrastrukturwert und damit viel zu niedrig.

Market aber aufwachen, da bin ich sicher Ist das geheimer hanseatischer Flurfunk? Aber Du wirst Deine Gründe haben, bin gespannt auf die ausführliche Version. Würde mich auch interessieren. Nächste Quartalsmitteilung kommt Ende August. Wollte Schrittweise in Select. Order gibt nicht durch Wie es dann so kommt habe ich jetzt eine Doppelte Position auf einmal und bin schon rot.

Könnte mich ärgern, bin erstmal geduldig. Neuer Schwung durch news oder gute Zahlen!? Wer hat eine Einschätzung!? Und dafür hatte sich Corestate ja auch mit frischem Kapital aufmunitioniert. Kurzfristig erwarte ich also keinen Kurssprung.

Wenn es aber dann los geht und der Markt Corestate wieder anders bewertet, kann es ganz schnell gehen und die Kurse davon laufen. Das haben wir in der kurzen Börsengeschichte von Corestate ja schon einmal erlebt Wenn man sich die Kennzahlen von Corestate anschaut, kann man sich schon mal die Augen reiben: Mit den heutigen Halbjahreszahlen ist man auf sehr gutem Weg dorthin.

Also das, was man von einem dahinsiechenden Blue Chip erwarten würde, aber nicht von einem Wachstumsunternehmen. Ich denke, wenn das KGV bei 30 läge, würde manch einer argumentieren: Bin gespannt auf die nächsten Monate Hallo Michael, Erstmal vielen Dank für deinen tollen Blog.

Du hattest ja schon bereits zwei Artikel zu Leoni geschrieben. Einmal als du deine Case vorgestellt hast und dann nochmal das kurze Update zu den gesamten Autozulieferern. Nach den gestrigen Zahlen ist die Aktie ja ziemlich abgestürtzt. Der Markt bemängelt ja die Profitabilität und den negativen Cash Flow. Ist deine Case immer noch intakt und siehst du das ganze langsam auch etwas kritischer? Die Automobilwerte und auch die Zulieferer, wie Leoni , leiden allesamt unter Dieselgate und der Ungewissheit über die neuen Abgastests - und natürlich wegen der drohenden Strafzölle.

Viele Hersteller haben massiv auf Halde produziert und dieser Stau wird irgendwann in den Markt gedrückt werden, was zulasten der dann tagesaktuellen Produktion gehen muss und wird.

Eine verringerte Produktion bei den Autoherstellern führt aber zwangsläufig zu reduzierten Mengen und Gewinnen bei den Zulieferern. Und die können sich ja nicht aus dem Stand einfach andere Kunden suchen oder in andere Branchen expandieren. Momentan ist kaum absehbar, wie weit die Kurse in der Branche noch fallen werden.

Die Kurse sind zwar stark psychologisch getrieben, aber eben auch mit einem ernsten fundamentalen Kern. Den man nicht quantifizieren kann. Momentan ist die gesamte Branche eine Blackbox und das gilt auch für Leoni und deren Perspektiven. Was auf eine Überbewertung hin deuten könnte. Vor allem bei unheilbaren Krankheiten und für Verbesserung der Lebensbedingungen in der Dritten Welt. Sprich China, Brasilien etc. Also unabhängig von Europa. Sehe da jetzt nur einen Wert aus Kanada. Ne, ich fokussiere mich überwiegend auf Deutschland und die USA.

Hallo Michael, was hälst du von den Delignit Halbjahreszahlen? Ich habe die Zahlen von Delignit nur überflogen, aber nichts Auffälliges Negatives entdeckt.

Als Automobilzulieferer hätten hier ja durchaus negative Eindrücke aufgrund der teilweise gedrosselten Pkw-Produktionen erwartet werden können.

Läuft im Grunde so, wie mein Investmentcase es vorsieht. Und nachdem der massive Kursanstieg und die damit verbundenen Überbewertung wieder abgebaut sind, ist auch der Kurs wieder interessant er Hallo Michael, wie siehst du aktuell Aurelius?

Seit der Dividendenzahlung gings nun ca. Gab doch keine schlechten News. Freue mich auf deine Antwort. Aurelius weist eine überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite auf; das klassische Muster bei solchen Werten ist, dass die Kurse in den Wochen vor der HV deutlich anziehen und danach umso stärker fallen, wenn sich die Dividendenjäger wieder verabschieden.

Also teilweise deutlich über den Dividendenabschlag hinaus. Ich habe mich in diesem Jahr diesem Muster angepasst und daher die letzten Wochen einen reduzierten Bestand. Dass der Kurs soweit runtergeht, das habe ich allerdings nicht erwartet.

Bei Aurelius verhält es sich ähnlich wie bei der Deutschen Beteiligung , über die ich ja heute einen ausführlichen Artikel verfasst habe. Da waren bei einigen vielleicht die Erwartung zu hoch, weil sie glaubten, solche Ausnahmejahre mit solchen Ausnahmegewinnen würden von nun an in jedem Jahr stattfinden.

Aber so funktioniert das Geschäft der Finanzinvestoren nicht. Die sind in allen Assetklassen unterwegs und auf allen Kontinenten. So eine "Verstetigung" des Geschäfts kann die vergleichsweise kleine Aurelius noch nicht bieten. Daher sind die Gewinne von Jahr zu Jahr stark schwankend. Ich nutze die Ausverkaufskurse also zum Kauf. Das dürfte Kurs stützend wirken. Für jeden Euro kriegt man also mehr Aurelius. Moin Michael, bist du noch bei Shareholder Value Bet.

