Empfehlenswerte Aktien in Österreich



Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge enden jedoch ca. Beim Trading unterscheidet man zwischen langfristigem Trading, bei dem Aktien und Wertpapiere mit dem Ziel gekauft werden, sie lange zu halten und als Wertanlage zu nutzen. Eine wenig beachtete Strategie besteht darin, zunächst einen Put mit Basispreis im Bereich des gewünschten Einstiegskurses in die Aktie zu platzieren verkaufen. Dabei muss es sich aber nicht um ein spezielles Konto handeln, sondern es kann ein gewöhnliches Tagesgeldkonto sein.

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Das Angebot an Optionskontrakten einer Terminbörse ist normalerweise mit dem der Future -Kontrakte abgestimmt. Da der Vertrag bilateral ausgehandelt wird, ist er im Prinzip frei gestaltbar. Eine einmal eingegangene Position kann nur in Verhandlung mit dem Vertragspartner vorzeitig beendet werden. Alternativ kann das eingegangene Risiko durch ähnlich oder exakt gleich ausgestaltete Gegengeschäfte abgesichert werden.

Letztendlich können Optionen noch als Wertpapier gestaltet werden Optionsschein. Optionsscheine sind auch frei gestaltbar, allerdings muss der Emittent dabei Abnehmer für die konkrete Ausgestaltung finden. Für den geregelten Handel mit Optionen ist es Voraussetzung, dass die Basiswerte an liquiden Märkten gehandelt werden, um jederzeit den Wert der Option ermitteln zu können. Im Prinzip ist es jedoch auch möglich, dass der Basiswert beliebig gewählt werden kann, solange es möglich ist, die im Abschnitt Sensitivitäten und Kennzahlen beschriebenen nötigen Variablen zu bestimmen.

Wird der Ausübungspreis dabei mit dem Kassakurs verglichen, so spricht man von at-the-money-spot. Wird der Ausübungspreis mit dem laufzeitgleichen Terminkurs verglichen, so spricht man von at-the-money-forward.

Sensitivitätskennzahl, die angibt, welchen Einfluss der Preis des Basiswertes auf den Wert der Option hat. Das Delta ist insbesondere im Zusammenhang mit dem sogenannten Delta-Hedging wichtig. Für den Inhaber der Option ist das Theta normalerweise negativ, eine kürzere Restlaufzeit bedeutet also immer einen geringeren theoretischen Wert. Das Rho einer Option gibt an, wie stark sich der Wert der Option ändert, wenn sich der risikofreie Zinssatz am Markt um einen Prozentpunkt ändert.

Der Hebel wird errechnet, indem man den aktuellen Kurs des Basiswerts durch den aktuellen Preis der Option dividiert. Bezieht sich die Option auf ein Vielfaches oder einen Bruchteil des Basiswerts, muss dieser Faktor in der Rechnung entsprechend berücksichtigt werden.

Man spricht hierbei vom Bezugsverhältnis Ratio. Auch hier ist jedoch wieder zu beachten, dass sowohl das Delta und das Omega und die meisten anderen Kennzahlen sich ständig ändern. Trotzdem bietet das Omega ein relativ gutes Bild von den Chancen der entsprechenden Option.

Je stärker der Preis schwankt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit , dass sich der Wert des Basiswertes stark verändert und damit der innere Wert der Option steigt oder sinkt. In der Regel gilt, dass eine höhere Volatilität einen positiven Einfluss auf den Wert der Option hat. In extremen Grenzfällen kann es sich jedoch genau umgekehrt verhalten. Die Restlaufzeit beeinflusst den Wert der Option ähnlich wie die Volatilität.

Je mehr Zeit bis zum Ausübungsdatum vorhanden ist, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich der innere Wert der Option ändert. Ein Teil des Wertes der Option besteht aus diesem Zeitwert.

Es ist theoretisch möglich, den Zeitwert zu berechnen, indem man zwei Optionen vergleicht, die sich nur durch ihre Laufzeit unterscheiden und ansonsten identisch sind. Dies setzt aber den unrealistischen Fall eines nahezu vollkommenen Kapitalmarkts voraus.

Der Anstieg des risikofreien Zinssatzes hat einen positiven Effekt auf den Wert von Kaufoptionen Call-Option und einen negativen Effekt auf den Wert von Verkaufsoptionen Put-Option , weil nach den gängigen Bewertungsmethoden die Wahrscheinlichkeit eines Kurs- oder Wertanstiegs des Basisguts an den risikofreien Zinssatz gekoppelt ist.