Ja, ich habe noch ein paar Aktien der Shareholder Value Beteiligungen im Depot; allerdings hatte ich meinen Bestand reduziert, nachdem das Management vor einiger Zeit angekündigt hatte, die Cashquote deutlich nach oben zu fahren.

In vielen Nebenwerte-Foren hört man viel positives über die Aktie, vor allem in Hinblick auf die europäische Expansion. Wie ist deine Meinung? Erlebnis Akademie ist ein feiner deutscher Spezialwert. Ich denke, da wächst ein interessantes und sehr erfolgreiches Unternehmen heran, an dem man als Aktionär noch lange seine Freude haben wird.

Daher habe ich das Unternehmen auch bisher nicht in meinem Blog erwähnt oder gar auf die Beobachtungsliste gesetzt. Inzwischen scheinen meine Erwähnungen bei einigen kleineren Werten durchaus zu Kursbewegungen zu führen, daher schränke ich mich hier manchmal bewusst ein.

Ich kann dazu leider nichts genaues finden. Hallo Michael, ich hätte gerne deine Einschätzung zu Aumann. Die Zahlen wurden vom Markt gefeiert. Allerdings sehe ich kritisch betrachtet kaum organisches Wachstum. Auch der Auftragsbestand war ggü. Moin Moin, Hypoport ist einer der stärkeren Aktien zur Zeit. Habe sie bei Euro ins Portfolio gelegt. Nun überlege ich diese zu verkaufen während die Party noch am schönsten ist.

Meiner Meinung nach ist zahlentechnisch dieses Unternehmen überteuert. Mich wundert es auch schon, dass du von der geilen Party kein Wort verlierst: Sstimmt, Hypoport rennt momentan wie bekloppt, da könnte man schon versucht sein, Gewinne mitzunehmen. Allerdings rechtfertigt die fundamentale Entwicklung ja auch steigende Kurse, die weiteren Aussichten sind weiterhin sehr gut, da der Trend weiter hin zu digitalen Abschlüssen bei Krediten und Versicherungen geht, während die Zinsen niedrig und die Immobilienpreise hoch sind.

Und wohl auch noch eine weile bleiben. Mag sein, dass man heute verkaufen sollte und einigen Wochen die Aktien günstiger zurückkaufen kann. Moin Wie kam es eigentlich dazu dass MPC und ernstruss vor etwa 2w von der beobachtungsliste geflogen sind?

Ja, Michael hat es an anderer Stelle damit begründet, dass er nicht mehr an den Boom der Schiffahrtsbranche glaubt. Werde auch noch was dazu schreiben - sobald mich zu diesem Thema die Muse küsst. Momentan habe ich dazu keine Lust Stimmt aber schon, dass es vor allem an den sich wieder eintrübenden Signalen aus dem Schifffahrtsbereich geht. Hallo Michael, welche dieser Werte würdest du aufgrund attraktiver Bewertungen aktuell am ehesten Nachkaufen? Auch hieraus resultiert der NAV-Abschlag, da diese Beteiligungen selbst nicht gerade billig sind bzw.

Beide Unternehmen haben eine gut gefüllte Kriegskasse und können auf Einkaufstour gehen - bei MBB ist dies der eigentliche Trigger für steigende Kurse. Aurelius ist momentan fair bewertet zum NAV. Das sieht aber wieder ganz anders aus, daher dürfte der Kurs bald wieder die positiven Zukunftsaussichten stärker berücksichtigen als aktuell.

Auch hier war nach dem Boomjahr eine Konsolidierung angesagt und es dürften im nächsten Jahr auch wieder gewinntreibende Verkäufe anstehen. Die hat sich durch den Verkauf der drei Immobilien aus dem Warehousebestand nun erheblich reduziert und daher steht Corestate noch besser da.

Für mich nur eine Frage der zeit, wann der Kurs wieder richtig ins Laufen kommt. Technotrans leidet noch unter dem doppelten Führungswechsel und dem Abflauen des Elektro-Mobilitätshyps.

Könnte gut sein, dass sie gewinnseitig nur am unteren Ende der Gewinnprognose durchs Ziel gehen in diesem Jahr. Auch bei ttr gehören Zukäufe zum Geschäftsmodell und hier gab es bisher nur zwei kleine Add-ons.

Bei Ringmetall hat die Kapitalerhöhung für frische Mittel gesorgt und ich gehe davon aus, dass diese zügig und gut eingesetzt werden. Der hohe Stahlpreis und die Probleme in der Türkei sind hier Unsicherheitsfaktoren, die vor Bekanntgabe der nächsten Zahlen das positive Bild etwas trüben. Bei einer negativen Überraschung könnte der Kurs einen Wirkungstreffer einstecken. Wobei eben nicht ausgemacht ist, ob es überhaupt eine negative Überraschung geben muss- bisher hat Ringmetall diese Probleme gut abfedern können.

Aber ob sie deshalb auch die beste Kursperformance hinlegen werden in nächster Zeit, kann ich natürlich überhaupt nicht abschätzen. Hallo Michael, heute wurde Vapiano gut abgestraft, in den letzten Jahren wurde bewiesen, dass man gut wachsen kann. Wenn die Geschichte 5 Jahre so weiter läuft könnte es sehr gut aussehen wenn man heute kauft.

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