Das liegt daran, dass das Geld, das dank des Calls nicht in einen Basiswert investiert werden muss, zinsbringend angelegt werden kann. Je höher die Zinsen einer alternativen Geldanlage sind, desto attraktiver ist der Kauf eines Calls.

Beim Put ist die Situation umgekehrt: Je höher das Zinsniveau, desto niedriger ist der Zeitwert des Puts, weil man theoretisch den Basiswert der Option besitzen müsste, um das Verkaufsrecht in Anspruch nehmen zu können. Zur näheren Begründung siehe noch unten. Vom Optionspreis gedanklich streng zu trennen ist der für die zugrunde gelegte Sache verabredete Kaufpreis das ist das Austauschverhältnis zwischen beiden.

Das angelegentliche Basisgut bildet seinerseits den Gegenstand des Optionsrechtes. Selbes Gut ist im Falle der Auslösung der Option von einer Partei des Optionsgeschäftes auf die andere zu übertragen und von dieser sodann zu vergüten. Den als Äquivalent für das Grundobjekt zu entrichtenden Preis ist man mit dem Namen Ausübungspreis oder Basispreis Grundpreis, Kursbasis, " exercise prise", " strike-" oder "striking price" der Option zu bezeichnen gewohnt.

Eben jener Ausübungspreis ist im Fall der Geltendmachung des Optionsrechtes im Austausch für den Grundgegenstand tatsächlich auszulegen. Das Basisobjekt einer Option Basisgut, Basiswert, Basistitel, Basisinstrument, " underlying asset ", " underlying contract ", " notional " bildet den Gegenstand des Optionsgeschäftes, das ist das Kauf- oder Tauschgut, auf dessen bedingten Austausch sich das Recht aus dem Optionsvertrag bezieht.

Grundsätzlich können alle marktgängigen Güter, Finanztitel, desgleichen Zinssätze, ja selbst wieder Derivate als auch sonstige wirtschaftliche Vorteile den Gegenstand eines Optionsgeschäftes abgeben. An die Stelle des Anspruchs auf effektive Zubringung des Basiswertes kann nämlich, falls so vereinbart, der Anspruch auf Erfüllung durch Wertausgleich Cash Settlement treten.

Dies Verfahren ersetzt dann bei Fälligkeit das Arrangement der wechselseitigen Übertragung der in Rede stehenden Wirtschaftsgüter durch Barabgeltung, ohne dabei eine Partei gegenüber dem Fall einer tatsächlichen Abwickelung finanziell schlechter zu stellen.

Optionen haben in aller Regel eine im Voraus begrenzte Laufzeit Gesamtlaufzeit; Kontraktlaufzeit, " time to expiration ", " term to expiration ", " time to maturity ". Nur binnen dieser kann das Optionsrecht geltend gemacht werden. Das Verfalldatum ist herkömmlich auf das Ende der vereinbarten Laufzeit der Option gelegt. Das Ausübungszeitpunkt bezeichnet denjenigen Zeitpunkt eines Kalendertages, an dem das Optionsrecht der Sache nach durch förmliche Kündigung resp.

Stilreine "Europäische Optionen" können, wie eingangs aufgezeigt, nur am Verfalltag zur Ablaufszeit " cut " ausgeübt werden. Im Falle von "Amerikanischen Optionen" hingegen kann der Ausübungstag — vielleicht erst nach Verstreichen einer verhandelten Sperrdauer —, sowie vom Halter beansprucht, auf einen beliebigen Tag innerhalb der Optionsfrist fallen. Das Optionsrecht ist mit Fristablauf endgültig erloschen.

Sohin ist von ihr nichts mehr da, wofür ein Preis sich zu entrichten lohnte Extinktion. Der Ausübungstag kann dem Erfüllungstag durchaus einige wenige Tage voraufgehen. Hierzu zählen, um nur eine herauszugreifen, "Bermuda Optionen". Dieserart Optionen kennzeichnen sich dadurch, dass sie gleich über mehrere fixierte Kalendertage verfügen, die in gewissen Zeitabschnitten voneinander abstehen, wo ihre Ausübung möglich wird.

Ja ihr ganzes Wesen liegt in ihrer Bedeutung als Recht auf ein solches Anrecht: Mit diesem Wahlrecht hält sich der Optionsbefugte für eine gewisse Spanne Zeit die Möglichkeit offen, das fragliche Wirtschaftsgut zu dem ausgemachten Ausübungspreis zu kaufen oder zu verkaufen.

Das Recht, wie ein Optionsrecht es als solches ist, muss der Wahlberechtigte indessen nicht beanspruchen. Der Optionsinhaber kann und darf sich so denn auch die Freiheit nehmen, sein Recht aus der Option ungenützt vergehen zu lassen und von dem Geschäft zurückzutreten, zu abandonnieren. Dieses Merkmal macht den grundlegenden Unterschied von Optionen zu den unbedingten Termingeschäften "symmetrisches Termingeschäft"; " unconditional forward transaction" aus, zumal zu der Klasse der Futures und Forwards.

Mit den letzterwähnten Geschäften verpflichten sich die kontrahierenden Parteien mit rechtsbindender Kraft, sofern ein befreiendes Gegengeschäft vorher ausbleibt, den zugrunde liegenden Wert zum Fälligkeitstermin anzukaufen als Terminkäufer, Long resp. Rechte und Pflichten sind beim Optionsgeschäft sichtlich höchst asymmetrisch verteilt. Die Rechte aus einer Option liegen ganz einseitig allesamt auf Seite des Prämiengebers. Nur er ist der Wähler. Es gilt dies ungeschmälert auch von den Hauptpflichten aus einem solchen, die ebenso ungleichseitig verteilt ausnahmslos allein aufseiten des stillhaltenden Prämienziehers gelegen sind.

Insoweit kommt eine Option einem einseitig verpflichtenden Vertrag gleich contractus unilateralis. Der Verkäufer einer Option übernimmt mit dem offenen Verkauf derselben " option writing "; " naked option " grundsätzlich die Verpflichtung , während der Andauer der Optionsfrist bezw. Im Gegensatz zum Optionsbefugten, der sein Optionsrecht gegen Entgelt erworben hat Käufer der Option und der das Recht bei Geneigtheit geltend machen kann, ist der Prämienzieher Verkäufer, Stillhalter der Option mithin zum Stillehalten verurteilt.

Ihm ist nach Optieren des berechtigten Optionskäufers die Verpflichtung aufgetragen, den Inhalt der Abmachung aus dem Optionsgeschäft in vollem Umfang sachlich zu erfüllen Asymmetrie von Rechten und Verpflichtungen.

Er kann gegen die Geltendmachung des Optionsrechtes nichts einwenden. Er hat keine Wahl, er muss sich unter dieser Bedingung der Willenserklärung des Optionsinhabers fügen resolutive Potestativbedingung. Da nun der Halter einer "Amerikanischen Option" den Zeitpunkt der Ausübung " exercising " frei wählen kann, muss der Stillhalter während der gesamten Optionsfrist in jedem Augenblick, sofern überhaupt andienungsfähig, auf eine gegenständliche Auslieferung bzw.

Übernahme und Bezahlung des Basiswertes vorbereitet sein. Ein anderes ist es mit dem Fall unanbringlicher Marktgegenstände. Sämtliche der aus Marktwertänderungen von Optionsgeschäften solcher Art herrührende Gewinn- und Verlustsalden, denen der Gattung nach abstrakte oder nicht lieferbare oder nicht lieferwürdige Basiswerte unterlegt sind, wie z. Indices , Zinssätze, Volatilitäten usw.

Durch einen regelrechten Barausgleich sind beide Seiten eines Optionsgeschäftes finanziell gleichgestellt, falls ein Vollzug durch dingliche Übertragung des Basiswertes " physical settlement " wahrhaftig vorgenommen worden wäre Wertäquivalenz. Sowie der Inhaber einer landläufigen "Amerikanischen" Option für deren Auslösung optiert, gleichviel ob während der Andauer " early exercise " oder am Schluss ihrer Laufzeit, hat er mit diesem Akt seinen Anspruch aus ihr ein für alle Mal durchgesetzt und kann ihn darum fortan kein zweites Mal mehr geltend machen.

Mit Beanspruchung des Rechtes wird die Option in sich hinfällig, ihr Recht ist hernach rettungslos verwirkt. Verzichtet der Optionsinhaber bis zum Ende auf Ausübung seiner Option, so erlischt das Recht aus ihr von selbst mit Erreichen ihres Verfalltages.

Eine Option hat für ihren Halter Wert, weil sie ihm ein Recht bewilligt, dem keinerlei übernommene Verpflichtung wechselseitig gegenübersteht. Das Recht liegt in der Voranwartschaft, zum Ausübungspreis " strike price " kaufen Call resp. Verkauf Abstand nehmen zu dürfen, falls der Tagespreis für ihn ein vorteilhafter ist. Das Optionsgeschäft für sich genommen ist daher für ihn von vornherein ein Geschäft mit begrenzter Verlustgefahr. Das hier angesprochene Recht des Optionskäufers birgt für den Verkäufer der Option, dem Optionsverpflichteten, seinerseits wieder ein gewisses Risiko.

Im einen wie im anderen Fall wird der Stillhalter eine Vermögensschädigung erleiden, deren Belauf stets dem absoluten Unterschied zwischen dem laufenden Marktpreis des Underlying und dem angehenden Ausübungspreis gleichkommt. Diese Eventualität gibt dem Stillhalter Anlass, für den Abschluss eines Optionsgeschäfts einen Preis in Form einer Optionsprämie zu beanspruchen, in deren Vereinnahmung sein zu tragendes Risiko endlich eine angemessene Vergütung findet.

Die erste Aufgabe der Optionspreistheorie ist es, zweckerfüllende Optionsbewertungsmodelle aufzustellen, die es erlauben, unter einem gesetzten Bedingungsrahmen für jeden Zeitpunkt der Optionsfrist den "fairen" und angemessenen Geldwert " fair value " für die Prämie einer Option herzuleiten. Aus dem oben Gesagten ergeben sich sachlich und logisch vier Grundpositionen des Optionsgeschäftes: Wer dazu Fragen hat, soll gerne fragen, aber wir wollen wiki hier nicht neu erfinden.

Manche dieser Erläuterungen gehen so tief ins Theoretische, dass Interessierte sich verschreckt abwenden. Mit meinen zehn Jahren Tradingerfahrung mit Options sind diese "Griechen" im Tagesgeschäft allerdings kaum von Bedeutung. Und errechnen muss man schon gar nichts. Ein zentraler Begriff, den jeder Interessierte vor Augen haben muss, ist der Zeitwert.

Er ist im Preis jeder Option enthalten und verfällt erst langsam, dann immer schneller: Wenn die Option verfällt, ist auch der Zeitwert weg. Kaufe ich eine Option, dann bezahle ich den Zeitwert; verkaufe ich eine Option, dann werde ich für den Zeitwert bezahlt. Aus diesem Grund haben wir dieses Unterforum eingerichtet. Nicht alle Banken bieten Optionshandel an oder nur zu abschreckenden Kosten. Andere, wie InteractiveBrokers www.

Ich glaube, ich mache keine Reklame, wenn ich hier über meine Erfahrungen berichte. Dazu kommt, dass der Optionshandel in den USA sehr stark ist. Alles zusammengenommen führt IB 1. Wer ernsthaft in Optiontrading einsteigen möchte, sollte sich überlegen, den US-Markt für seine Aktivitäten zu nutzen. Das beste an Calls und Puts ist, dass ich sie nicht nur kaufen sondern auch verkaufen kann. Kaufe ich eine Option, dann bezahle ich eine Prämie.

Die kann bereits inneren Wert haben oder auch nicht, auf jedenfalls bezahle ich für die Hoffnung, dass sie in-the-money ITM landet: Erreicht das Underlying nicht den Strikepreis, dann ist nur meine Prämie verloren; das ist das einzige Risiko. Wenn ich dagegen eine Option verkaufe, bekomme ich die Prämie und profitiere vom Verfall des Zeitwerts. Dafür gehe ich aber ein Risiko ein. Die Verpflichtung ist bedingungslos. Habe ich die Aktien nicht, dann muss meine Bank sie dennoch liefern: Das ist das Risiko eines Short Calls: Ich kann von einem Anstieg über den Strike hinaus nicht mehr profitieren.

Kann sein, dass es meine Absicht war, die Aktie zu einem niedrigen Preis zu erwerben. Das ist das Risiko eines Short Put. Optionen sind das Recht einen bestimmten Wert Underlying, Basiswert an oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Fälligkeitsdatum zu einem fest vorgegebenem Kurs Ausübungskurs, Strike zu kaufen Call oder zu Verkaufen Put.

Allerdings wird in der Regel von der vorzeitigen Ausübung kein Gebrauch gemacht. Wir betrachten deshalb in der Regel europäische Optionen, insbesondere Verkäufer von amerikanischen Optionen sollten sich des Unterschieds aber wohl bewusst sein! Dies unterscheidet sie von Futures, die eine beidseitige Verflichtung verbriefen. Bei der Ausübung wird entweder der Basiswert geliefert, oder es findet z. Was viele Privatanleger nicht wissen: Dazu muss man jedoch wie für den Kauf einer echten Option einen Zugang zu einer Optionsbörse z.

Der faire Preis einer Option setzt sich immer aus 2 Komponenten zusammen: Dem inneren Wert und dem Zeitwert. Der Zeitwert spiegelt die Erwartungen an die zukünftige Kursbewegung des Basiswertes wieder. Bei amerikanischen Aktien ist der Zeitwert nie negativ sonst könnte man einfach eine Option kaufen und sofort mit Gewinn ausüben , bei europäischen Optionen in der Regel ebenso wobei theoretisch auch negative Zeitwerte auftreten können.

Der Zeitwert geht gegen 0 zum Ende der Laufzeit. Optionen, die aus dem Geld sind d. Dieser wird allerdings nicht 0 sein, dann es besteht immer die Möglichkeit, dass sich der Basiswert bis zum Ende der Laufzeit so verändert, das der innere Wert wieder positiv wird.

Der Wert wird demnach sehr nahe des inneren Wertes liegen. Dies bietet dem Call-Käufer die Möglichkeit, das Underlying günstig zu erwerben und dem Put-Käufer eine vorhandene Position teuer zu verkaufen. Richtig interessant wird es jedoch erst, wenn man mehrere Optionen kombiniert. Mit Optionen gleichen Fälligkeitdatums lassen sich beliebig komplexe Gewinn-Profile in Abhängigkeit der Kursentwicklung des Underlyings erstellen.

Diese können von sehr konservativ z. Weiterhin lassen sich Optionen mit verschiedenen Fälligkeitsdaten kombinieren um von Kursentwicklungen in bestimmten Zeitrahmen zu profitieren - die Möglichkeiten sind extrem vielfältig. Optionsscheine sind eigentlich nichts anderes als Zertifikate eines Emittenten, deren Wert dem Kaufwert einer entsprechenden Option entspricht. Bei Fälligkeit des Zertifikates findet in der Regel ein Barausgleich statt. Viele Zertifikate bilden in Wirklichkeit Optionsstrategien - gepaart mit einer festverzinslichen Anlage für das nicht für die Optionsstrategie benötigte Kapital - ab.

Posted August 3, Aktien-und Aktienindexderivate - Handelsstrategien. Posted December 9, Posted November 18, Eine Option gewährt dem Käufer das Recht , eine bestimmte Menge eines bestimmten Basiswerts zu einem vorab festgelegten Preis an oder bis zu einem bestimmten Datum zu kaufen Call oder zu verkaufen Put. Optionen werden auch als bedingte Termingeschäfte bezeichnet, da sich der Käufer durch Zahlung einer Optionsprämie zu Geschäftsbeginn ein späteres Wahlrecht einräumen.

Die Art des Settlements wird von den Optionsbedingungen vorgegeben, es ist kein Wahlrecht. Barausgleich ist immer der Fall bei Optionen auf abstrakter Basis wie z. Optionskontrakte werden der Allgemeinheit an einer Terminbörse zum Handel angeboten und sind zur vereinfachten Geschäftsabwicklung standardisiert. Vor allem zur Erhöhung der Liquidität einzelner Kontrakte wird nur eine begrenzte Auswahl an Basispreisen Strike und Laufzeiten angeboten.

In Ausnahmefällen sind individuelle Bezugsverhältnisse möglich, meist ereigneten sich dann während der Laufzeit ein Stock-Split, Kapitalerhöhung oder Auszahlung einer hohen Sonderdividende. Die Mehrzahl der Kontrakte endet am dritten Freitag eines Monats. Sehr stark gehandelte Einzelwerte und vor allem bekannte Indexoptionen können auch deutlich mehr Verfallstermine, wie z.

Die geografischen Bezeichnungen sind jedoch irreführend, weil die Optionsarten keinesfalls bestimmten Handelsplätzen zugeordnet sind.

In Europa und Amerika werden zu Einzelaktien überwiegend Optionen amerikanischen Typs gehandelt, während europäische Optionen in Japan verbreitet sind. Die Ausübung einer amerikanischen Option weit vor dem Laufzeitende ist in der Praxis unüblich, da der Käufer sofort den verbleibenden Zeitwert der Option verliert siehe unten , darf jedoch im Hinblick auf die eigene Strategie und das Cash-Management niemals ausgeschlossen werden!